Fakuma 2014: Kunststofftechnologien für den Fahrzeugbau

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Wenn sich vom 14. bis 18. Oktober 2014 die internationale Branche der Kunststofftechnik auf der Fachmesse Fakuma in Friedrichshafen trifft, präsentiert sich auch das Technologieunternehmen 3M. Zusammen mit seiner Tochtergesellschaft Dyneon zeigt 3M innovative Lösungen für die Automobil- und Kunststoffverarbeitungsindustrie (Stand 4406, Halle B4).

Das Thema Leichtbau hat sich in der Automobilindustrie zum Branchentrend entwickelt. Gefragt sind neue Materialien und Technologien, um die Fahrzeuge der Zukunft noch leichter und zugleich emissionsärmer zu machen. Der 3M Unternehmensbereich Advanced Materials Division bietet drei Lösungen — Füllstoffe sowie Werkstoffe und Konzepte für Dichtungslösungen.

Leichtbaufüllstoff der Zukunft: 3M Glass Bubbles iM16K

Mit Hilfe von Glashohlkugeln in Spritzgießanwendungen lässt sich das Gewicht von Kunststoffsystemen je nach Material um bis zu 30 Prozent reduzieren. Die 3M Glass Bubbles iM16K wurden speziell für Compoundier- und Spritzgussprozesse in der Kunststoff-Industrie entwickelt. Die neuartigen Glashohlkugeln bestehen aus wasserunlöslichem, chemisch stabilem Borosilikatglas und widerstehen einem isostatischen Druck von 1100 bar.

Neue Dichtungslösung: 3M New Sealing Technology

Mit dem neu entwickelten Werkstoff 3M Dyneon Compound NST 1111R eröffnen sich vielfältige Lösungen für die Automobilindustrie. Die Dicke von Lippendichtungen und damit die Radiallast beziehungsweise das Reibmoment kann durch die neue Dichtungstechnologie reduziert werden. Daraus ergeben sich eine höhere Langlebigkeit der Komponenten und seltenere Inspektionen. Zudem wird eine höhere Wärmeableitung ermöglicht. Die mit dieser Technologie hergestellten neuen Hightech-Werkstoffe zeigen in nahezu jeder Hinsicht eine höhere Leistung und bieten so dem Verbraucher eine verbesserte Langlebigkeit und Nachhaltigkeit durch verminderten Kraftstoffverbrauch. Das Portfolio wird ergänzt um weitere NST-Produktvarianten für Ramextrusion sowie für statische Anwendungen wie Flachdichtungen.

Leichter und nachhaltiger: 3M Dyneon Fluoroelastomers

Die neue Leichtbaualternative zu Metall- und Metall-Elastomer-Verbundwerkstoffen für die Automobilindustrie ist das 2-Komponentenmaterial bestehend aus DSM Stanyl Polyamide 46 verbunden mit 3M Dyneon Fluorelastomer. Es kann in einem effizienten Zweikomponenten- Spritzgussverfahren hergestellt werden. Seine Eigenschaften bieten zahlreiche Vorteile: Das Material ist leicht, widersteht hohen Temperaturen bis zu 200°C und ermöglicht neue und alternative Designs als auch die Integration von verschiedenen Funktionen. Zudem können bei der Verarbeitung Prozesse optimiert und damit Kosten reduziert werden. Das Ergebnis sind eine beständigere Produktqualität ohne Korrosionsrisiken sowie eine höhere Nachhaltigkeit, da keine Chemikalien zur Oberflächenbehandlung benötigt werden.

 Bild: Das neue 2-Komponentenmaterial besteht aus 3M Dyneon Fluoroelastomer und Stanyl PA 46 von DSM.

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