Formnext 2019: Wie Siemens die additive Fertigung vernetzen will

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Formnext 2019: Wie Siemens die additive Fertigung vernetzen will

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Das neue AM-Netzwerk von Siemens ist eine cloud-basierte Lösung, die Zusammenarbeit und Prozessabwicklung zwischen Ingenieuren, Einkauf und Lieferanten von 3D-Druckteilen fördern soll.

Quelle: Siemens

Siemens kündigt zur Formnext 2019 den Start und die allgemeine Verfügbarkeit eines Netzwerks für die additive Fertigung, das Additive Manufacturing Network an.

Es wurde bereits bei mehreren Kunden und Partnern wie Decathlon, Siemens Gas & Power, Siemens Mobility, HP und Materialise in einer Pilotphase getestet und implementiert.

Das AM-Netzwerk ist eine cloud-basierte Lösung zur Förderung der Zusammenarbeit und Prozessabwicklung zwischen Ingenieuren, Einkauf und Lieferanten von 3D-Druckteilen. Sie stellt einen durchgängigen digitalen Prozess für die additive Fertigung bereit, der die Nachfrage nach Komponenten mit dem Lieferantennetzwerk verbindet. So wird eine global verteilte Fertigung ermöglicht. Das AM-Netzwerk von Siemens wird auf der Formnext 2019 in Frankfurt am Main vorgestellt.

Das AM-Netzwerk von Siemens richtet sich an Unternehmen, Lieferanten und Partner, die die Einführung der additiven Fertigung (Additive Manufacturing – AM) für industrielle Prozesse und Anwendungen beschleunigen wollen. Sie digitalisiert den Order-to-Delivery-Prozess, indem es die technischen und kaufmännischen Prozesse für hochwertige AM-Funktionsprototypen und Serienteile aufeinander abstimmt. Das System vernetzt Käufer mit einem globalen Anbieternetzwerk. Das soll den Prozess optimieren, die Zusammenarbeit sowie das Engagement fördern und die Arbeitsabläufe koordinieren. So wird der Durchsatz erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Als Teil der Software as a Service (SaaS)-Suite von Siemens erfüllt das AM-Netzwerk strenge Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance.

„Die Experten für additive Fertigung und die Branchenexperten von Siemens haben das Netzwerk basierend auf einem klaren Verständnis der Komplexität und der Bedürfnisse der Branche entwickelt. Angetrieben wurden sie von der großen Leidenschaft für die Weiterentwicklung von AM im industriellen Bereich“, sagt Zvi Feuer, Senior Vice President Manufacturing Engineering bei Siemens Digital Industries Software. „Indem sich Käufer, Verkäufer und Partner kontinuierlich in das Ökosystem einbringen, werden sie eine optimierte, modulare Lösung erhalten, die mit den individuellen Bedürfnissen jedes Unternehmens wachsen kann.“

Decathlon verwaltet Bestellprozess für additive Fertigung

Erste Anwender erkennen bereits die Vorteile der Plattform. Decathlon, der größte Sportartikelhändler der Welt mit über 1’500 Filialen in 49 Ländern, nutzt das AM-Netzwerk, um den Bestellprozess in der additiven Fertigung zu verwalten. Außerdem kontrollieren sie damit den Produktionsfortschritt als Teil ihrer Strategie um den Einsatz von 3D-Drucken weltweit zu skalieren und die Produktion unter Einhaltung hoher Qualitätsstandards zu steigern. Bei Siemens Gas & Power wird das AM-Netzwerk genutzt um agiler handeln zu können und Anfragen in Echtzeit zu beantworten. So wird sichergestellt, dass die Kunden genau das rechtzeitig bekommen, was sie bestellt haben.  

„Wir haben volles Vertrauen, dass uns das Netzwerk einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen innerhalb des Unternehmens ermöglicht“, sagt Andreas Graichen, Group Manager, AM Industrialization and Digitalization, Siemens Power & Gas, Service Distributed Energy. „Es wird uns auch helfen, effektiv mit unseren externen Kunden in Kontakt zu treten und gleichzeitig einen detaillierten Überblick über Kosten und Produktionszeit von Anfang bis Ende geben.“

Partner für die Kunststoffproduktion im Netzwerk

„Siemens und HP haben das gemeinsame Ziel, die Entwicklung der digitalen Fertigung zu beschleunigen“, sagt Rob Mesaros, Global Head of Services and Alliances, HP 3D Printing and Digital Manufacturing. „Im Zuge des weiteren Ausbaus unserer strategischen Allianz, sind wir stolz darauf, dass HP Multi Jet Fusion Solutions und HP Digital Manufacturing Network Partner für die Kunststoffproduktion im Netzwerk sein werden. Sie helfen Kunden, die 3D-Druck für die industrielle Produktion nutzen wollen.“

Das AM-Netzwerk von Siemens richtet sich an Unternehmen, Lieferanten und Partner, die die Industrialisierung der additiven Fertigung (Additive Manufacturing – AM) beschleunigen wollen. Es digitalisiert den Order-to-Delivery-Prozess, indem es die technischen und kaufmännischen Prozesse für hochwertige AM-Funktionsprototypen und Serienteile aufeinander abstimmt. Das System vernetzt Käufer mit einem globalen Anbieternetzwerk. Das optimiert den Prozess, fördert die Zusammenarbeit sowie das Engagement und koordiniert die Arbeitsabläufe. So wird der Durchsatz erhöht und die Betriebskosten gesenkt. Als Teil der SaaS-Suite von Siemens erfüllt das AM-Netzwerk die strengsten Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Compliance.

Erste Anwender erkennen bereits die Vorteile der Plattform. Bei Siemens Gas & Power trägt sie dazu bei, den Durchsatz in der Fertigung zu erhöhen und den Einsatz von Maschinen zu optimieren. Dies geschieht, indem es einen reibungslosen Informationsfluss gewährleistet und gleichzeitig einen detaillierten Überblick über Kosten und Produktionszeiten von Anfang bis Ende gibt. Darüber hinaus nutzt Decathlon das Netzwerk, um die additive Fertigung weltweit zu skalieren und die Produktion zu steigern, bei gleichbleibend hohem Qualitätsstandard.  

Ausbau der strategischen Industrie-Allianz für additive Fertigung

Anfang des Jahres erweiterten Siemens und HP ihre langjährige strategische Allianz mit der Einführung einer gemeinsamen Lösung für die additive Fertigung für die Automobilindustrie sowie weitere wichtige Branchen. Die Möglichkeiten in der Zusammenarbeit wachsen mit der Integration der fortschrittlichen 3D-Drucktechnologie von HP, mit dem Siemens AM-Netzwerk und der Ergänzung der Digital-Manufacturing-Network-Partner von HP in das Siemens-AM-Netzwerk weiter. Das HP Digital Manufacturing Network ist eine globale Gemeinschaft von Dienstleistern für die digitale Fertigung. Sie sind in der Lage bei der Entwicklung, Herstellung und Lieferung hochwertiger Kunststoff- und Metallkomponenten im Großformat zu unterstützen. Dafür nutzen sie die Multi-Jet-Fusion- und Metal Jet 3D-Drucklösungen von HP.

„Siemens und HP haben das gemeinsame Ziel, die Entwicklung der digitalen Fertigung zu beschleunigen“, sagt Rob Mesaros, Global Head of Services and Alliances, HP 3D Printing and Digital Manufacturing. „Im Zuge des weiteren Ausbaus unserer strategischen Allianz, sind wir stolz darauf, dass HP Multi Jet Fusion Solutions und HP Digital Manufacturing Network Partner für die Kunststoffproduktion im Netzwerk sein werden. Sie helfen Kunden, die 3D-Druck für die industrielle Produktion nutzen wollen.“ 

Klares Verständnis für die Anforderungen

„Wir glauben, dass die Zusammenarbeit zwischen den führenden Unternehmen der AM-Branche von entscheidender Bedeutung ist. Sie steigert die Akzeptanz des 3D-Drucks und unterstützt Unternehmen bei der digitalen Transformation“, sagt Ben Cassiman, Global Key Partner Manager bei Materialise. „Als Mitglied des HP Digital Manufacturing Network und als Anbieter, der Teil des Siemens AM-Netzwerk ist, bauen wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit Siemens und HP weiter aus, um die AM-Serienproduktion und individualisierte Massenfertigung voranzutreiben.“ 

„Die Experten für additive Fertigung und die Branchenexperten von Siemens haben das Netzwerk basierend auf einem klaren Verständnis der Komplexität und der Bedürfnisse der Branche entwickelt. Angetrieben wurden sie von der großen Leidenschaft für die Weiterentwicklung von AM im industriellen Bereich“, sagt Zvi Feuer, Senior Vice President Manufacturing Engineering bei Siemens Digital Industries Software. „Indem sich Käufer, Verkäufer und Partner kontinuierlich in das Ökosystem einbringen, werden sie eine optimierte, modulare Lösung erhalten, die mit den individuellen Bedürfnissen jedes Unternehmens wachsen kann.“

Komplettlösung wird an der Formnext 2019 präsentiert

Das AM-Netzwerk ist eine weitere Möglichkeit, mit der Siemens den Zugang zu den neuesten Erkenntnissen und Technologien verbessert, um den Kunden die Einführung der industriellen additiven Fertigung zu erleichtern und den Geschäftsbetrieb zu digitalisieren. Siemens präsentiert die Komplettlösung auf der Formnext 2019 und stellt Funktionen wie digitale Inventur, Teileanalyse, Ausschreibungsverfahren, Lieferantennetzwerk, Kostenanalyse, Auftragseingang, Kundenkommunikation, Produktionsverfolgung und -planung sowie Datenanalyse, Dashboards und Berichte vor. 

„Wir haben volles Vertrauen, dass uns das Netzwerk einen reibungslosen Informationsaustausch zwischen den verschiedenen Bereichen innerhalb des Unternehmens ermöglicht“, sagt Andreas Graichen, Group Manager, AM Industrialization and Digitalization, Siemens Power & Gas, Service Distributed Energy. „Es wird uns auch eine effektive Verbindung zu unseren externen Kunden herstellen und gleichzeitig einen detaillierten Überblick über Kosten und Produktionszeit von Anfang bis Ende geben.“

Das AM-Netzwerk von Siemens steht nun weltweit zur Registrierung zur Verfügung. Weitere Informationen über das Additive Manufacturing Network finden Sie unter www.siemens.com/plm/am-network/

Bild: Siemens hat sein AM-Netzwerk auf der Formnext 2019 präsentiert. Bild: Siemens

Erfahren Sie hier mehr über Qualitätssicherung in der additiven Fertigung.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Wie wäre es, anstatt 60 Minuten nur 45 Sekunden auf ein Simulationsergebnis warten zu müssen? Das Fraunhofer IGD stellt auf der Hannover Messe mit RISTRA einen GPU-Strukturmechaniklöser vor, der die Bauteilsimulation beschleunigen und den Konstruktionsprozess optimieren soll.

Comsol stellt auf der Battery Show Europe 2019, vom 7.-9. Mai in Stuttgart, die Möglichkeiten seiner multiphysikalischen Simulationsumgebung Comsol Multiphysics im Bereich Batterieauslegung vor und präsentiert dabei insbesondere das Battery & Fuel Cells Module, das mit dem kürzlich erschienenen Update 5.4 eine Reihe von Erweiterungen bietet.

Egal, ob für die Elektromobilität, die Luftfahrttechnik oder Sicherheitssysteme im Kfz: Eine vielseitig einsetzbare Prüfeinheit sollte nicht nur ihren Zweck erfüllen, sondern gleichzeitig auch effizient und kostengünstig arbeiten. Um eine solche Vorrichtung zu optimieren, hat die Sonplas GmbH als führender Hersteller von Montage- und Prüfanlagen in einer ihrer neuen Entwicklungen Klemmelemente von ACE verbaut.

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.