Einfache grafische Mengenermittlung

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Einfache grafische Mengenermittlung

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Grava ist ein Aufmaß-System zur grafischen Mengenermittlung. Die Software kommt in Architektur- und Bauingenieurbüros (Hoch- und Tiefbau), Bauunternehmungen und Handwerksbetrieben zum Einsatz. Nun liegt die neue Version 2019 vor.

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Grava ist ein Aufmaß-System zur grafischen Mengenermittlung. Die Software kommt in Architektur- und Bauingenieurbüros (Hoch- und Tiefbau), Bauunternehmungen und Handwerksbetrieben zum Einsatz. Nun liegt die neue Version 2019 vor.

Marc-André Winter vom Bauunternehmen Epple aus Stuttgart nutzt Grava seit Ende 2016 und berichtet: „Uns liegen in der Angebotsphase die Architektenpläne meist als PDF oder DWG vor. Wir müssen daraus schnell und effektiv Mengen ermitteln, um innerhalb kürzester Zeit Angebote für große Bauprojekte machen zu können. Mit Grava geht das einfach und ist zudem für jeden Mitarbeiter nachvollziehbar.“ Er und seine Kollegen nutzen die Software als Gesamtlösung für die Angebotskalkulation, um Aufträge an Nachunternehmer zu vergeben und als Leistungsnachweis. Zusätzlich unterstützt sie die Software bei der internen Arbeitsvorbereitung. „Andere Anwender setzten Grava auch in Kombination mit unserer AVA-Software Avanti ein. Sie haben damit während des gesamten Bauprozesses ihre Kosten unter Kontrolle“, ergänzt Andreas Haffa, Entwicklungsleiter bei Softtech.

Über Schnittstellen einfach in bestehende Systeme integrieren

Neben den 2D-Plänen lassen sich auch die 3D-Modelle aller gängigen CAD-Programme in Grava einlesen, um daraus die entsprechenden Mengen zu ermitteln. Der Mengenexport erfolgt über die Formate PDF, Excel, GAEB, DA11/X31. Somit ist Grava kompatibel zu vielen bestehenden Software-Lösungen und ein wichtiges Bindeglied im BIM-Prozess.

So lassen sich in Grava Mengen ermitteln

Im Prinzip funktioniert das Aufmaß mit Grava wie die bewährte Methode mit Buntstift, Dreikant und Aufmaß-Blättern. Nur liegen den Bauleitern hier digitale Pläne vor. Im Plan markieren sie Flächen, Längen und Stückzahlen und ordnen die Mengen Leistungspositionen zu. Auch Kubikmeter-Angaben für das Aufmaß von Fundamenten, Erdaushub oder Mauerwerks- und Stahlbetonwänden lassen sich daraus ableiten. Die fehlenden Dimensionen können leicht als Berechnungsformel ergänzt werden. Auf Abruf erhalten die Bauleiter dann nachvollziehbare Aufmaße zur Abrechnung ihrer Leistungen. Mengenansätze einer LV-Position werden per Klick farbig auf dem Aufmaßplan hervorgehoben und machen sichtbar, ob alle Mengen erfasst sind.

Neuerungen in Grava 2019

Mit der neuen Version von Grava wird die Bedienung noch komfortabler.  Hier zwei Beispiele: Anwender haben die Möglichkeit, unabhängig vom Arbeitsplatz mit eigenen Oberflächen und Einstellungen zu arbeiten, da Benutzerprofile zentral gespeichert werden. Auch beim Wechsel auf eine neue Version bleiben die gewohnten Profile erhalten. Das spart zusätzlich Zeit, da einzelne Arbeitsplätze nicht neu eingerichtet werden müssen. Außerdem lässt sich mit Grava 2019 Speicherplatz optimieren, denn Anwender können Zeichnungen aus alten Versionen einfach reorganisieren und somit die Dateigrößen minimieren.

Online-Hilfen für Anwender

Interessenten und Anwender finden auf der Softtech-Webseite ein Online-Handbuch, in dem sie per Video und über Kurzanleitungen von der Installation bis zum fertigen Aufmaß begleitet werden. Die Informationen sind auf verschiedene Gewerke abgestimmt. Ergänzend dazu gibt es aufgezeichnete Webinare, die sich bestimmten Themenbereichen bei der Mengenermittlung widmen.

Bild oben: Screenshot aus Grava von Wohnungsbau-Projekt in Ludwigshafen der Firma Epple.

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