27.02.2018 – Kategorie: Branchen, Hardware & IT, Management, Technik

Forschung: Offene Dienstleistungsplattform für smarte Gebäude

18-02-27_pressefoto_stefan_muelhens

Architektur und elektrotechnische Ausstattung von Gebäuden aus einem Guss: Dieses Ziel verfolgt die Bonner AmpereSoft GmbH, ein Spezialist für Lösungen rund um das Computer Aided Engineering (CAE), gemeinsam mit der Forschungsgruppe „ServiceFlow“ der Technischen Universität Dresden. Ziel der Kooperation ist eine offene Dienstleistungsplattform entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Smart Buildings. Auf der diesjährigen Hannover Messe zeigt AmpereSoft an seinem Messestand in Halle 6, Stand J09, den aktuellen Forschungsstand anhand des Zwischenberichts 2017.

„Die Bedeutung von Smart Buildings nimmt kontinuierlich zu, was Architekten und Elektroingenieure vor eine große Herausforderung stellt“, erklärt Stefan Mülhens, Geschäftsführer der AmpereSoft GmbH. Smart Buildings seien bereits heute mit tausenden von eingebetteten und vernetzten Prozessoren ausgestattet. „Damit möchten Planer auf Megatrends wie den Wunsch nach einer gesteigerten Energieeffizienz, dem Internet der Dinge oder auch einem höheren Wohnkomfort reagieren.  

Um den Anforderungen solcher Projekte gerecht zu werden, greifen Ingenieure vermehrt zu digitalen Lösungen. Bisher sind diese jedoch nur bedingt integriert, so dass die einzelnen Systeme untereinander nicht anschlussfähig sind. Das Forschungsprojekt „ServiceFlow“ der Professur für Technische Informationssysteme der TU Dresden setzt genau dort an. Das interdisziplinäre Forschungsteam aus Vertretern der Universität und Wirtschaft arbeitet an einer Dienstleistungsplattform, die hochspezialisierte Tools unterschiedlicher Akteure sowie Drittanbieter nahtlos in die gesamte Dienstleistungs- und Wertschöpfungskette rund um das Smart Building einbindet.

Standards für einen durchgängigen Service

AmpereSoft ist als Experte für die Standardisierung innerhalb der CAE-Branche in der Forschungsgruppe vertreten. Seit vielen Jahren setzt sich das Unternehmen für die Etablierung offener Standards ein und ist maßgeblich an der Entwicklung des branchenübergreifenden Standards [email protected] Advanced beteiligt. [email protected] Advanced ermöglicht es allen an einem Smart-Building-Projekt beteiligten Akteuren, umfangreiche Materialdaten auszulesen und in ihre Planung miteinzubeziehen. Somit können Informationen wie beispielsweise die Wärmeentwicklung einer Schaltanlage ohne Mehraufwand bei der Architektur eines Smart Buildings berücksichtigt werden.

Zudem zeigt die AmpereSoft GmbH auf der Hannover Messe ihr ganzheitliches ToolSystem für die CAE-Branche. Neben dem Detail-Engineering-Werkzeug ProPlan zählt dazu unter anderem das Materialmanagement-System MatClass, das künftig auch mit der Cloud genutzt werden kann. Hinzu kommen Lösungen wie der TemperatureCalculator oder der QuotationAssistant für flankierende Aufgaben beim Engineering.

AmpereSoft auf der Hannover Messe vom 23. bis 27. April: Halle 6, Stand J09 

Bild: Stefan Mülhens, Geschäftsführer der AmpereSoft GmbH: „Die Bedeutung von Smart Buildings nimmt kontinuierlich zu, was Architekten und Elektroingenieure vor eine große Herausforderung stellt“.


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