29.04.2009 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Hardware & IT

Geringere Kohlendioxidemissionen durch Simulationstechnologie

CD-adapco, ein Anbieter automatisierter Strömungs-, Wärme- und Struktursimulation gründet ATOMIC-Arbeitsgemeinschaft, um Kohlendioxidemissionen durch die Anwendung fortschrittlicher Simulationstechnologie zu reduzieren. CD-adapco kündigt die Gründung des ATOMIC-Projektes an. Das ATOMIC-Projekt legt seinen Schwerpunkt auf die Entwicklung numerischer Strömungssimulationsmethoden zur Modellierung der Zerstäubung von Sprays, die in Motoreinspritzsystemen erzeugt werden. Der Zerstäubungsvorgang ist entscheidend für den Wirkungsgrad und die Emissionen von sowohl Diesel- als auch Benzinmotoren.

Dr. Richard Johns, CD-adapcos Direktor des Bereichs Automobilindustrie ist zuversichtlich, dass die Ergebnisse des Projekts einen unmittelbaren Nutzen haben werden. "Wir erwarten, dass die Ergebnisse dieses Projekts zu einem grundlegenderen Verständnis und besserer Vorhersagefähigkeit bei Motorenberechnungen führen werden, was letztendlich zu niedrigeren Kohlendioxid- und Schadstoffemissionen beiträgt."

Das Projekt wird von führenden Automobilfirmen, großen Motorenherstellern und Lieferanten der Einspritzsysteme unterstützt, wie Daimler AG, Delphi Diesel Systems, Lotus, Honda, MAN Diesel, Porsche AG und Wärtsilä. Akademische Einrichtungen, die das Projekt von experimenteller Seite unterstützen sind die ETH Zürich und die Loughborough University.

Das ATOMIC-Projekt wird auf dem HP Cluster Platform Workgroup System laufen, das für große parallele Berechnungen entwickelt wurde. Dieses Hochleistungssystem verwendet ein HP BladeSystem c3000-Enclosure, Gigabit Ethernet Switch und fünf HP ProLiant BL260c G5 Blade Server. Jeder Blade-Server beinhaltet zwei Xeon Intel E5450 Quad-Core-Prozessoren, 12 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher und zwei 120 GB Festplatten. Das HP Cluster Platform Workgroup System wird zur Modellierung von Sprays in Motoreinspritzsystemen der Firmen, die am ATOMIC-Projekt beteiligt sind, eingesetzt.

"Kunden aus den Bereichen Automobil- und Motorenforschung suchen andauernd nach kostengünstigen Lösungen, die Hochleistungsrechenleistung liefern, um mehr Simulationen wirtschaftlich rechnen zu können," sagt Ed Turkel, Manager des Produktmarketing, Scalable Computing and Infrastructure, HP. "Das kombinierte System aus CD-adapco und HP wird die Simulationstechnologie voranbringen, die Kunden ein leistungsstarkes, umweltfreundliches System zur Verfügung stellt, um den Produktentwicklungsprozess noch weiter zu beschleunigen."

Weitere Informationen zum ATOMIC-Projekt erhalten Sie unter atomic@cd-adapco.com oder auf der Engine Expo 2009 in Halle 3, Stand 3208.


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