10.09.2013 – Kategorie: Technik

EAO: warnen statt erschrecken

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EAO hat ein Sound-Modul entwickelt, das seine Lautstärke selbst justiert. Es warnt vor Gefahren, etwa wenn sich Zug- oder Lifttüren schließen oder am Zebrastreifen. Fest einstellbare akustische Melder warnen oft zu laut, wenn es im Umkreis ruhig ist. Das neue Module erfasst Geräusche und regelt den Warn-Ton immer ein bisschen lauter als die Umgebungsgeräusche. Diese Eigenschaft schützt vor schädlichen und störenden Geräuschpegeln und reduziert den Messaufwand bei der Montage.

Türe öffnen, Türe schließen: Es lassen sich für unterschiedliche Situationen mehrere Warn-Töne einstellen – eine Auswahl von sechs vorprogrammierten Sequenzen steht zur Verfügung – mit unterschiedlichen Frequenzen, Intervallen und von unterschiedlicher Dauer. Zusätzlich kann der Anwender mit einen Ton-Editor neue Sequenzen kreieren. Für Schienenfahrzeuge werden die Sound Module werkseitig mit vorkonfigurierten, TSI-PRM-kompatiblen Warntönen ausgestattet. (TSI steht für Technische Spezifikationen für die Interoperabilität in Eisenbahnen, PRM ist Teilspezifikation im Bezug auf Mobilitätsbehinderte Personen)

Das neue Modul hat einen Durchmesser von 43 Millimeter und ist in den zwei Ausführungen konisch oder flach lieferbar. Er lässt sich schnell und einfach montieren, entweder auf Metall oder auf Glas und verfügt über die gleichen Abmessungen wie die anderen Produkte der Baureihe 56. Die Standardausführung entspricht der Frontschutzart IP69K, für den Einsatz in Zügen und im öffentlichen Verkehr.


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