22.04.2008 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Technik

Enterprise Ressource Planning – eine Kostenfalle?

Ein ERP-System muss nicht teuer ein. Eine aktuelle Studie von IDC, die im Auftrag von Agresso durchgeführt wurde, zeigt jetzt aber: Die meisten Unternehmen verkalkulieren sich bei der Implementierung einer ERP-Applikation. Als Hauptgrund für die Sprengung der veranschlagten Budgets nennen die befragten Unternehmen die unerwarteten Kosten, die nach der Implementierung der Software entstehen.

IDC hat über 250 Unternehmen befragt: Bei jedem zehnten teilnehmenden Unternehmen wurde das Budget bei Anpassungen nach der Implementierung um 75 Prozent überzogen. Das Ergebnis überrascht nicht, denn die meisten Implementierungen im Finanzbereich werden sogar um 100 Prozent gesprengt.



„Es ist schockierend zu sehen, dass die ERP-Industrie in Bezug auf Kosten immer noch stigmatisiert ist. In den späten 90er Jahren sind ERP-Projekte aufgrund von Unerfahrenheit mit der Technologie und unrealistischen Erwartungen gescheitert. Jetzt allerdings ist die Industrie durchaus in der Lage, ein ERP-System im vorgegebenen Zeit- und Budget-Rahmen zu implementieren. Das heutige Problem liegt daher mehr in der Kostenkontrolle. Unternehmen müssen sich die Frage stellen, was nach der Implementierung passiert, weil genau dort die versteckten Kosten zu finden sind“, rät Dieter Große-Kreul, Geschäftsführer von Agresso Deutschland.



Gerade Unternehmen, die sich im stetigen Wandel befinden, müssen das ERP-System oft an neue Prozesse anpassen. Sie profitieren von einer ERP-Software, die agil im Produktivbetrieb nach der Implementierung ist.



Alle Ergebnisse zur Studie „Mid-Market Service Companies Enterprise Investment Strategies und Adoption Trends“ stehen zur Verfügung unter: www.agresso.com


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