Siegener Produktionsforum 2018: Smarte Produktion aus Südwestfalen – erfolgreich im Strukturwandel

Digitalisierung und demografische Entwicklungen setzen unsere Gesellschaft einem
ständigen strukturellen Wandel aus, dem sich auch Südwestfalen nicht entziehen kann. Für
eine Region, die über 150 Weltmarktführer beheimatet, ist es unerlässlich, dass die
Organisation und technische Ausgestaltung der produzierenden Industrie immer auf dem
neuesten Stand der Technik ist.
Südwestfalen stellt sich diesen Herausforderungen mit dem neuen Format „Siegener
Produktionsforum“. Experten aus Forschung und Industrie präsentieren innovative Ansätze
für die smarte Produktion von morgen. Wir freuen uns auf Sie als Unternehmen der
produzierenden Industrie jeglicher Standorte.
In Fachvorträgen erfahren Sie mehr über konkrete Konzepte und Beispiele mit dem
Schwerpunkt „Smarte Produktion in Südwestfalen“. Die Veranstaltung wird durch eine
begleitende Fachausstellung, einen Industrietalk und ein stimmungsvolles Get-Together
abgerundet.
Themen der Vortragssessions:
Smarte Logistik: Dank des Ausbaus von innerbetrieblichem Datenfunk ergeben sich
innovative Möglichkeiten für die Materialbereitstellung in Montagelinien. Die Session
Smarte Logistik beschäftigt sich beispielsweise mit der Frage, wie das Potential zur
Steigerung der Effizienz von Kommissioniersystemen durch Anwendung von Echtzeit-
Datenanalysen ausgeschöpft werden kann.
Smarte Produktion: Digitalisierung und intelligente Algorithmen halten in Begleitung von
steigender Prozessorleistung und schrumpfender Speicherdichte stets Einzug in die
Produktionswelt. Daraus folgt, dass Voraussetzungen für Modelle, in der sich Mensch und
Maschine die Entscheidungsgewalt im produzierenden Unternehmen teilen, beleuchtet
werden müssen.
Smarte Robotik: Kundenindividuelle Produkte bringen die Produktivität von manuellen
Arbeitsplätzen mit kollaborativen Robotern an ihre Grenzen, weil deren Greifer nach wie
vor Sonderlösungen darstellen. Das Konzept „print your gripper“ erlaubt es dem
Anwender, Greifer über Nacht per 3D-Druck zu fertigen und so flexibel auf
Produktvarianten zu reagieren.
Smarte Ergonomie, Produkt- und Produktionsentwicklung: Trotz cyber-physischer
Systeme und fortschreitender Automatisierung wird der Faktor Mensch nicht an Bedeutung
verlieren. Virtuelle Produktentwicklung mit Datenbrillen oder Steigerung der körperlichen
MIT DER BITTE UM VERÖFFENTLICHUNG
Leistungsfähigkeit mit Exoskeletten sind nur einige Beispiele für Mensch-Maschine-
Interaktion, mit der sich die Arbeitswissenschaft von morgen befasst.
Smartes Rüsten: Umformprozesse, die mit cyber-physischen Systemen ausgerüstet sind,
unterstützen den Maschinenbediener durch das Abbilden erlernter Entscheidungsprozesse
beim Einrichten der Maschine. In Zukunft wird daher möglich sein, die Maschinenrüstzeiten
um mindestens die Hälfte der heute benötigten Zeit zu reduzieren.

 

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