13.10.2021 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

Gesamtanlageneffektivität: Womit sich die Kennzahlen in der Fertigung optimieren lassen

Gesamtanlageneffektivität: Wie sie sich verbessern lässtQuelle: PopTika/Shutterstock.com
Mit einer Kombination von Technologien können Hersteller ihre Datennutzung zu beherrschen und ihre Gesamtanlageneffektivität zu steigern.
  • Braincube, eine Smart IIoT Plattform und Advanced Business App Suite, hat sich mit RapidMiner, Anbieter einer Data Science Plattform, zusammengeschlossen.
  • Denn die Kombination dieser Technologien soll es Herstellern ermöglichen, die Nutzung von Daten zu beherrschen.
  • Somit würden sie ihre Produktionsprozesse perfektionieren und ihre Gesamtanlageneffektivität steigern.

Aufbauend auf dem Konzept der Gesamtanlageneffektivität (Overall Equipment Effectiveness, OEE), konzentriert sich OAE (Overall Analytical Effectiveness) auf den einfachen Zugriff und die Analyse von Daten. Somit können Anwender datengestützte Entscheidungen treffen. Konzipiert für Datenexperten und Data Science-Fachleute gleichermaßen, können Nutzer damit verbesserte Analysen durch KI/ML-basierte Vorhersagen und Regeln nutzen. Somit erzielen sie messbare Ergebnisse, die sich leicht über mehrere Standorte hinweg replizieren lassen. Braincube und RapidMiner wollen die OAE der Hersteller verbessern, und zwar durch:

  1. Reduzierung der Datenkomplexität durch eine Zentralisierung und Strukturierung der Daten;
  2. die Verbesserung der Datenkompetenz durch Schließen der Qualifikationslücke mit einfach zu bedienenden Low-Code/No-Code-Anwendungen;
  3. die Befähigung von Fachleuten in der Fertigung, fortschrittliche Analysetechniken zu nutzen. Somit lassen sich Anomalien identifizieren, Fertigungsergebnisse vorhersagen und die Produktion durch präskriptive Modellierung optimieren.

Zusammen bieten Braincube und RapidMiner einige Vorteile für die Fertigungsindustrie:

  • Niedrigere Betriebskosten: IIoT und KI ermöglichen eine intelligentere, proaktive Reparatur von Feld- und Produktionsanlagen bei geringerem Risiko und weniger Produktionsausfallzeiten.
  • Geringeres Risiko: Der Einsatz von IIoT und KI zur Verbesserung der Produktqualität und der Produktionsprozesse reduziert darüber hinaus das Risiko von Produkt- und Compliance-Fehlern sowie von Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltverpflichtungen.
  • Verbessertes Kundenerlebnis: Die höhere Zuverlässigkeit von Produkten und Servicenetzwerken, die durch Erkenntnisse aus IIoT und KI gewonnen werden, sorgt für ein besseres Kundenerlebnis und zufriedenere, loyalere Kunden.
  • Gesteigerter Umsatz: Bessere Daten und eine verbesserte Nutzung helfen Anwendern, ihre Prozesse zu verstehen, Probleme vorherzusagen und zu vermeiden. Zudem erzielen sie eine eine größere Nachfrage auf dem Markt und höhere Umsätze.

Gesamtanlageneffektivität: Leistungsfähige Kombination von zwei Anbietern

Mit dieser Integration kann die RapidMiner-Plattform einfach in die Braincube IIoT-Architektur integriert werden. Somit können Anwender ihre kontextualisierte Digital Twin-Datenbank innerhalb der nativen und RapidMiner-Modelle nutzen.

„Die digitale Transformation in der Industrie wird durch die Einführung von leistungsstarken Apps durch Teams erfolgen. Braincube unterstützt diesen Wandel mit seiner Plattform und seiner Smart-App-Suite. Unser Ziel ist es, immer mehr Anwendungsfälle abzudecken, und eine Möglichkeit, dies zu tun, besteht darin, neue Tools anzubieten, die es den Kunden ermöglichen, effektiv On-Demand-Apps zu entwickeln. Unsere Partnerschaft mit RapidMiner bringt diese unglaubliche Fähigkeit in unser Angebot. Gemeinsam können wir jeden industriellen Bedarf abdecken, von generisch bis spezifisch“, sagte Laurent Laporte, CEO von Braincube.

„Hersteller haben sich wirklich schwer getan, aus historischen Fertigungsdaten einen Wert zu ziehen, um bessere Entscheidungen zu treffen. Zusammen mit Braincube ermöglichen wir es den Herstellern, ihre Abläufe mit noch mehr Daten, von höherer Qualität und aus einer größeren Vielfalt, zu verändern“, bemerkte Fred Gedling, VP of Corporate Development bei RapidMiner.

Eine Lösung, die sich bereits bei Kunden bewährt hat

Diese Partnerschaft habe sich bereits bewährt. Dazu haben die vielen Vorteile bei der Nutzung von Daten beigetragen, erklärt Joanne Boyd, Global Service Team Manager für Advanced Analytics beim Zellstoff- und Papierspezialisten Sappi. „Die Nutzung von Braincube’s Digital Twins zusammen mit den RapidMiner Machine Learning und Auto ML-Werkzeugen hat unsere Fachexperten und Prozessingenieure in die Lage versetzt, Modelle zu entwickeln, Einsichten zu gewinnen und den Einsatz von Vorhersagemodellen zu beschleunigen“, sagt Boyd.

Diese fortschrittliche Technologie wird auch weiterhin Verbesserungen der Gesamtanlageneffektivität für wichtige Akteure bringen. Dazu gehören Branchen wie Luftfahrt, Baustoffe, Lebensmittel und Getränke, Chemie und mehr.

Weitere Informationen und Anmeldung für einen ersten Einblick in die Integration: https://braincube.com/rapidminer-and-braincube-improve-operational-analytical-effectiveness/#sign-up

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