Aachen macht 3D-Druck, „3D Valley Conference“ bringt Wirtschaft und Wissenschaft an einen Tisch

„Evolution in Production and Development“, unter diesem Motto steht die zweite Auflage der 3D Valley Conference am 27. und 28. September in Aachen. Rund 200 Vertreter aus Wissenschaft und Forschung und den Branchen Maschinenbau, Medizintechnik, Automotive und Luftfahrt werden sich auf der Konferenz mit den Möglichkeiten und Perspektiven additiver Fertigungsverfahren auseinandersetzen.

Namhafte Referenten unter anderem von Volkswagen und dem Fraunhofer Institut für Lasertechnik (ILT), diskutieren mit den Teilnehmern technische, aber auch wirtschaftliche Aspekte der Technologie. Auch die Erschließung neuer Geschäftsmodelle durch die additive Fertigung wird ein Thema der Konferenz sein. Als prominenter Eröffnungsredner konnte Reinhard Bütikofer, Mitglied des Europäischen Parlamentes, gewonnen werden. Begleitet wird die Konferenz von einer Ausstellung, die Aussteller haben im Rahmen einer Vendor Session Gelegenheit, ihre Lösungen zu präsentieren. Im Anschluss an das Konferenzprogramm können die Teilnehmer im Rahmen einer Exkursion einen Einblick in die Praxis erlangen.

Aachen und seine beiden Hochschulen (FH und RWTH) haben sich in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum für additive Fertigungsverfahren in Europa entwickelt. Im Umfeld der Hochschulen sind auch eine Vielzahl an Spin-Offs und Start-Ups entstanden. Aachen ist auch Sitz ACAM, des „Aachen Center for Additive Manufacturing“, einem Zusammenschluss von Instituten, Forschungszentren und Unternehmen, die sich mit additiven Fertigungsverfahren beschäftigen. ACAM ist auch Initiator der Konferenz, die von der Aachener Marketingagentur TEMA Technologie Marketing AG organisiert wird. 

Entdecken Sie die Printmagazine des WIN-Verlags