Drohnenvideos minutenschnell in 3D-Karten konvertieren

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Drohnenvideos minutenschnell in 3D-Karten konvertieren

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Eine neuartige Software erzeugt in wenigen Minuten 3D-Karten aus Drohnenvideos. Die Aufnahmen lassen sich so zu nutzbaren GIS-Produkten weiterverarbeiten.
Drohnenvideos in 3D-Karten konvertieren

Quelle: Credit: U.S. Army Corps of Engineers

Ein Wissenschaftler hat eine neuartige Software für das US-Army Corps of Engineers entwickelt, der Streamingdaten aus Drohnenvideos in 2D- und 3D-Karten umwandelt.

Die Software, entwickelt für das US-Army Corps of Engineers, erzeugt in wenigen Minuten 2D- und 3D-Karten aus Drohnenvideos. Damit lassen sich die vor Ort aufgenommenen Videos unmittelbar zu nutzbaren GIS-Produkten weiterverarbeiten. Diese können dann in Mapping-Anwendungen wie Google Earth oder ArcGIS genutzt werden.

Dr. Richard ‚Ricky‘ Massaro vom Geospatial Research Laboratory des Army Corps, hat den Algorithmus entwickelt, um die von kleinen Drohnen aufgenommenen Full-Motion-Videos in Bilddateien zu konvertieren, die Metadaten zu extrahieren und präzise raumbezogene 2D- und 3D-Bilder in Echtzeit zu erzeugen, wie aus der Patentanmeldung der Army hervorgeht. Die Lösung bedient sich photogrammetrischer Verfahren, um die Bilder zu erzeugen.

Derzeit sei es wegen der Limitierungen bei der Frame-Auswahl nicht möglich, genaue 3D-Modelle konsistent zu erzeugen. Dabei handele es sich um einen kostspieligen und zeitraubenden Prozess, der momentan noch manuell von Technikern ausgeführt werden müsse, so heißt es in der Patentanmeldung.

Das System umfasse virtuelle Verarbeitungskomponenten für das Daten-Parsing, die Extraktion von Metadaten, das Interpolieren von Daten und das Filtern mit Hilfe von Daten, die mit anderen virtuellen Verarbeitungskomponenten gesammelt worden seien.

Kommerzielles Potenzial für die Konvertierung von Drohnenvideos

Die neue Lösung soll nicht nur dem US-Militär zugutekommen, das über einen enormen Bestand an kleinen Drohnen verfügt und auf genaue Karten und Modelle angewiesen ist. Sie hat auch dort kommerzielles Potenzial, wo das Mapping immer wichtiger wird: für Landwirtschaftsbetriebe, Feuerwehren, lokale Behörden, Förster und Jäger.

Die Software ergänzt handelsgängige Hardware (mast- oder luftgebundene LiDAR-Systeme) und Mapping-Software (RaptorX, Google Earth, ArcGIS). In einem frühen Technologietest der 101st Airborne Division wurde Videomaterial einer senseFly eBee-Drohne verwendet, um ein sechs Kilometer messendes Gebiet mit einer Attrappensiedlung bei Fort Campbell, Kentucky, zu kartieren.

Als auf den Technologietransfer spezialisierter Vermittler des US-Verteidigungsministeriums soll TechLink privaten Unternehmen helfen, das Konvertierungssystem zu testen und beidseitig gewinnbringenden Vereinbarungen auszuhandeln, etwa eine Test- oder Patenlizenz. Quinton King, Senior Technology Manager bei TechLink sieht klare Vorteile in der Erfindung, die sie für einen Technologietransfer prädestinieren würden.

Bild: 3D-Karte eine eines Trainingsgeländes für die Feuerwehr in Fort Campbell, gewonnen aus Videomaterial von Drohnen und weiterverarbeitet mit der neuen Software. Credit: U.S. Army Corps of Engineers

Weitere Informationen: https://techlinkcenter.org/

Erfahren Sie hier mehr über den Einsatz von Drohnen im Baugewerbe.

Lesen Sie auch: „Drohnen und künstliche Intelligenz: So wird mehr aus den Baustellendaten“.

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