Flugzeugbau: ​Konzepte für Nutzung metallischer Werkstoffe

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Airbus und der Lehrstuhl für Korrosion und Korrosionsschutz (KKS) der RWTH Aachen arbeiten zusammen, um die künftige Nutzung von metallischen Werkstoffen im Flugzeugbau zu untersuchen.

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Airbus und der Lehrstuhl für Korrosion und Korrosionsschutz (KKS) der RWTH Aachen arbeiten zusammen, um die künftige Nutzung von metallischen Werkstoffen im Flugzeugbau zu untersuchen.

Im Rahmen des „Airbus Advanced Metal Research Programme“ arbeiten Airbus und der Lehrstuhl für Korrosion und Korrosionsschutz (KKS) der RWTH Aachen bei einem mehrjährigen Forschungsvorhaben zusammen. Der Lehrstuhl des Gießerei-Instituts der RWTH Aachen ist als einziger nationaler Standort und als einer von drei Standorten in Europa Kooperationspartner von Airbus im „Airbus Advanced Metal Research Programme“. Bei der Kooperation sollen Werkstoffe und Fertigungsverfahren für die künftige Nutzung von metallischen Werkstoffen im Flugzeugbau untersucht werden.

Das Ziel der laufenden  Zusammenarbeit ist es, die RWTH beziehungsweise KKS als strategischen und zukunftsorientierten Standort für Airbus-relevante Grundlagenforschung zu etablieren. Dies geschieht durch die Zusammenführung der Expertise auf dem Gebiet der Werkstoffentwicklung von korrosionsbeständigen Materialien seitens KKS und des entsprechenden Airbus-Forschungsbereichs. Dieses Programm umfasst die Einführung von neusten Werkstoffen und Fertigungstechnologien, sowie die Anwendung modernster Untersuchungsmethoden, um das Langzeitverhalten der daraus gefertigten Komponenten vorherzusagen. Das Forschungsvorhaben umfasst ein Budget von über einer Million Euro.

„Obwohl der Anteil von Verbundwerkstoffen im Flugzeugbau in den letzten Jahren stark zugenommen hat, sind Leichtmetalle weiterhin unverzichtbare Werkstoffe. Ein optimierter Einsatz metallischer Legierungen ist nur über das grundlegende Verständnis der Werkstoffe möglich. Wir freuen uns daher über die Zusammenarbeit mit einem wissenschaftlichen Partner wie dem KKS, der langjährige Expertise auf diesem Fachgebiet einbringt“, sagte Dr. Claudio Dalle Donne, Leiter Materialien, Prozesse & Tests, Airbus Airframe Engineering.

„Die RWTH Aachen steht für Innovation in der Werkstoffentwicklung. Insofern hat die Zusammenarbeit mit Airbus großes Potenzial, weil hier zwei starke Partner ihre Kräfte bündeln. Wir freuen uns auf intensive Forschung und dass unsere Expertise einmal mehr international nachgefragt wird“, sagte Professor Ulrich Rüdiger, Rektor der RWTH Aachen University.

Forschung und langjährige Erfahrung arbeiten in dem Programm Hand in Hand, um die Materialentwicklung in der Flugzeugindustrie mit Blick auf weitere Gewichtsreduzierung maßgebend voranzubringen. Ein erstes Thema ist hierbei die Untersuchung des Langzeitverhaltens von Aluminiumlegierungen unter Umwelteinflüssen.

Bild: Die Kooperationspartner von Airbus und der RWTH Aachen in einer Endmontagehalle der A320-Familie in Hamburg. (von links nach rechts): Dr. Matthias Knüwer (Airbus, Teamleiter Aluminium Werkstoffe), Christoph Altenbach (RWTH Aachen, Gruppenleiter Leichtbau Werkstoffe) Christian Engel (Airbus, R&T Integrator metallische Werkstoffe) Prof. Dr.-Ing. Daniela Zander (RWTH Aachen, Lehrstuhl für Korrosion und Korrosionsschutz) Dr. Theodor Hack (Airbus, Senior Expert für metallische Oberflächen) Oliver Beyß (RWTH Aachen, Leichtbau Werkstoffe)

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