ERP-MES-Szenario von PSI auf der Hannover Messe

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Der Fertigungsspezialist PSIPENTA Software Systems GmbH zeigt vom 8. bis 12. April 2013 auf der Leitmesse Digital Factory der Hannover Messe (Halle 7, Stand A18) neben den im Forschungsprojekt „Wandlungsfähige Produktionssysteme durch integrierte IT-Strukturen und dezentrale Produktionsplanung und Steuerung“ (WInD) entwickelten neuen Schnittstellenstandard auch die Abschlusspräsentation. Der neue Standard vereinfacht Unternehmensprozesse und verknüpft unterschiedliche IT-Systeme problemlos miteinander.

Das integrierte Fertigungsszenario zeichnet sich durch vollständig neue, standardisierte Schnittstellen aus, die in der gesamten Prozesswelt eines Unternehmens eingesetzt werden können. Die Standardisierung der Schnittstellen ist ein Ergebnis des Forschungsprojekts WInD des Forschungsinstituts für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen. Als Konsortialpartner des Forschungsprojekts zeigt PSIPENTA die Abschlusspräsentation. In seinem Messeszenario präsentiert PSIPENTA am Beispiel des Kurzstrecken-Elektroautos „StreetScooter“ die Integration eines CAD-Systems im PSIpenta/ERP und MES. Gleichzeitig ist das System an den myOpenFactory-EDI-Standard angebunden. Damit werden erstmals alle Abläufe von der Bestellung über eventuelle Änderungen in der Konstruktion, den Einkaufsprozessen, der Produktionsplanung und -steuerung bis auf Werkstattebene vollständig über integrierte Softwarebausteine abgebildet.

„Seit vielen Jahren trägt Software aus dem PSI-Konzern zum Zusammenwachsen der verschiedenen Unternehmensprozesse in der Industrie bei und leistet damit einen entscheidenden Beitrag zur vierten industriellen Revolution. Unser Messeszenario passt damit auch hervorragend zum Motto der diesjährigen Hannover Messe „Integrated Industry“, kommentiert PSIPENTA-Geschäftsführer Alfred M. Keseberg. PSIPENTA informiert die Besucher zudem über seine Aktivitäten im Forschungsverbund StreetScooter, der mit dem StreetScooter eine völlig neue Fahrzeugklasse geschaffen hat. PSIPENTA stellte in diesem Projekt die Softwarebasis für Auftragsverwaltung, Produktionsplanung  und -steuerung, sowie die konzeptionellen Ansätze zur Optimierung der Einspeisung elektrischer Energie in die Fertigungsprozesse.

Im Rahmen der begleitenden MES-Tagung vom 10. bis 11. April 2013 berichtet Dirk Festerling, CIO des PSIPENTA-Kunden Hotset Heizpatronen & Zubehör GmbH in seinem Vortrag „Produktionsnahe IT im Unternehmensverbund Hotset“ über den Einsatz der PSIPENTA-Software in seinem Unternehmen. Auf dem Forum Industrial IT nimmt Karl Tröger, Leiter Produktionsmanagement bei der PSIPENTA, am 11. April 2013 von 14 bis 16 Uhr an der Podiumsdiskussion „Wer managt die Produktions-IT?“ teil. Experten verschiedener Industrieunternehmen werden darüber diskutieren, wie weit die autonome Produktionssteuerung im Sinne der vierten industriellen Revolution gehen sollte, bzw. welche Grenzen nicht überschritten werden dürfen.

Die PSI AG entwickelt und integriert auf der Basis eigener Softwareprodukte komplette Lösungen für das Energiemanagement (Elektrizität, Gas, Öl, Wärme), Produktionsmanagement (Metallerzeugung, Automotive, Maschinenbau, Rohstoffförderung, Logistik) sowie Infrastrukturmanagement für Verkehr und Sicherheit. PSI wurde 1969 gegründet und beschäftigt etwa 1.600 Mitarbeiter.

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