GIS: Höhlenforschung mit robusten Drohnen

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Luca Parmitano, Astronaut der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA, half am vergangenen Wochenende, die Höhlen auf Sizilien mittels einer Drohne zu erkunden, die dank ihrer robusten Ausprägung für die Kartierung auch gezielt mit ihrer Umgebung zusammenprallen kann.

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Luca Parmitano, Astronaut der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA, half am vergangenen Wochenende, die Höhlen auf Sizilien mittels einer Drohne zu erkunden, die dank ihrer robusten Ausprägung für die Kartierung auch gezielt mit ihrer Umgebung zusammenprallen kann.

Die ESA testet Ausrüstung, Techniken und Arbeitsmethoden für Missionen mit Astronauten in Innenräumen bereits seit vielen Jahren. In die Erde hinabzusteigen und Höhlen zu erforschen gleicht in vielerlei Hinsicht der Erkundung des Alls — vom Mangel an Sonnenlicht über die Arbeit in beengten Räumen bis  hin zum Angewiesensein auf eine sichere Ausrüstung.

Proben sammeln

Als Erweiterung eines Kurses zur Abschätzung und Einübung von Verhalten und Leistungsfähigkeit, erfreute sich CAVES-X1-Expedition der Teilnahme von Luca Parmitano an der wissenschaftlichen Arbeit, organisiert von La Venta Association und der Commissione Grotte Eugenio Boegan  in den La Cucchiara-Höhlen nahe Sciacca, Sizilien.

Während solche Aktivitäten spezifisch für trainierende Astronauten ausgerichtet werden, sagt Kursdesignerin Loredana Bessone: „Wir wollten nun Astronauten an den bestehenden wissenschaftlichen Höhlenexpeditionen und geologischen Expeditionen teilnehmen lassen – wissenschaftliche Forschungsarbeit könnte nicht realer sein, als das.“

Das Team kam am 19. Mai an und verbrachte zwei Tage damit, das Gebiet zu erkunden, das einen 100 Meter tiefen Abgrund aufweist. Da in der Höhle Temperaturen von 37°C herrschen, haben die Forscher kühlende Westen ausprobiert, eine weitere Parallele zu den Astronauten in Raumanzügen.

Widerstandsfähige Drohne

Parmitano sammelte geologische Proben und beschritt einen neuen Weg, in schwer zu erreichenden Räumen Probenmaterial zu gewinnen: eine Drone des Herstellers Flyability, die gezielt auch an die Wände anschlägt, um mehr darüber erkennen zu lassen, wie am besten in engen, gefährlichen Räumen zu navigieren und kartieren ist.

Der Koordinator des Kurses, Francesco Sauro, ein erfahrener Höhlenexperte und Geologie, merkt an, dass die Drohne ihre Wärmebildkamera verwendet hätte, um den Verlauf der Höhle bis zu einem unerforschten Bereich mit Wasser aufzuzeichnen, der für Menschen kaum je erreichbar gewesen wäre. „Solche Tests werden uns verstehen helfen, welche Technologien sich in zukünftigen Erkundungen beispielsweise von Lavahöhlen auf dem Mars einsetzen lassen.“

Die Strategie der ESA sieht Menschen und Roboter an einem Strang ziehen, um die Möglichkeit und den Bau von Siedlungen auf Himmelskörpern zu erkunden, aber auch um unsere Ursprünge besser zu verstehen und die Ursprünge des Lebens im Sonnensystem.

Die kurze Expedition ist gestern mit einer Konferenz über die Anwendung neuer Technologien in der Erkundung des Untergrunds und die wissenschaftliche Erforschung extremer Umgebungen an der Universität von Palermo in Sizilien zu Ende gegangen.

Weitere Informationen: http://www.esa.int

Bild: Start der Drohne. Quelle: ESA, Natalino Russo www.natalinorusso.it, CC BY-SA 3.0 IGO

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