Gleitlager: Warum sie in der Formula Student ganz vorne mitfahren

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Gleitlager: Warum sie in der Formula Student ganz vorne mitfahren

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Gleitlager für die Formula Student.

Quelle: Igus GmbH

Gleitlager aus Tribo-Polymeren kommen in der Formula Student zum Einsatz und tragen dazu bei, die Rennboliden schnell und sicher ins Ziel zu bringen.

119 Teams aus 25 Nationen kamen zum Hockenheimring, um ihre Rennboliden gegeneinander antreten zu lassen. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb zählte dieses Jahr der Leichtbau des Fahrzeuges zu einer der entscheidendsten Kriterien. Daher vertrauten die Studenten auf die leichte, schmiermittel- und wartungsfreie Gleitlagertechnik von igus. In der Pedalerie, der Lenkung oder auch im Kettentrieb können iglidur Tribo-Polymere helfen, die Sportwagen schnell und sicher ins Ziel zu bringen.

3’380 Studenten in 119 Teams aus 25 Nationen trafen sich vom 5. bis 11. August auf dem Hockenheimring zur Formula Student Germany 2019. Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb für Studenten kommen junge Ingenieure aus aller Welt zusammen, um ihre Rennwagen in den Kategorien Verbrennungsmotor, elektrischer Antrieb und autonomes Fahren zu testen. Die Anforderungen in allen drei Kategorien sind die gleichen: leicht, wartungsfrei und langlebig muss die Mechanik sein. Daher setzen viele Teams seit Jahren schon auf die Iglidur-Gleitlagertechnik.

Gleitlager aus Tribo-Polymeren verbessern Technik und senken Kosten

Im Steuersystem des PWR Racing Teams der TU Breslau kommen zum Beispiel die schmiermittel- und wartungsfreien Iglidur-Gleitlager aus dem Tribo-Polymer Iglidur X zum Einsatz. Diese ersetzen schwere und große Metalllager, für die ein spezielles Montagewerkzeug benötigt wurde. Selbst hohen mechanischen Belastungen sowie Feuchtigkeit halten die korrosionsfreien Gleitlager stand. Doch nicht nur im Steuersystem, auch in der Aufhängung setzen die jungen Konstrukteure auf die Iglidur-Gleitlager sowie die selbsteinstellenden Igubal-Gelenklager.

Gleitlager

Wartungsfreie Igubal-Gelenklager aus Tribo-Polymeren finden sich beispielsweise in der Aufhängung der Fahrzeuge. (Quelle: Igus GmbH)

Schnell gedruckte Verschleißteile bringt Rennboliden ins Ziel

Das Team der Hochschule Weingarten nahm ebenfalls den Kontakt zu Igus auf. In diesem Jahr wählten die jungen Ingenieure einen umgebauten Motorradmotor PC40-Vierzylinder für ihren Rennboliden. Mit 86 PS und vergrößertem Hubraum offenbarten sich dem Team allerdings Platzprobleme: Um den Motor unterzubringen, experimentierten sie mit Sonderbauteilen wie Kunststoffritzel als Kettenspanner im Kettentrieb. Daraufhin folgte das Problem der langen Lieferzeit der Teile. Auf der Suche nach einer passenden Lösung wurden die Ingenieure schließlich bei Igus fündig: Kostengünstige, verschleißarme Zahnritzel aus dem SLS-Drucker. Nach einer einfachen Konfiguration wurden die Ritzel aus dem Hochleistungskunststoff Iglidur I6 gedruckt und in weniger als 72 Stunden bereitgestellt.

Kleiner Bauraum erfordert kompakte Lösungen

Auch das Team des Karlsruhe Institute of Technology suchte nach einer kompakten Lösung für ihre Pedalbox und wandte sich daher an Igus. „Da die Pedalbox auf einem extrem kleinen Raum gebaut werden muss, sich aber die Bauteile gegeneinander verdrehen, brauchten wir eine platzsparende Lösung,“ erklärt Hannah Decker, aus dem Fahrwerk-Bereich des KA-Raceing Teams. „Dies konnten wir durch die Iglidur-Gleitlager erreichen.“ Doch die Lager finden sich nicht nur in der Pedalbox, auch in der Lagerung des Bremspedales und des Gaspedales sowie bei der Sensoranbindung des Bremspedals kommen die verschleißfesten Lager zum Einsatz.

Young Engineers Support fördert neuartige Projekte

Neben diesen drei Teams sponsert der Young Engineers Support (yes) von Igus zahlreiche Formula Student Teams weltweit. igus möchte mit seiner Hochschulinitiative Schüler, Studenten und Dozenten mit kostenlosen Mustern, Sponsoring sowie bei der Entwicklung innovativer Projekte unterstützen. Mehr Informationen über den Hochschulsupport von igus erfahren Sie unter http://www.igus.de/yes.

Auch interessant: Maschinensicherheit – Mit neuem Programm vom Grundlagenwissen zum Experten-Level

Bild oben: Seit Jahren setzt das Team der TU Breslau – wie viele Formula Student Teams weltweit – auf die verschleißfeste und schmiermittelfreie Gleitlagertechnik von Igus. (Quelle: Igus GmbH)

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