GIS-Datenerfassung: Von der Drohne zur Cloud

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3D Robotics (3DR), Spezialist für Drohnen- und UAV-Technologie, stellt Site Scan vor, eine Anwendung für die Erfassung und Verarbeitung von Geodaten, die aus der Luft mittels Drohnen gewonnen werden. Autodesk und Sony standen dem Unternehmen als Partner zur Seite.

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3D Robotics (3DR), Spezialist für Drohnen- und UAV-Technologie, stellt Site Scan vor, eine Anwendung für die Erfassung und Verarbeitung von Geodaten, die aus der Luft mittels Drohnen gewonnen werden. Bei der Entwicklung standen Autodesk und Sony dem Unternehmen als Partner zur Seite. Site Scan ist eine komplette Lösung, von der Kamera über die App bis in die Cloud. Sie richtet sich an Spezialisten aus den Bereichen Bauwesen, Telekommunikation, GIS, Energie oder Infrastruktur, die aus der Luft gewonnene Daten sammeln und weiterverarbeiten wollen, um etwa Inspektionen vorzunehmen. Site Scan hilft sowohl bei der Planung als auch bei der Ausführung der Flüge und der hoch aufgelösten Luftaufnahmen für Aufnahmen vor Ort. Diese geo-getaggten Daten lassen sich dann sicher in die 3DR-Cloud exportieren und in Autodesk ReCap in orthorektifizierte 2D-Karten, DEMs, 3D-Punktewolken und 3D-Netze verwandeln. Einmal bearbeitet, können diese Daten auch in andere Cloud-Systeme übertragen werden, in denen dann Analysen, Vergleiche und weitere Bearbeitungen stattfinden. Prüfen, begutachten und fotografieren etwa von Türmen und anderen Strukturen gestaltet sich einfach mit Gesten am Tablet-PC. Dabei kommt das Zoom-Objektiv der Sony-Kamera zur Geltung. Sony hat die UMC-R10C-Kamera mit einer Auflösung von 20 Megapixeln für Solo, die Drohne von 3D Robotics beigesteuert.

Site Scan soll eine Lücke in der Datenaufnahme schließen. Satellitenbilder sind nämlich zu grob aufgelöst und durch die oft vorhandene Wolkendecke nicht sehr aussagekräftig. Bemannte Luftfahrt andererseits ist riskant, teuer, erfordert oft mehrfache Flüge zur korrekten Erfassung eines Details, und Flugzeuge können keine akkuraten Daten aus kleinen Aufnahmegebieten gewinnen.

Die App ist auf dem mitgelieferten Sony Xperia-Tablet-PC installiert. Sie verfügt über drei Aufnahmemodi, die mit der Fingerspitze aufzurufen sind. Scan, um 3D-Modelle zu erzeugen, Survey, für hochauflösende Karten und DEMs und Inspect für Prüfen und Fotos von baulichen Strukturen. Flug und Bilderfassung sind komplett automatisiert und lassen sich über das Tablet auslösen, nachdem zum Beispiel der zu erfassende Bereich und die gewünschte Auflösung eingegeben wurden. Die Drohne berechnet die Flugbahn, startet und landet selbständig und erfasst die Bilder automatisch. Die App sorgt für Geotagging, Orthorektifizierung und Zusammenfügen der Aufnahmen sowie das Senden der Daten in die Cloud. Im Scan-Modust umfliegt die Solo das Objekt, nimmt es von allen Seiten auf, die notwendig sind, um ein 3D-Modell zu erhalten. Die entsprechenden Daten lassen sich dann eine Lösung zur Analyse exportieren, wie Autodesk ReCap und AutoCAD. Der Inspect-Modus dient der Begutachtung etwa von hochaufragenden oder schwer erreichbaren Objekten, die andernfalls nur regelmäßig geprüft werden, wie Antennenmasten oder Brücken.

Die aufgenommenen Daten können sicher in die 3DRCloud geladen werden und in den Autodesk ReCap-Prozess einfließen. Damit sind sie auch kompatibel zum gesamten Autodesk-Line-up mit Civil3D, AutoCAD, Infraworks, Revit, unter anderem.

3DR hat Site Scan als offene und erweiterbare Plattform konzipiert. Die Solo-Drohne hat Erweiterungsschächte, die sowohl 3DR als auch den Technologiepartnern die Möglichkeit geben, zusätzliche Kameras und Sensoren einzubauen. Site Scan mit der Kamera von Sony soll im Juni 2016 ausgeliefert werden. Mit der GoPro HERO4 ist Site Scan bereits jetzt erhältlich, im Paket mit Drohne und Tablet zu einem Preis von 3‘249 US-Dollar mit einer monatlichen Servicegebühr von 499 US-Dollar.

Bild: Drohne „Solo“ von 3DR. Quelle: 3DR

 

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