Urbaner Holzbau als Perspektive: Blick auf Norddeutschland

Das Hamburger Fachforum „Wohnen im Holz“ lenkt am 20. September 2018 den Blick auf beispielhafte Wohnungsbauprojekte, beleuchtet die Hintergründe zu den einzelnen Projekten und zeigt die Planungsdetails. Die TeilnehmerInnen erhalten in vier verschiedenen Themenblöcken Informationen über effektive Holzbaustrategien und aktuelle Förder-programme sowie die Möglichkeit, im Dialog mit den ReferentInnen, relevante Fragen zu diskutieren.

Im ersten Themenblock werfen Staatsrat Matthias Kock (Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen) und Dr. Stefan Diederichs (Behörde für Umwelt und Energie) als kommunale Vertreter einen Blick auf die Hamburger Wohnungslage. Unter dem Stichwort „Wohnungsmangel“ werden insbesondere die Holzbaustrategie als auch Fördermöglichkeiten betrachtet.

Der zweite Themenblock hält zwei besondere Projekte aus Sicht von Investoren und einer Wohnungsbaugesellschaft bereit: Georg Nunnemann (Garbe Immobilien-Projekte GmbH) präsentiert die „Wildspitze“ in der HafenCity, das zukünftig höchste Holzhochhaus Deutschlands. Ein gänzlich anderes Projekt präsentiert Corinna Bühring (GEWOBA Bremen) mit dem „Bremer Punkt“, das auf Holz als nachwachsenden Baustoff für schnellen, seriellen Wohnungsbau setzt.
Nicht nur Investoren, sondern auch Baugemeinschaften haben den Baustoff Holz für sich entdeckt. Die Architekten Tom Kaden (Kaden+Lager GmbH) und Neil Winstanley (Spine Architects GmbH), der selbst ein Holzhaus bewohnt, schildern mit ihren Projekten „Tor zur Welt“ und „Plan A“ das Bauen mit Holz aus dem Blickwinkel von Architekten die für Baugemeinschaften planen.
Der finale Vortragsblock blickt über den Tellerrand und stellt verschiedene norddeutsche Holzbauprojekte vor. Hier zeigen die Projekte 3xGRÜN in Berlin, der Ellener Hof in Bremen, die ÜSTRA Siedlung in Hannover sowie das Quartier Vogelkamp in Hamburg, wie facettenreich sich das Bauen mit in Norddeutschland gestaltet.

Das Hamburger Fachforum 2018 „Wohnen im Holz“ wird von der ZEBAU GmbH mit Unterstützung der Behörde für Umwelt und Energie der Hansestadt Hamburg ausgerichtet.

Fortbildungspunkte: Das Hamburger Fachforum 2018 wird von der Architekten- und Ingenieurskammer Schleswig-Holstein als Fortbildung anerkannt und für die Eintragung bzw. Verlängerung der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes angerechnet.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Detaillierte Informationen zum Programm und Anmeldung unter: 
https://www.zebau.de/veranstaltungen/hamburger-fachforum-2018/

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