Energiekette: Wie sie die Lebensdauer von Kranen verlängern kann

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Energiekette: Wie sie die Lebensdauer von Kranen verlängern kann

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Eine neue Energiekette für Krane ermöglicht längere Verfahrwege, höhere Beschleunigungen und Geschwindigkeiten und sorgt für Ausfallsicherheit.
Energiekette

Quelle: Igus

  • Die kommenden Generationen von Kranen verlangen den Energiezuführungen immer mehr ab.
  • Eien leistungsfähige Energiekette stellt sich genau diesen Anforderungen
  • Sie ermöglicht längere Verfahrwege, höhere Beschleunigungen und Geschwindigkeiten sowie Ausfallsicherheit.

Die neue Heavy-Duty-Rollenenergiekette P4HD von Igus besteht aus hochabriebfesten Materialien. Spezielle Seitenteile, neu konstruierte Verbindungselemente, Rollenglieder sowie ein dreifaches Anschlagsystem minimeren den Verschleiß und reduzieren die Antriebsenergie zusätzlich. Alle Teile der Energiekette lassen sich im Wartungsfall tauschen. Zur Überwachung der Lebensdauer können smart plastics Sensoren in die Bolzen-Bohrung-Verbindung integriert werden.

Sie werden immer schneller, länger und müssen größere Zusatzlasten tragen: die Energieketten der neuen Generationen von Ship-to-Shore-Kranen. „Speziell für diese aufkommenden Trends in der Kranwelt haben wir daher schon jetzt eine neue Rollen e-kette mit höchster Lebensdauer entwickelt“, so Jörg Ottersbach, Geschäftsbereichsleiter e-ketten bei der Igus GmbH. Dazu hat igus auf Basis seiner P4 Rollenenergieketten-Familie eine Heavy-Duty-Version auf den Markt gebracht. Die Kette soll eine Lebensdauer – je nach Anwendung – von bis zu 15 Jahren besitzen. Dazu setzt Igus auf tribologisch optimierte Hochleistungskunststoffe.

Um den Abrieb an allen Stellen der Energiekette zusätzlich zu reduzieren, hat sich Igus ein paar konstruktive Kniffe einfallen lassen. Unter anderem ein dreifaches Anschlagsystem und ein symmetrisches Design. Die integrierten Rollen reduzieren die benötigte Antriebsenergie um 57 Prozent im Vergleich zu einer gleitenden Kette. Die Rollen laufen dabei versetzt aufeinander. Die kammartigen Autoglide-Öffnungsstege halten die Kette in ihrer Bahn und erhöhen so die Sicherheit der Anlage und reduzieren teure ungeplante Ausfälle. In der neuen Bolzen-Bohrung-Verbindung nutzt Igus seine Expertise aus der Kunststoff-Gleitlagertechnik und setzt auf einen bewährten Iglidur-Werkstoff, der zusätzlich die Lebensdauer der Kette deutlich erhöht. „Tests in unserem hauseigenen 3’800 Quadratmeter großen Labor lassen darauf schließen, dass die P4HD eine bis zu 50 Prozent höhere Lebensdauer als ihre Vorgängerserie P41.56 besitzt“, erklärt Jörg Ottersbach.

Schnelle und vorausschauende Wartung der Energiekette

Im Wartungsfall sind alle Teile der Kette 1:1 austauschbar. Auch bestehende Energiekettensysteme der P4 Serie sind dank baugleicher Abmessungen mit der neuen Kette schnell umgerüstet. So lassen sich Aufwand, Kosten sowie Materialeinsatz für die Wartung reduzieren. Optional kann die P4HD auch mit smarten Überwachungssensoren ausgestattet werden. Der Sensor gibt ab einer definierten Verschleißgrenze ein Signal an das Igus i.Cee:plus-Modul, mit dem die Wartung der Rollenenergiekette vorausschauend planbar ist. Dazu wird er in ein Seitenteil der Kette integriert, was zu keinerlei Einschränkungen bei der nutzbaren Innenbreite führt. Hat der Kran das Ende seiner Lebensdauer erreicht, so nimmt Igus die Energiekette mit dem „chainge“-Programm zurück und recycelt sie sortenrein. Der Kunde erhält im Gegenzug pro Kilogramm einen Voucher.

Weitere Informationen: https://www.igus.de/info/roller-echain-p4hd

Erfahren Sie hier mehr über Energieführungsketten in automatisierten Pressenlinien.

Lesen Sie auch: „Maschinensteuerung: Virtuelle Inbetriebnahme für neue Hubarbeitsbühne“

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