Forschungsprojekt: Was hilft gegen die Hitze in der Stadt?

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Vom 6. bis 30. August präsentiert das Forschungsprojekt „HeatResilientCity“ in Erfurt die Ausstellung „Eine Stadt kühlt runter - Gemeinsam für mehr Lebensqualität im Sommer“.
ForschungsprojektQuelle: Bild: Guido Spohr, Stadtverwaltung Erfurt

Vom 6. bis 30. August präsentiert das Forschungsprojekt „HeatResilientCity“ in Erfurt die Ausstellung „Eine Stadt kühlt runter — Gemeinsam für mehr Lebensqualität im Sommer“. 

Die Ausstellung zeigt, wie verschiedene Städte erfolgreich und bürgerorientiert Maßnahmen der Hitzeanpassung angehen und auch umsetzen. Gleichzeitig werden die Inhalte und Ziele des Forschungsprojekts am Beispiel der Erfurter Oststadt präsentiert.

Ab August präsentiert das Forschungsprojekt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung „HeatResilientCity“, zu Deutsch „Hitzeangepasste Stadt“, drei Wochen lang die Ausstellung „Eine Stadt kühlt runter – Gemeinsam für mehr Lebensqualität im Sommer“ im Foyer des Azurit Seniorenzentrums Erfurt. 

Boris Weikert, Hausleiter des Seniorenzentrums, lädt am 6. August 2018 ab 15 Uhr herzlich zur feierlichen Eröffnung ein. Während der Ausstellungseröffnung stehen zudem die Expertinnen und Experten des Forschungsprojekts für Fragen zur Verfügung.

Forschungsprojekt “HeatResilientCity”

Im Fokus der Ausstellung steht, wie verschiedene Städte erfolgreich und bürgerorientiert Maßnahmen der Hitzeanpassung angehen und auch umsetzen. Gleichzeitig werden die Inhalte und Ziele von „HeatResilientCity“ am Beispiel der Erfurter Oststadt präsentiert. Die Ausstellung ist vom 6. bis 30. August wochentags von 8 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 10 bis 14 Uhr in der Theo-Neubauer-Straße 15 zu besichtigen. 

Die zunehmenden Hitzewellen der letzten Sommer haben gezeigt, wie stark sich Hitze auf unseren Alltag auswirken kann. Bei über 30° C empfinden die meisten Menschen die Situation in der Innenstadt und auf unbeschatteten Plätzen als unerträglich. Wege zur Arbeit oder zu Geschäften werden zur Tortur. Vor allem ältere Bewohner/innen fühlen sich kraftlos und verlassen kaum mehr das Haus. An erholsamen Schlaf in tropischen Nächten mit über 20° C ist kaum zu denken. 

Parks, Dachgrün und Verschattungen wirken kühlend

Hitzeperioden treten immer häufiger und intensiver auf. In der Ausstellung wird anschaulich erläutert, warum dies vor allem für Städte eine Herausforderung darstellt und was diese tun, um die Hitzebelastung zu verringern. Stadtgrün in Form von Parks, Fassaden- und Dachbegrünung als auch Wasserelemente können beispielsweise kühlend wirken. Durch Maßnahmen am Gebäude, wie beispielsweise der Installation von Verschattungssystemen, kann die Hitze besser aus der Wohnung gehalten werden. Aber auch eine Veränderung des eigenen Verhaltens hilft, mit einem Hitzesommer besser umzugehen. Aktivitäten auf den frühen Morgen oder die späten Abendstunden zu verlegen sowie ausreichendes Trinken beugt gesundheitlichen Gefährdungen vor.

Engagement der Betroffenen ist wichtig

Bei allen vorgestellten Projekten steht die Beteiligung der betroffenen Menschen im Mittelpunkt. Durch Workshops, Nachbarschaftsprojekte, Schüleraktionen, ehrenamtliches Engagement sowie Kooperationen mit lokalen Unternehmen leisteten Bürgerinnen und Bürger wertvolle Beiträge zur Hitzeanpassung. 

Mithilfe der Ausstellung möchte das Team von „HeatResilientCity“ über die Thematik Hitze informieren, aber auch Bürger/innen begeistern und Engagement in Erfurt fördern. Die Ausstellung wurde vom Institut für Stadtforschung, Planung und Kommunikation (ISP) der Fachhochschule Erfurt konzipiert und gestaltet.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt finden Sie unter http://heatresilientcity.de 

Vom 6. bis 30. August präsentiert das Forschungsprojekt „HeatResilientCity“ in Erfurt die Ausstellung „Eine Stadt kühlt runter – Gemeinsam für mehr Lebensqualität im Sommer“. Hier die Rathenaustraße in Erfurt. Bild: Guido Spohr, Stadtverwaltung Erfurt

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