20.10.2021 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

End-to-End-Workflow: SaaS-Plattform für die durchgängige additive Fertigung

End-to-End-Workflow im 3D-Druck: SaaS-Plattform Otto von ShapewaysQuelle: MarinaGrigorivna/Shutterstock.com

Shapeways stellt Otto Software-as-a-Service vor und eröffnet damit Herstellern einen End-to-End-Workflow in der additiven Fertigung.

  • Die globale Plattform für die digitale Fertigung Shapeways stellt Otto Software-as-a-Service vor und eröffnet damit einen kostenlosen Zugang zu 3D-Druck-Fertigungsdiensten.
  • Das Front-End von Otto vereinfacht das Hochladen von digitalen Dateien, Produktkonfigurationen und Dateianalysen und -optimierungen mit sofortiger Autokorrektur für eine reibungslose Fertigung.
  • Der somit mögliche End-to-End-Workflow für die automatisierte, nahtlose Produktion kann Risiken und Kosten bei High-Mix- und Kleinserien reduzieren.
  • Das Angebot für traditionelle Hersteller soll die Einführung des 3D-Drucks auf Abruf leichter machen.
  • DSM, Henkel und BASF nutzen die Otto-Plattform, um den Wandel zur digitalen Fertigung zu bewerkstelligen.

Shapeways, eine weltweit nutzbare Plattform für die digitale Fertigung, die auf eigens dafür entwickelter Software basiert, stellt heute Otto Software-as-a-Service (SaaS) vor. Die Lösung ist speziell auf traditionelle Hersteller zugeschnitten. Sie erhalten damit einen einfacheren, schnelleren und flexibleren Weg zum 3D-Druck für die industrielle Fertigung. Mit Otto können Hersteller von einem kostenlosen Zugang zu einem vollständig digitalisierten End-to-End-Workflow für den 3D-Druck profitieren. Dabei können sie unnötige Risiken und Kosten reduzieren.

„Unser Ziel mit Otto ist es, es jedem Hersteller überall unglaublich bequem und schnell zu machen, vom 3D-Druck zu profitieren“, sagt Greg Kress, CEO von Shapeways. „Durch den nahtlosen Zugang zu digitaler Fertigung auf Weltklasseniveau entfallen die erforderlichen Investitionskosten und der Aufwand für die Einrichtung spezieller Produktionskapazitäten. Hersteller können sich kostenlos bei Otto anmelden und sofort mit der Nutzung unserer Dienste beginnen.“

Digitale Entwürfe in physische Produkte umwandeln

Die herkömmliche Fertigung ist auf die Massenproduktion ausgerichtet. Sie zeichnet sich zudem vielerorts durch manuelle und schwerfällige Prozesse aus. Diese lassen sich nicht einfach oder kosteneffizient an sich ändernde Kundenanforderungen oder Marktdynamiken anpassen. Mit Otto können Hersteller jedoch schnell und flexibel reagieren. Denn sie können die Vorteile des 3D-Drucks voll ausschöpfen, um hochwertige, komplexe Teile und Produkte in kleinen Stückzahlen herzustellen. Otto eignet sich somit für einen breit gefächerten Kundenstamm. Dazu zählen einzelne Ingenieure, kleine Unternehmen, Großunternehmen und globale Hersteller in einer Vielzahl von Märkten mit anspruchsvollen Anwendungen, die ein hohes Maß an Individualisierung erfordern, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, im Automobilbau, im Gesundheitswesen und in der Industrie.

Otto wird jede Phase des 3D-Drucks beschleunigen, ohne dass größere Investitionen oder verschiedene Software-Tools erforderlich sind. Das Front-End von Otto vereinfacht das Hochladen von digitalen Dateien, Produktkonfigurationen, Dateianalysen und -optimierungen mit sofortiger Autokorrektur für eine reibungslose Fertigung. Otto stellt auch die Bereitschaft der Lieferkette sicher. Denn die Lösung bietet den Zugriff auf das Lieferkettennetzwerk von Shapeways mit mehr als 50 Fertigungspartnern, elf herstellerunabhängigen Drucktechnologien sowie über 90 Materialien und Oberflächenbehandlungen. Die komplexe Fertigung mit vollständiger Rückverfolgbarkeit wird durch Vor- und Nachproduktionskapazitäten ergänzt. So lassen sich hochwertige Endprodukte in mehr als 160 Länder liefern.

End-to-End-Workflow für die additive Fertigung: die Realität in mittelständischen Fertigungsunternehmen
3D-Druck in mittelständischen Fertigungsunternehmen: Einsatz von 3D-Druck-Workflow-Lösungen. Bildquelle: Shapeways

End-to-End-Workflow: Großer Bedarf

Laut der Shapeways-Umfrage „State of 3D Printing“ haben 88 Prozent der Befragten Probleme mit ihren 3D-Druck-Anwendungen. Von den Befragten verwenden 72 Prozent sechs oder mehr Tools oder Anwendungen, um alle für die Herstellung eines typischen Produkts erforderlichen Schritte zu verwalten. Die drei am häufigsten genutzten Tools sind gemeinsam genutzte Datenablagen (etwa SharePoint oder Google Docs), Excel oder eigenständige Dokumente und Maschinenplanungstools. Nur 29 Prozent der Befragten gaben an, Anwendungen mit integriertem und kohärentem Management für den End-to-End-Workflow zu verwenden.

Bei der Nennung der drei größten Probleme mit aktuellen 3D-Druckanwendungen nannten die Umfrageteilnehmer den manuellen Aufwand, der erforderlich ist, um zwischen den Tools zu wechseln (48 Prozent), die hohen Kosten für die Anschaffung und Wartung der gesamten benötigten Software (47 %) und uneinheitliche Schnittstellen, die die Lernkurve erhöhen (40 %). Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (88 %) ist der Meinung, dass eine bessere Software ihre Einführung des 3D-Drucks beschleunigen würde. Zu den fünf wichtigsten Softwarefunktionen, von denen die Befragten glauben, dass sie die größten Vorteile bringen würden, gehören:

  • Nachverfolgung und Rückverfolgbarkeit in Echtzeit;
  • eine einzige Schnittstelle zur Verwaltung der internen Arbeitsabläufe und der externen Lieferkette;
  • die Möglichkeit, die für branchenspezifische Zertifizierungen erforderlichen Daten zu erhalten;
  • herstellerunabhängige Hardware oder Materialien.

Ein einziger Überblick über den gesamten Fertigungsprozess

Mit Otto bietet Shapeways die am meisten nachgefragten Softwarefunktionen in einer integrierten SaaS-Plattform. Die Bestellfunktion ist ab sofort verfügbar und unterstützt zudem nahtlose digitale Datei-Uploads, Teilekonfigurationen, sofortige Preisangebote und den Zugriff auf einen digitalen Bestand an Materialien, Oberflächen und Technologien. Darüber hinaus beschleunigen DSM, Henkel und BASF ihre Umstellung auf die digitale Fertigung durch Otto. Traditionelle Hersteller können die Stärken von Otto auch nutzen, indem sie es als White-Label-Lösung einsetzen, um ihre derzeitigen Produktionskapazitäten um den On-Demand-3D-Druck zu erweitern.

Weitere Informationen: https://www.shapeways.com/ und https://www.ottosoftware.com/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie On-Demand-3D-Druck den OEMs hilft, ihre Lieferketten zu optimieren.

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