12.06.2013 – Kategorie: Hardware & IT, Kommunikation, Sonstiges, Technik

Factory 2.0: Wo Andy Warhol auf 3D-Druck trifft

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Am Abend des 10. Juni hat der belgische Anbieter von Lösungen für 3D-Druck und additive Fertigung, Materialise, ein bahnbrechendes Event am Andy Warhol Museum in Pittsburgh, PA, unterstützt. Die Veranstaltung zur Eröffnung der RAPID 2013 Additive Manufacturing Conference & Expo interpretiert die Arbeiten von Andy Warhol mit 3D-Druck-Technologie neu. Sie zeigt sowohl „Factory 2.0“, eine Serie von Installationen, die von Warhol inspiriert wurden und die im Museum verstreut zu finden sind als auch die 5 Finalisten des „i.materialise Andy Warhol Contest“. Die Veranstaltung hat hunderte Besucher angezogen, die sich aus erster Hand einen Eindruck verschaffen konnten, wie 3D-Druck Entstehen und Verständnis von Kunst verändert.

Kuratiert von Murray Moss, dem Creative Director des Moss Bureau New York, zeigte Factory 2.0 zwei riesige, 3D-gedruckte Interpretationen von Warhols Selbstporträt Fright Wigs aus transluzentem Kunstharz, eine rosa, eine blau. Sie wurden mit der Mammoth-Stereolithografie-Maschinen von Materialise aufgebaut, die in einem einzigen Druckdurchgang Objekte in einer Größe von 2’100 x 680 x 800 mm ausgeben können. Begeisterte Besucher stellten sich unter die Installationen und machten Fotos, die sie dann entsprechend Warhols Vorbild eingerahmt vom abstehenden Haarschopf zeigen.

In einem anderen Bereich des Museums, der Time Line Gallery, war eine zweite Installation mit dem Titel „Four Continents“ zu bestaunen, diesmal vom renommierten britischen Hutmacher Stephen Jones. Es handelt sich hier um vier Büsten, in denen sich Jones selbst verewigt und die gleichzeitig mit ihrem allegorischen Kopfschmuck auf die vier Kontinente verweisen. Damit interpretiert Jones Warhols Werk „Eight Elvises“ neu. Der außergewöhnliche Detailreichtum der Statuetten, sowohl was die Oberflächen als auch die Einzelheiten der Bekleidung betrifft, wurde mit der 3-matic-Software von Materialise erzielt, die das direkte Editieren an der Datei für den 3D-Druck erlaubt. Damit lassen sich Texturen, Labels und andere funktionale Elemente anbringen, die für den Druckprozess sinnvoll sind.

Bild: Blick auf einen Teil der „Four Continents“-Installation von Stephen Jones, wie er mit der Mammoth Stereolithografie-Maschine entsteht. Quelle: Materialise


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