23.06.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

Fertigungsplanung: Frühzeitig wissen, wie und womit ein Produkt entsteht

Quelle: Contact Software

Mit einer neuen Software für die Fertigungsplanung liefert die Entwicklung der Arbeitsvorbereitung frühzeitig die Daten, wie und womit ein Produkt herzustellen ist.

  • Contact Software ergänzt sein Portfolio um eine neue PLM-Anwendung für die Fertigungsplanung.
  • Mit Contact Elements Work Plan liefert die Entwicklung der Arbeitsvorbereitung frühzeitig Daten dazu, wie und womit ein Produkt herzustellen ist.
  • So können Unternehmen den Fertigungsprozess vorausschauend planen, ihre Anlagen einrichten und auch auf kurzfristige Änderungen schnell reagieren.

Serien- wie auch Auftragsfertiger stehen mehr denn je unter enormem Zeit- und Kostendruck. In den global verteilten Produktionswerken muss alles glattlaufen, um die immer kürzeren Liefertermine einzuhalten und teure Umrüstungen im laufenden Betrieb zu vermeiden. Viele Unternehmen setzen daher im Product Lifecycle Management (PLM) bei der Fertigungsplanung auf eine Strategie, die im Fachjargon Frontloading heißt. Contact Elements Work Plan ist eine Lösung, die dies unterstützt.

„Ein Großteil der Kosten wird in der Entwicklung festgelegt“, erklärt Dr. Jérémy Bonvoisin, Produktmanager PLM bei Contact Software. „Also ist es von großem Nutzen für die Fertigungsindustrie, wenn schon hier so viel Wissen wie möglich zum Produkt gesammelt und frühzeitig für nachgelagerte Bereiche verfügbar gemacht wird“. Mit Contact Elements Work Plan bekommen Unternehmen eine Anwendung, die den Übergang von der Konstruktion in die Fertigung reibungslos gestaltet und so unmittelbar Einfluss auf einen pünktlichen Produktionsstart hat.

Contacts neuer Baustein ermöglicht es der Produktentwicklung, Arbeitspläne im PLM-System zu erstellen. Schritt für Schritt beschreiben sie die sequenziellen, parallelen und alternativen Fertigungsprozesse für eine Baugruppe oder ein Produkt. Die Pläne stehen direkt mit den jeweiligen Fertigungsstücklisten, Zeichnungen, 3D-Modellen, Spezifikationen, Verfahrensvorgaben und weiteren Dokumenten im Zusammenhang.

Die Contact Elements-Plattform überträgt Arbeitspläne, Montageanleitungen und Werkzeuginformationen automatisch an die ERP- und MES-Systeme, wo weitere fertigungsrelevante Daten hinzukommen. Dies stellt sicher, dass Beschaffungsprozesse rechtzeitig beginnen. Zudem kann die Arbeitsvorbereitung die Produktionsumgebung werkespezifisch anpassen, und an jedem Arbeitsplatz liegt ein detaillierter Ablaufplan vor.

Integration der Fertigungsplanung in die Produktentwicklung

Die Integration der Fertigungsplanung in die Produktentwicklung zahlt sich auch dann aus, wenn es gilt, kurz vor Produktionsanlauf noch neue Kundenwünsche zu erfüllen. Contact Elements Work Plan unterstützt im Zusammenspiel mit dem CIM Database xBOM Manager den sicheren Transport von konstruktiven Stücklistenänderungen und abgestimmten Arbeitsplänen in die ERP- und MES-Instanzen. Dadurch sind Unternehmen in der Lage, ihre Produktionsprozesse schneller umzuplanen und die Fertigungsaufträge fristgerecht abzuwickeln.

Im PLM erstellte Arbeitspläne sind mit den relevanten Daten verknüpft (Bildquelle: Contact Software)

Weitere Informationen: https://www.contact-software.com/de/elements/industrialization/work-plan

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