Die urbane Baustelle der Zukunft

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Es gibt viel zu tun für die Bauindustrie: Schätzungen zufolge werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Gleichzeitig steht die Branche davor, sich durch Makrotrends wie Elektromobilität, Digitalisierung und Assistenzsysteme massiv zu wandeln. 

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Es gibt viel zu tun für die Bauindustrie: Schätzungen zufolge werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Gleichzeitig steht die Branche davor, sich durch Makrotrends wie Elektromobilität, Digitalisierung und Assistenzsysteme massiv zu wandeln.

Auf der Fachmesse Bauma München will ZF beweisen, dass der Konzern als Spezialist für Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie vernetzten Systemlösungen ein möglicher Lösungsanbieter ist, um diese Herausforderungen zu meistern. Bislang nennen rund 50 Prozent aller Menschen weltweit eine Stadt ihr Zuhause, Tendenz stark steigend. Kein Wunder: Gerade in Entwicklungs- und Schwellenländern bieten Metropolen ihren Bürgern viele Pluspunkte. Der Arbeitsmarkt ist besser, außerdem lassen sich medizinische Versorgung, Bildung und andere öffentliche Dienste mit niedrigeren Pro-Kopf-Kosten als in ländlichen Gebieten bereitstellen. Auf der anderen Seite bringt diese Entwicklung auch Nachteile mit sich: Feinstaub, Abgase und Lärm belasten Umwelt wie Bewohner gleichermaßen. Staaten und Städte reagieren darauf mit neuen Regularien wie Abgasstandards, mit Geräuschvorschriften oder Dieselfahrverboten.

Vision Zero: Zero emissions, Zero accidents, Zero downtime

Die Baustelle der Zukunft soll idealerweise nicht nur klimaneutral, sondern auch sicher und effizient funktionieren. Diese Ziele spiegeln sich im Leitprinzip der „Vision Zero“ wider, die ZF in allen Geschäftsbereichen verfolgt: einer Welt der Mobilität ohne lokale Emissionen, ohne Unfälle und ohne technische Ausfälle. Dazu entwickelt das Unternehmen Technologien bereits heute.

Alles elektrisch

Auf der bauma in München präsentiert ZF mehrere Innovationsträger, die den Weg zur Baustelle der Zukunft bereiten. Ein vielversprechendes Segment im Bereich Elektromobilität stellen Kompaktfahrzeuge wie Lader, Mini-Dumper oder Telehandler dar. Für den emissionsfreien Antrieb sorgt das eTRAC-Antriebssystem mit einem von ZF entwickelten 48-Volt-E-Motor. Zudem tritt der Konzern als Systemlieferant auf. Denn er liefert nicht nur das Aggregat, sondern bietet den Verbund aus Vorder- und Hinterachse, Getriebe, Wechselrichter und dem Steuergerät eDCU (electric Drive Control Unit) an. Diese Best-in-Class-Lösung erreicht die gleichen Fahrleistungen wie ein konventioneller Antriebsstrang, ohne Abstriche in den Fahrleistungen wie Zugkraft und Endgeschwindigkeit hinnehmen zu müssen.

Sicher und autonom

Mit dem Innovation Van und dem kurz vor Serie stehenden eGO People and Cargo Mover demonstriert ZF, wie künstliche Intelligenz den Baubetrieb vereinfachen kann. Denn beide Fahrzeuge agieren dank des Zentralrechners ZF ProAI ohne Chauffeur. Der Innovation Van eignet sich wegen seiner großen Ladefläche besonders für den automatisierten Warentransport. Der eGO People and Cargo Mover spielt insbesondere auf Großbaustellen seine Vorzüge aus, da er Arbeiter und Güter auch über lange Strecken sicher und autonom transportieren kann.

Vernetzt mit IoT

Digitale Lösungen erleichtern Fahrzeugherstellern und Bauunternehmen das Leben. Die offene IoT-Plattform von ZF bietet die Möglichkeit, neue digitale Services zu implementieren und Hardware-Systeme durch Datenanalyse und smarte Algorithmen effizienter zu nutzen. Dank seines breiten Portfolios kann ZF mit dieser Technologie Trends branchenübergreifend auswerten und so auf agile Weise Synergien schaffen. So zum Beispiel bei der Datenanalyse für Off-Highway-Fahrzeuge: Via Cloud werden Baumaschinen-Drivelines über ihren kompletten Produktlebenszyklus überwacht. Das trägt dazu bei, Stillstandzeiten zu reduzieren, da potenzielle Probleme frühzeitig erkannt und behoben werden können.

ZF setzt hier auf eine Konzeptstudie auf Basis einer eigens entwickelten ZF App. Diese soll dem Endanwender eine einfache Hilfestellung zur Diagnose bieten. Mit der Asset-Tracking-Lösung „deTAGtive“ können Baumaschinen, Material, oder Fahrzeugzubehör lückenlos überwacht werden. Mit Bluetooth-Smart-Technologie ausgestattete Hardware-Tags kontrollieren den gesamten Materialfluss und alle Prozesse auf der Baustelle. So kann zum Beispiel die Nutzungsdauer der einzelnen Maschinen in Echtzeit erfasst werden.

Bild: Emissionsfrei, effizient und sicher: Die urbane Baustelle der Zukunft / Bild: ZF

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