Festo zeigt Automatisierung für Laborautomation und Medizintechnik

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Seit 2004 entwickelt Festo Komponenten und Systemlösungen für Anlagenhersteller, die sich auf die Automatisierung von Laborprozessen und Herstellung von Medizingeräten spezialisiert haben. Wie sich diese Sparte bei Festo entwickelt und was der Automatisierer auf der Medtec 2019 (21. bis 23. Mai) zeigt.

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Seit 2004 entwickelt Festo Komponenten und Systemlösungen für Anlagenhersteller, die sich auf die Automatisierung von Laborprozessen und Herstellung von Medizingeräten spezialisiert haben. Wie sich diese Sparte bei Festo entwickelt und was der Automatisierer auf der Medtec 2019 (21. bis 23. Mai) zeigt.

Wegen der jährlichen zweistelligen Wachstumsrate ist das Geschäftsfeld LifeTech seit 2015 ein eigener Geschäftsbereich bei Festo und wird nach Aussage des Unternehmens kontinuierlich weiter ausgebaut. Da die USA an der Spitze des weltweiten Life Science Markts stehen, entstehen dort auch die meisten branchenrelevanten Innovationen und neuen Technologien. Um frühzeitig an diesen Entwicklungen teilzuhaben, hat Festo Ende 2017 begonnen, ein Entwicklungszentrum in Boston aufzubauen.

Neben Standardkomponenten entwickelt der Geschäftsbereich LifeTech eigene Komponenten mit neuen Technologien speziell für den Life Science Markt. Bei der Entwicklung der maßgeschneiderten Automatisierungslösungen für seine Kunden verfolgt Festo den Ansatz, schon in der frühesten Planungsphase gemeinsam mit dem Kunden Engineering-Konzepte zu erarbeiten. Denn so können einzelne und validierte Prozessschritte sicher in automatisierte Prozessabläufe überführt werden, die sich perfekt in ein Gesamtsystem integrieren.

Produkte für die Laborautomation

Festo entwickelt intelligente, geprüfte Subsysteme zur Automatisierung von Flüssigkeits- und Probenhandhabung.

Im Fokus stehen:

•             Zuführen und Identifizieren von Probengefäßen

•             Öffnen und Schließen von Probengefäßen

•             Zuführen von Flüssigkeiten und Feststoffen

Zum Einsatz kommen sowohl elektrische als auch pneumatische Antriebe mit Motoren, Con-trollern, Handlingssysteme, sowie Greifer, Sensoren und Kamerasysteme.

Produkte für die Medizintechnik

In der Medizintechnik entwickelt Festo Produkte und Subsysteme für medizintechnische Geräte. Dabei kommen bei mobilen und patientennahen Anwendungen oft Proportionalven-tile mit Piezotechnologie zum Einsatz.

Im Fokus stehen die effiziente Regelung und Steuerung von medizinischen Gasen wie:

•             Durchflussregelung mit kleinsten Ventilen für Beatmungs- und Narkosegeräte

•             Pneumatische Integrationslösungen für chirurgische Geräte

•             Regelung von Fluiden in Dentalstationen

Highlights auf der MedTec 2019

In den Life Sciences geht der Trend zu immer kleineren Medizingeräten. Das gilt insbeson-dere für mobile Anwendungen wie z. B. tragbare Sauerstoffgeräte. Der neue Massendurch-flussregler VEMD mit Piezotechnologie bietet eine ganze Reihe an Vorteilen, die ihn für Life Sciences und mobile Anwendungen prädestinieren. Dazu gehören der geräuschlose Betrieb, die fehlende Wärmeentwicklung, die kompakte und leichte Bauweise, die hohe Lebensdau-er sowie ein sehr niedriger Energieverbrauch. Zudem arbeitet er Dank eines integrierten Regelkreises mit thermischem Sensor präzise und dynamisch.

Der Druck auf Labore wächst. Immer mehr Proben müssen in immer kürzerer Zeit analysiert werden. Bislang einzigartig auf dem Markt ist das kompakte Dreh-Greif-Modul EHMD, das sowohl Probenfläschchen greifen als auch drehen kann. Problemlos öffnet es kleinste Pro-bengefäße mit bis zu 15 Milliliter Inhalt.

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Michael Immel, Dozent am Harold and Inge Marcus Department of Industrial and Manufacturing Engineering an der Penn State University, hatte ursprünglich etwas anderes mit der Photogrammetrie im Sinn, entdeckte aber schnell ihr Potenzial in der Fertigung. Ein Objekt wird aus verschiedenen Winkeln mehrfach aufgenommen. Daraus erstellt man eine Punktewolke als Grundlage für die Datei im CAD. Diese kann dann etwa dazu dienen, kostengünstig und zeitsparend das Teil nachzubauen oder in 3D zu drucken.
Im Forschungsprojekt ParsiFAl 4.0 entwickeln unter anderem Festo und Bosch mit Kooperationspartnern aus Industrie und Forschung neuartige Sensorik und Elektronik in dünnen Folien. Pneumatische Antriebe, aber auch Verpackungen können durch die intelligenten Sensor-Labels Informationen über den jeweiligen Prozess sammeln, bewerten und austauschen. Dadurch lassen sich Fertigungs- und Logistikabläufe optimieren und flexibilisieren.
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