Edge Computing: Smart-City-Konzepte aus dem Untergrund

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Unterirdische Rechenzentren und Edge Computing sollen die Herausforderungen von Smart Cities meistern helfen.
Edge Computing für Smart CitiesQuelle: Amberg Engineering AG/Dätwyler Cabling Solutions AG

Das Konzept „Edge Computing – Underground“ entstand in Zusammenarbeit mit Dätwyler Cabling Solutions und Amberg Engineering als eine kosteneffiziente, platzsparende und sichere Lösung für die Herausforderungen von Smart Cities.

Im Versuchsstollen Hagerbach wurde diese Woche der Prototyp eines modular konzipierten und für die Platzierung im Untergrund entwickelten Rechenzentrums präsentiert. Das vom Swiss Center of Applied Underground Technologies (SCAUT) geführte Projekt hat zum Ziel, unterirdische Räume für Edge-Datacenter zu nutzen, um den begrenzten und teuren Platz an der Oberfläche zu sparen.

Edge Computing: Pilotprojekt für Smart Cities der Zukunft

Automatisierung, 5G, Robotik, Internet of Things und künstliche Intelligenz ermöglichen viele neue Applikationen und Geschäftsmodelle, produzieren aber bereits jetzt eine große Menge an Daten. Damit diese effizient und schnell vor Ort verarbeitet werden können, kommen bereits heute zunehmend Mini- und Mikro-Rechenzentren zum Einsatz, sogenannte Edge-Datacenter. Städte und die urbanen Räume der Zukunft verfügen über ein begrenztes Platzangebot an der Oberfläche. Um dieses Problem zu überwinden, hat das Swiss Center of Applied Unterground Technologies (SCAUT) in einem Pilotprojekt das Konzept „Edge Computing – Underground“ entwickelt.

Nach der Vorstellung des Prototyps konnten die Gäste die Anlage besichtigen und den anwesenden Experten ihre Fragen stellen. Foto: Amberg Engineering AG/Dätwyler Cabling Solutions AG

Der Untergrund – die unsichtbare Dimension

Das Konzept sieht vor, eine Vielzahl von Rechenzentren im Untergrund zu platzieren. Diese Umgebung bietet Schutz gegen Naturgewalten und dank des stabilen Klimas eine hohe Energieeffizienz. Entscheidend für den Städtebau der Zukunft ist die Tatsache, dass auf diese Weise kein oberirdischer Raum in urbanen Gebieten beansprucht wird, der in der Regel knapp und teuer ist.

Amberg Engineering als Spezialist für Underground Engineering und Dätwyler als Spezialist für Rechenzentren sowie Edge Computing sind für dieses Pilotprojekt Industriepartner von SCAUT. Während der Dauer der Pilotphase werden im Projektteam laufend die Testergebnisse des Prototyps evaluiert und optimiert.

„Auch wenn wir in einer dynamischen Welt voller Unsicherheiten leben, ist eines klar: Die infolge der neuen Technologien wie IoT entstehenden Datenmengen werden zu einem großen Teil dezentral und teilweise auch unterirdisch verarbeitet werden müssen.“

Johannes Müller, CEO der Dätwyler Cabling Solutions AG

„In Zukunft wird die überwiegende Mehrheit der Menschen in städtischen Gebieten leben. Die Nutzung der dritten Dimension nicht nur nach oben, sondern auch in den Untergrund wird ein wesentlicher Bestandteil der Stadtentwicklung von Smart Cities sein.“

Felix Amberg, Präsident der Amberg Group

Bild oben: Zur Eröffnung am 18. September besuchten 49 Gäste die Präsentation des Edge Computing-Prototypen. Foto: Amberg Engineering AG/Dätwyler Cabling Solutions AG

Weitere Informationen: https://edge-computing-underground.com/

Hier erfahren Sie mehr über die Auswirkungen von Smart-City-Konzepten auf die Stadtentwicklung.

Lesen Sie auch: “Drohnen und künstliche Intelligenz: So wird mehr aus den Baustellendaten”

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken
Werbung

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.