Fertigungslinien: Mit dieser Technik entsteht der elektrische Fiat 500

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Die Fertigung von Elektrofahrzeugen wie die des Fiat "New 500" erfordert speziell angepasste Fertigungslinien. Es galt, nicht nur das neue Karosseriedesign zu berücksichtigen, sondern auch die technischen Merkmale eines vollelektrischen Fahrzeugs.
Fertigungslinien für New 500

Quelle: Comau

  • Comau hat die Fertigungslinien für strukturelle Teile des ersten vollelektrischen Fahrzeugs made in Turin entwickelt und realisiert
  • Der Anbieter von Automatisierungssystemen hat in Zusammenarbeit mit FCA und Fiat die Karosserie für die Unterbringung von Batterie und Getriebe des Kultautos überarbeitet.
  • Insgesamt werden 187 Comau-Roboter der neuesten Generation beim Bau des „New 500“ eingesetzt
  • Die Roboter verfügen über kundenspezifische Handling-Systeme für das Elektroauto, einschließlich eines speziellen 3D-Druck-Greifers

Comau ist an der Produktion des „New 500“ beteiligt. Das Unternehmen hat FCA und Fiat fortschrittliche Automatisierungslösungen und Know-how bei der Entwicklung innovativer Industrieprozesse für die Produktion von FCAs erstem Elektrofahrzeug Made in Turin bereitgestellt. Symbolischer Anfang war im Juli 2019 die Montage des ersten Comau-Roboters, der die Fertigungslinien des neuen vollelektrischen Modells im historischen Mirafiori-Werk von FCA begründete. In der Folge wurden insgesamt 187 Comau-Roboter in verschiedenen Phasen des Fahrzeugherstellungsprozess integriert, wobei ein Team von Comau-Experten eng mit den Entwicklern des Autobauers zusammenarbeiteten, um die Fertigungslinien zu einem gelungenen Beispiel für Smart Manufacturing zu optimieren. Das Team musste die Systeme nicht nur an ein neues Karosseriedesign des Kultautos anpassen, sondern gleichzeitig auch die technischen Merkmale eines vollelektrischen Fahrzeugs berücksichtigen. 

Fertigungslinien für Elektrofahrzeug angepasst

Im Einzelnen hat Comau die Karosseriemontagelinien speziell für die Strukturbauteile des „New 500“ entwickelt und ausgerüstet, einschließlich Vorder- und Hinterboden, Seitenteilen und Rahmen, die zur kompletten Karosserie des Fahrzeugs montiert und verschweißt werden. Jeder Roboter wurde von Comau vollständig ausgerüstet, um all die speziellen Prozesse effizient auszuführen, die ein Elektrofahrzeug erfordert – von kundenspezifischen Handling-Systemen und Greifern bis zu einem speziellen 3D-Druck-Endeffektor für die Handhabung von Karosseriekomponenten.

187 Comau-Roboter wurden in verschiedenen Phasen des Fahrzeugherstellungsprozess integriert, wobei ein Team von Comau-Experten eng mit den Entwicklern des Autobauers zusammenarbeiteten, um die Fertigungslinien zu einem gelungenen Beispiel für Smart Manufacturing zu optimieren. Bildquelle: Comau

Weiterhin hat Comau fortschrittliche Vision-Systeme in die Fertigungslinien integriert, um die Qualität des Klebstoffauftragsystems sowohl während der Verarbeitung als auch am Zyklusende zu steuern. Zur Optimierung und Beschleunigung laufender Werkzeugwechsel wurde ein frei bewegliches Magazinsystem entwickelt, das den Robotern die verschiedenen Arten erforderlicher Werkzeugen bereitstellt, um jede Anwendung schnell und einfach ausführen zu können. 

Entwicklung der Roboterstraße für die Endmontage

Darüber hinaus war Comau an der Konzipierung der Roboterstraße für die Endmontage beteiligt. Nachdem die Karosserie des „New 500“ fertiggestellt ist und die Lackier- und Oberflächenbehandlungsarbeiten abgeschlossen sind, werden alle Innenteile montiert und die einzelnen Fahrzeugkomponenten optimiert.

Andrew Lloyd, Chief Operating Officer – Electrification of Comau betont: „Unsere Erfahrung und weltweite Führungsposition im Industriesektor sowie die im Bereich Elektrifizierung und Digitalisierung erworbenen Kompetenzen bilden die Grundlage für höchst innovative, flexible und maßgeschneiderte technologische Lösungen. Dieser Ansatz ermöglicht es Comau, Projekte für die Zukunft der Mobilität und erneuerbarer Energiequellen zu entwickeln, wie beispielsweise des vollelektrischen „New 500“. Damit reagieren wir nicht nur auf die Erfordernisse eines Industriesystems, das sich kontinuierlich weiterentwickelt, sondern auch auf die Bedürfnisse von Endkonsumenten, die zunehmend auf Nachhaltigkeit achten.“

Weitere Informationen: www.comau.com

Erfahren Sie hier mehr darüber, welche Rolle Zwei-Naben-Motor und 3D-Druck in der Entwicklung eines Elektro-Motorrads einnehmen.

Lesen Sie auch: „Konstruieren mit Drahtwälzlagern ohne Kompromisse bei der Belastbarkeit“

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