GULP Stundensatz-Umfrage 2013: So viel verdienen IT-/Engineering-Freelancer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

GULP Stundensatz-Umfrage 2013: So viel verdienen IT-/Engineering-Freelancer

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Projektportal GULP präsentiert Ergebnisse seiner Honorarumfrage mit 2.107 Teilnehmern

IT-/Engineering-Selbstständige erhalten im Schnitt einen Stundensatz von 79 Euro pro Stunde. Dabei arbeiten Sie 18 Tage pro Monat im Projekteinsatz für den Kunden, drei Tage arbeiten sie für Projektakquise, Verwaltung und Weiterbildung. Je größer das Unternehmen ist, in dem sie zum Einsatz kommen, desto wahrscheinlich ist es, dass die Selbstständigen über einen Vermittler an ihr Projekt gelangt sind. Doch wie auch immer die Projekte zustande kommen – die große Mehrheit ist Freelancer aus Überzeugung. Das ist ein Teil der Ergebnisse der offenen und web-weiten GULP Stundensatz-Umfrage, an der 2.107 Selbstständige in IT und Engineering teilgenommen haben. Sie wurde durchgeführt von GULP, Projektportal und Personalagentur für externe IT- und Engineering-Spezialisten.

Im Schnitt erhalten IT-/Engineering-Selbstständige einen Stundensatz von 79 Euro. Nur etwa ein Drittel (34,1 Prozent) arbeitet zu Stundensätzen von unter 70 Euro, bei 17,3 Prozent fließen über 100 Euro pro Stunde in die Kasse.

Mehr als die Hälfte (53,8 Prozent) der IT-/Engineering-Freelancer rechnet damit, dass ihr Stundensatz im Jahr 2013 da bleibt, wo er ist. 40,9 Prozent von ihnen geben an, dass sie ihn anheben werden. Dabei erhalten 44,7 Prozent der IT-/Engineering-Freelancer in ihrem derzeitigen Projekt bereits einen höheren Stundensatz als in dem Projekt davor.

Drei unbezahlte Tage pro Monat

Im Schnitt arbeiten IT-/Engineering-Selbstständige 145 Stunden pro Monat im Projekteinsatz für den Kunden. Dazu kommen monatlich durchschnittlich 12 Stunden für Fort- und Weiterbildung und 13 Stunden für Verwaltung, Buchhaltung, Projektakquise und ähnliches. „Das sind gute drei unbezahlte Arbeitstage pro Monat, die IT-/Engineering-Freelancer für ihr eigenes Unternehmen aufwenden. Das ist einer von mehreren Gründen dafür, dass der direkte Vergleich zwischen dem Gehalt eines Festangestellten und dem Stundensatz eines Freelancers immer hinken wird“, kommentiert Stefan Symanek, Marketing-Leiter von GULP.

IT-/Engineering-Freelancer aus Überzeugung

Das ist deutlich: 93,8 Prozent der IT-/Engineering-Freelancer sagen von sich: Ich bin selbstständig aus Überzeugung. Zusätzlich geben 88,4 Prozent von ihnen an, dass sie mit ihrer momentanen beruflichen Situation zufrieden sind. Und 78,9 Prozent sind der Meinung, dass einem Selbstständigen unterm Strich mehr zum Leben übrig bleibt als einem Festangestellten. Selbstständige ziehen also eine durchweg optimistische Bilanz ihrer beruflichen Situation.

Insgesamt kamen 72,9 Prozent der IT-/Engineering-Selbstständigen über einen Vermittler an ihr aktuelles oder zuletzt durchgeführtes Projekt. Nur ein gutes Viertel bleibt da für Direktbeauftragungen, also für Auftragsvergaben ohne eine weitere Instanz zwischen Endkunde und externem Spezialisten. Dieser Anteil schwankt je nach Größe des Unternehmens, in dem die Externen eingesetzt sind.

Direktbeauftragungen nach Unternehmensgröße

In Unternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten weltweit kamen 82,5 Prozent der IT-/Engineering-Projekte ohne Vermittler zustande. In Großunternehmen mit mehr als 5.000 Beschäftigten sind es nur 18,6 Prozent. Stefan Symanek: „Je größer das Unternehmen, desto unwahrscheinlicher werden Direktbeauftragungen. Gerade Großunternehmen und Konzerne reduzieren unter anderem aus Kosten- und Komplexitätsgründen die Anzahl ihrer Lieferanten und konzentrieren sich auf wenige „Preferred Supplier“ – für externe Spezialisten ist es dann schwer, einen direkten Vertrag zu schließen.“

Über die GULP Stundensatz-Umfrage

An der großen GULP Stundensatz-Umfrage haben von November 2012 bis Januar 2013 2.107 Selbstständige in IT und Engineering teilgenommen. Abgefragt wurden unter anderem die Themenbereiche Honorare, Stundensatzverhandlung und -entwicklung, Zahlungsziel, Jahresumsatz, Direktbeauftragung, Branche, Unternehmensgröße, Rolle im Projekt und Zufriedenheit mit der beruflichen Situation. Die Umfrage wurde anonym und online durchgeführt. Teilnehmen konnten alle IT-/Engineering-Selbstständigen – egal, ob sie in der GULP Datenbank eingetragen sind oder nicht.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Für Doka ist BIM ein Kernthema, wenn es gilt, Bauabläufe zu optimieren und die Produktivität auf der Baustelle zu steigern. Beim Bürogebäude für den Bausoftware-Anbieter Sofistik konnte der Schalungsspezialist mit der Abbildung der Schalungslösung in BIM punkten.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Wie ERP, CAD und PDM zusammenspielen

PLM sorgt für durchgängige Prozessqualität

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.