Feature-basierende Konvertierung ohne CAD-Lizenz

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Auf der diesjährigen Euromold präsentiert der Softwarehersteller CoreTechnologie eine Weltpremiere zur Feature-basierenden Konvertierung. Die Neuentwicklung ermöglicht die Konvertierung von CAD-Modellen mit Historie und Parametrik erstmals ohne Zugriff auf die Lizenz des Quellsystems. Das neue, voll in den Universalkonverter 3D_Evolution integrierte, Zusatzmodul arbeitet mit Nativschnittstellen, die beim Lesen der nativen CAD-Modelle jetzt auch alle Informationen zur Parametrik und Historie verarbeiten. Im Gegensatz zu einer auf der API des CAD-Systems basierenden Methode hat die neue Technologie den Vorteil, dass alle Informationen extrahiert werden können, die auch dem CAD-System selbst zur Verfügung stehen, um das Modell vollständig aufzubauen. Ein Firmensprecher betont, dass hierdurch eine deutlich bessere Automatisierung des Vorgangs realisiert werden könne und der Vorgang so nicht von Qualität und Integration der CAD-API abhänge. CoreTechnologie folgt damit seiner Philosophie, Nativschnittstellen einzusetzen. Auch bei der Optimierung der Historie hinsichtlich der Zielsystem-Erfordernisse folgt die Software dem für B-Reps erfolgreichen Konzept. Bei Solids und Flächenmodellen wird durch diesen Zwischenschritt, also durch Healing, Toleranzoptimierung und Anpassung der mathematischen Beschreibung, ein optimales Ergebnis erreicht. Die “Healing-Technologie” kommt auch bei der Feature-basierenden Konvertierung zum Einsatz, wenn die Konstruktionselemente auf einem Solid bzw. auf Importgeometrie basieren oder wenn Solidgeometrie mit Freiformflächen beschnitten wird. Das Healing sorgt in diesem Fall für die optimale Qualität des Solids und der Freiformflächen, wodurch sichergestellt wird, dass nachfolgende Feature-Funktionen problemlos ablaufen. Alle Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, den Konvertierungsvorgang zu automatisieren und maximale Modellqualität zu erreichen.

Der automatische Aufbau der parametrischen Modelle erfolgt über CoreTechnologie-Plugins im Zielsystem. Falls einzelne Features beim Erzeugungsprozess nicht automatisch im Zielsystem erzeugt werden können, startet das Plugin die entsprechende interaktive Funktion im Zielsystem; die zu erzeugende Geometrie und ihre Parameter werden an diesem Punkt der Historie angezeigt. Nachdem der Anwender das Feature erzeugt und geprüft hat, wird der automatische Prozess fortgesetzt. Nach der Konvertierung wird das Ergebnis geprüft, um sicherzustellen, dass Quell- und Zielmodell geometrisch identisch sind. Der integrierte VDA-Checker erlaubt darüber hinaus, vor, während und nach der Konvertierung die Geometrie Feature für Feature zu überprüfen.

Durch die Nativschnittstellen-Methode benötigt man zur Feature-basierenden Konvertierung nicht mehr unbedingt eine Lizenz des Quellsystems. Kosteneinsparungen und mehr Flexibilität sind signifikante Vorteile der brandneuen Technologie. Mit dem so genannten Featurebased Modul kann der 3D_Evolution-Anwender wählen, ob bei der Konvertierung Historie und Parametrik übertragen werden sollen oder nur das reine B-Rep-Modell.

Weiteres unter: www.coretechnologie.com
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