Frauen auf der Baustelle: Autodesk fördert angepasste Schutzausrüstung

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Ein neuartiges Förderprogramm soll in den USA ausgewählte Unternehmen mit spezieller Schutzausrüstung für Frauen ausstatten, die in der Höhe arbeiten.
Schutzausrüstung für Frauen: Förderprogramm von Autodesk

Quelle: Sailom/shutterstock.com

Autodesk unterstützt ein Förderprogramm mit einem der größten Branchenverbände in den USA, Associated General Contractors of America (AGC). Es soll ausgewählte, Unternehmen mit angepassten Schutzausrüstung für Frauen versorgen, die in der Höhe arbeiten.

Laut der US-Behörde Occupational Safety and Health Administration (OSHA) sind Abstürze die primäre Todesursache in der Baubranche. Jeder, der in der Höhe arbeitet, auf einem Dach, einem Gerüst oder an der Kante eines Gebäudes, sollte dies mit einer angepassten Schutzausrüstung tun. Doch nicht alle Bauunternehmen haben den entsprechend notwendigen Vorrat, um Frauen auf dem Bau besser zu schützen. Um das zu ändern, unterstützt Autodesk ein Förderprogramm mit einem der größten Branchenverbände in den USA, Associated General Contractors of America (AGC). Es soll ausgewählte, interessierte Unternehmen mit Schutzausrüstungen für Frauen versorgen, die in der Höhe arbeiten.

Individualisierte persönliche Schutzausrüstung: Mehr Sicherheit für alle

Das Programm fällt in eine Zeit, in der 80 Prozent der Baufirmen das Problem beklagen, Handwerksjobs auf Stundenbasis besetzen zu können. Diese machen einen Großteil der Arbeitskräfte in der Baubranche aus. Frauen stellen in den USA rund 10 Prozent der Arbeitskräfte in der gesamten Bauindustrie, wobei der Anteil in den Gewerken noch darunter liegt [1]. Sie bilden aber die größte demografische Ressource, um den wachsenden Arbeitsbedarf zu decken. Wollen Unternehmen Frauen für die Arbeit auf der Baustelle gewinnen und halten, müssten Baustellen den Anforderungen gemischter Arbeitsgruppen entgegenkommen, und das schließt eine maßgeschneiderte und bequeme persönliche Schutzausrüstung mit ein.

Allison Scott, Director, Autodesk Construction Solutions, erklärt, dass die Bauindustrie mehr Mitarbeiter benötige und sich Frauen auf der Baustelle sicher und willkommen fühlen sollten, wenn ihnen Unternehmen eine Karriere am Bau nahebringen wollen. Sicherheit für Frauen bedeute auch mehr Sicherheit für alle.

Eine schlechtsitzende persönliche Schutzausrüstung kann unbequem sein, oder einfach nur gefährlich. Lose Gurte können eine Person zwar immer noch auffangen, wenn beispielsweise das Gerüst darunter kollabiert, aber möglicherweise gehen sie mit Verletzungen an Hals oder Schulter einher.  Das betrifft nicht nur die verletzte Bauarbeiterin, sondern genauso ihren Arbeitgeber, der Zeit und Produktivität verliert und sich vielleicht mit einer kostspieligen Schadenersatzklage auseinandersetzen muss.

Fördermittel für breiteres Spektrum an Sicherheitslösungen

Stephen E. Sandherr, CEO Associated General Contractors of America, hält es für besonders aussichtsreich, über den Sicherheitsaspekt mehr Frauen für hochbezahlte Bauberufe zu gewinnen. Man wolle die Fördermittel verwenden, um die Mitgliedsfirmen zu ermuntern, ein breiteres Spektrum an Schutzausrüstung bereitzustellen und die Diversität der Belegschaften voranzutreiben.

Ein wichtiges Anliegen der Bauunternehmen ist die Sicherheit der Beschäftigten. Viele von ihnen erkennen die bevorstehenden Verschiebungen in den Belegschaften und setzten auf eine inklusivere, verletzungsfreie Baustelle. Der Baukonzern Skanska beispielsweise hat Handschuhe und zwei Sicherheitswesten für Frauen entwickelt. Skanska plant darüber hinaus die Erweiterung der Bekleidungskollektion um Warnwesten und reflektierende Winterjacken.

Das Programm wird den Erwerb von rund 300 persönlichen Schutzausrüstungen für Frauen unterstützen. Die Mitglieder des Branchenverbands AGC können noch bis zum 10. Januar 2020 dafür bewerben.

[1] https://www.bls.gov/cps/cpsaat18.htm

Weitere Informationen: https://www.agc.org/industry-priorities/safety-health/agc-autodesk-safety-harness-grant-program

Erfahren Sie hier mehr darüber, wann Bauarbeiter ausreichend geschützt sind.

Lesen Sie auch: „Kapazitätsplanung: Personalbedarf der Mitarbeiter auf Baustellen transparent ermitteln“.

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