Forschungsgipfel: VW-Chef Winterkorn fordert Innovationsoffensive

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Forschungsgipfel: VW-Chef Winterkorn fordert Innovationsoffensive

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trafen sich gestern zum Forschungsgipfel in Berlin, zu dem Stifterverband, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Expertenkommission Forschung und Innovation eingeladen hatten.
interkorn26

Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik trafen sich gestern zum Forschungsgipfel in Berlin, zu dem Stifterverband, Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina und Expertenkommission Forschung und Innovation eingeladen hatten.

Wie bleibt der Forschungsstandort Deutschland attraktiv für Investoren und kreative Köpfe? Muss Deutschland mehr in Forschung & Entwicklung investieren? Und unter welchen Bedingungen können Spitzenforschung in Deutschland gedeihen und Forschungsergebnisse zielgerichtet in Produkte umgesetzt werden? Im Allianz Forum in Berlin trafen sich heute Spitzenvertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik, um diese Fragen zu diskutieren.

„Deutschland braucht eine kraftvolle Innovations-Offensive, um auch im digitalen Zeitalter technologisch führend zu bleiben“, sagte VW-Chef Martin Winterkorn: „Warum investieren wir nicht zumindest einen Teil der Steuereinnahmen der kommenden Jahre in unsere Zukunftsfähigkeit – also in die digitale Bildung der jungen Menschen, in die Batterietechnologie, in Big Data und künstliche Intelligenz? Besser kann man dieses Geld nicht anlegen. Zu einer echten Innovations-Offensive gehört für mich zudem ein Mentalitätswandel: Wirtschaft, Wissenschaft und Politik müssen das Thema Innovationen mit mehr Risikobereitschaft und mehr Tempo angehen. Es braucht eine neue deutsche Innovationskultur.“

Auf dem Forschungsgipfel wurde deutlich, dass der Innovationsstandort Deutschland vor großen Herausforderungen steht. Deutschland investiert knapp drei Prozent seines Bruttoinlandsproduktes in Forschung und Entwicklung, doch der internationale Innovationswettbewerb – insbesondere mit Ostasien – wird intensiver. Technologien zur Digitalisierung von Fertigungstechniken müssen kontinuierlich weiterentwickelt werden, um auch im Bereich der Industrie 4.0 wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus etablieren sich neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Gesellschaft. Dies führt unter anderem zu Fragen nach der Funktionsfähigkeit und Effizienz, aber auch zur Finanzierung des Innovationssystems.

Der Forschungsgipfel 2015 bot hier eine Plattform zum Austausch für die unterschiedlichen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, um gemeinsam das Ziel eines starken Innovationsstandortes Deutschland zu verwirklichen.

Staatsminister Helge Braun betonte, dass Deutschland neben der Hightech-Strategie vor neuen Herausforderungen stehe, zum Beispiel in den Bereichen Digitalisierung und Bio-Ökonomie aber auch bei der Bekämpfung von internationalen Infektionskrankheiten: „Ich glaube, Deutschland ist gut aufgestellt. Aber ich denke auch, dass es gerade unsere Stärke ist, dass wir uns nie selbstzufrieden zurücklehnen. Das, was uns antreibt, ist nicht das, was wir gestern geschafft haben, sondern das Problem, das wir morgen lösen wollen.“

Der Forschungsgipfel ist eine gemeinsame Veranstaltung von Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, Nationale Aka­demie der Wissenschaften Leopoldina und Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) und fand in diesem Jahr zum ersten Mal statt.

„Deutschland braucht eine kraftvolle Innovations-Offensive, um auch im digitalen Zeitalter technologisch führend zu bleiben“, sagt VW-Chef Martin Winterkorn.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Abas hat eine Aufklärungskampagne mit dem Titel „Digital or Dead“ gestartet und wendet sich damit an den deutschen Mittelstand. Wenn auch etwas plakativ formuliert, sollten sich Digitalisierungsverantwortliche in diesem Zusammenhang das „Transformation Camp“ im Rahmen der Digital Factory auf der Hannover Messe 2019 näher anschauen.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Antriebskomponenten optimal berechnen und simulieren

Berechnungsprogramm KISSsoft 2020

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

* Jederzeit kündbar

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.