12.10.2021 – Kategorie: Unternehmen & Events

Digitale Transformation und Nachhaltigkeit: Wer im weltweiten Rennen ganz vorn liegt

digitale Transformation: Umfrage von AvevaQuelle: metamorworks/Shutterstock.com
Laut einer Umfrage wollen 85 Prozent der Unternehmen in den nächsten drei Jahren ihre Investitionen in die digitale Transformation erhöhen. Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz legen sich dabei…
  • Aveva, Anbieter von Industriesoftware, hat eine Umfrage über die Innovationsprioritäten von Führungskräften und Managern in der Industrie durchführen lassen.
  • Danach wollen 85 Prozent der befragten Unternehmen in den nächsten drei Jahren ihre Investitionen in die digitale Transformation erhöhen.
  • Ziel ist es, den Klimawandel zu bewältigen, die Automatisierung voranzutreiben und die Leistungsvorteile moderner Technologien zu nutzen.

Aveva befragte über 850 Experten weltweit* zur digitalen Transformation in Branchen wie der verarbeitenden Industrie, einschließlich der Großbetriebe im Agrar-, Lebensmittel- und Getränkebereich, der Infrastruktur, der Energieversorgung und der chemischen Verarbeitung. Ziel war es dabei, die Marktchancen, den Druck und die Innovationen zu verstehen, die Unternehmen dazu bringen, digitale Abläufe einzuführen. Dabei nutzen sie eine Kombination aus KI, industrieller Software und menschlichem Verständnis, um eine neue Leistungsdimension zu erschließen.

„Führende Industrieunternehmen nutzen fortschrittliche Analysen und digitale Innovationen, um die Entwicklung, die Konstruktion und den Betrieb ihrer Anlagen neu zu überdenken“, sagt Ravi Gopinath, Chief Strategy Officer und Chief Cloud Officer bei Aveva. „Intelligente Analysen und künstliche Intelligenz (KI), die umfangreiche, schnelle und genaue Industriedaten mit dem Umfang und der Skalierbarkeit der Cloud zusammenbringen, ermöglichen es, besser und agiler zusammenzuarbeiten und mehr zu erreichen. So wird die Art und Weise, wie wir alle leben und arbeiten, verändert.“

Digitale Beschleunigung, angetrieben durch die Pandemie

Neun von zehn Industrieunternehmen sehen in der Kombination von fortschrittlichen Technologien, wie dem Industrial Internet of Things (IIoT), KI und Cloud, zusammen mit den Erkenntnissen ihrer Teams den Schlüssel zu einer besseren Leistung in einer Welt nach der Pandemie. KI und Automatisierung werden heute als notwendige Technologien angesehen, um mit der Konkurrenz Schritt halten zu können. In China und Deutschland haben mehr als die Hälfte (56 Prozent bzw. 55 Prozent) die digitale Transformation zu ihrer obersten Priorität für das kommende Jahr erklärt. Dabei konzentrieren sich die Investitionen auf Lösungen für die Belegschaft, Cybersicherheit, Strategien für die Vernetzung von Arbeitskräften und der Cloud.

Dem Klimawandel durch digitale Transformation begegnen

Die Pandemie hat dazu geführt, dass die Notwendigkeit dringender Klimamaßnahmen stärker in den Vordergrund gerückt ist. Die Mehrheit der Industrieunternehmen (90 Prozent) nennt dies denn auch als einen der wichtigsten Aktionsbereiche. 89 Prozent der Unternehmen haben sich verpflichtet, keine Kohlenstoffemissionen zu verursachen und den Klimawandel innerhalb von fünf Jahren zu bekämpfen. In der Tat ist der Fokus auf Nachhaltigkeit zu einer Voraussetzung für den Erfolg geworden, so die führenden Unternehmen.

Die Anforderungen der Nachhaltigkeit werden folglich Innovationen in der gesamten Wertschöpfungskette vorantreiben, sagen 85 Prozent der Unternehmen. Diese Unternehmen planen, die Sichtbarkeit und die Leistungsgarantie in Bezug auf Nachhaltigkeitskennzahlen zu erhöhen. Deutschland, Österreich und die Schweiz führen das weltweite Rennen um umweltbezogene Unternehmensinnovationen an. 47 Prozent der Unternehmen in diesen Ländern sehen darin einen wichtigen Schwerpunkt, im Gegensatz zu 41 Prozent weltweit.

Kreislaufwirtschaft und Recycling sind wichtige Themen

Etwa 80 Prozent der Industrieunternehmen wollen Umweltvorschriften einhalten oder gar übertreffen. Zudem sagen 83 Prozent, dass sie dem Übergang zu erneuerbaren Energiequellen Priorität einräumen werden. Die Förderung von Kreislaufwirtschaft und Recycling innerhalb der Wertschöpfungskette ist für 83 Prozent der Kunden wichtig, allen voran in Lateinamerika.

„Wir bei Aveva haben uns verpflichtet, unseren Kunden zu helfen, die Vorteile der digitalen Transformation zu nutzen, um Effizienz und Nachhaltigkeit zu fördern. Da die industrielle Welt immer schneller wird, bieten die Lösungen von AVEVA einen zuverlässigen Weg, um die Umstellung auf null Emissionen zu unterstützen und gleichzeitig die Rentabilität und Nachhaltigkeit zu fördern. Unsere Studie zeigt, dass Performance Intelligence, also die einzigartige Fähigkeit von AVEVA, Daten und KI-gestützte Analysen zu kombinieren, die den gesamten industriellen Lebenszyklus umfassen, die Nachhaltigkeit vieler Unternehmen beschleunigt. Die neue Studie zeigt auch, dass 75 Prozent der Unternehmen glauben, dass sie sich auf dem Weg zur Realisierung von Performance Intelligence befinden, während 89 Prozent angeben, dass sie sich für mehr Nachhaltigkeit einsetzen. Wir bei AVEVA sind bestrebt, diese beiden Ziele zu unterstützen, um einen noch größeren Wert zu schaffen“, so Gopinath abschließend.

* Für die AVEVA-Studie mit dem Titel „Approaching The Age of Performance“ wurden im Juni 2021 weltweit 850 Führungskräfte, Geschäftsbereichsleiter, leitende Angestellte und Senior Manager vom Marktforschungsunternehmen Savanta befragt. Die Befragten kamen aus Deutschland, den USA, Kanada, Großbritannien, Mexiko, Brasilien und China.

Weitere Informationen: https://takesyouthere.aveva.com/

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