24.09.2021 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

Fabriksimulationen auf der Motek: Der Weg zur smarten Fertigung

Fabriksimulationen auf der Motek: Lernfabrik 4.0 vonQuelle: Fischertechnik
Auf der Messe Motek in Stuttgart vom 5. bis 8. Oktober stellt Fischertechnik die Lernfabrik 4.0 vor Sie ermöglicht Fabriksimulationen mit Cloud-Anbindung.
  • Firmen wie SAP, IBM oder BMW setzen die Fabriksimulationen von Fischertechnik zur Verdeutlichung einer smarten Fertigung ein.
  • Auf der Messe Motek, die vom 5. bis 8. Oktober in Stuttgart stattfindet, präsentiert Fischertechnik seine Fabriksimulationen mit Cloud-Anbindung in Halle 1, Stand-Nummer 1201.

Auf der Motek vom 5. bis 8. Oktober in Stuttgart stellt Fischertechnik Halle 1, Stand-Nummer 1201 seine Fabriksimulationen mit Cloud-Anbindung vor. „Vom digitalen Zwilling über Industrie 4.0 Anwendungen bis zu SPS-Programmierung – mit unserer Lernfabrik 4.0 lassen sich vielfältige Szenarien simulieren und begreifbar machen“, sagt Felix Witzelmaier, Vertrieb Industrie bei Fischertechnik. Starten lässt sich die Fischertechnik Lernfabrik 4.0 mit einem Vorgang, den viele aus dem Alltag kennen, wenn sie ein Produkt im Internet bestellen. Im Dashboard der Lernfabrik heißt die Online-Shopping-Plattform „Kundensicht“, denn sie zeigt die Bestellung aus der Perspektive des Kunden.

Über eine Cloud gelangen die jeweiligen Bestelldaten an die Fabrikanlage im Miniformat. Daraufhin setzt sich diese sofort in Bewegung. Ein Werkstück in Form eines Bausteins durchläuft – nach Auftrag sortiert – verschiedene Bearbeitungsstationen. Damit wird die Fertigung in Losgröße 1 simuliert: Ein Produkt entsteht extra nach individuellen Kundenwünschen. Jedes Werkstück erhält eine eindeutige Identifikationsnummer (ID). Über NFC (Near FieldCommunication) kann die digitale Nachverfolgbarkeit der Werkstücke umgesetzt werden.

Fabriksimulationen mit vielfältigen Szenarien

Die Perspektive „Produktionssicht“ gibt Auskunft über sämtliche Daten zur Produktfertigung. Sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der kleinen Fertigungsstraße zu hoch, meldet sich der Temperatursensor sofort. Die schwenkbare Kamera hat die komplette Fertigungshalle im Blick und ermöglicht so eine web-basierte Fernüberwachung. Im Falle einer Störung ist eine zusätzliche Sicherheitsschleife eingebaut: Wird ein Problem behoben, muss dies über einen extra Button bestätigt werden – erst dann läuft die Produktion weiter. Grüne und rote Lampen zeigen an, wenn der jeweilige Prozessschritt live in Bearbeitung ist oder ein Fehler vorliegt. Der aktuelle Lagerbestand der Werkstücke, inklusive Mindest- und Maximalbestand, ist ebenfalls zu sehen.

Die Perspektive „Lieferantensicht“ visualisiert dagegen den Vorgang der Bestellung der Rohware. So haben Kunden, Hersteller und Lieferanten in Echtzeit und von überall aus der Welt den transparenten Überblick über den Stand der Bestellung. Lieferant und Hersteller können effizient und ohne Zeitverluste zusammenarbeiten. Die Steuerung der Fischertechnik Lernfabrik erfolgt über eine SPS, für die ein Basisprogramm in STL bereitsteht.

Lösungen für die Datensicherheit

Fischertechnik stellt hohe Ansprüche an Qualität und Nachhaltigkeit. Auf Datensicherheit legt der Konstruktionsbaukastenhersteller daher großen Wert. Deshalb befinden sich die Server der Cloud in Deutschland. Das soll sicherstellen, dass für die Speicherung der Daten die EU-Datenschutzgrundverordnung gilt. Persönliche Informationen werden in einem Account mit Passwortzugang geschützt, der den sehr sicheren „O-Auth2“ Industrie-Standard verwendet. Auch bei der Datenübertragung an die Cloud sind die Daten sicher. Denn die Übertragung aller gesendeten Daten erfolgt verschlüsselt mit Zertifikaten.

Bild oben: Mit der Fischertechnik Lernfabrik 4.0 lässt sich Zukunft der Fertigung simulieren. Bildquelle: Fischertechnik

Weitere Informationen: https://www.fischer.group/de-de/

Erfahren Sie hier mehr darüber, wie Fabrikmodelle smarte Fertigungsprozesse simulieren helfen.

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