Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ will wachsen

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Die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ will einen optimalen Umgang mit den Bauprodukten während Planung, Ausführung und Bewirtschaftung ermöglichen und setzt dabei auf die digitale Planungsmethode BIM. Am 16. März fand eine Informationsveranstaltung bei Hörmann in Steinhagen statt, um weitere Interessenten zu gewinnen.

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Die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ will einen optimalen Umgang mit den Bauprodukten während Planung, Ausführung und Bewirtschaftung ermöglichen und setzt dabei auf die digitale Planungsmethode BIM. Am 16. März fand eine Informationsveranstaltung bei Hörmann in Steinhagen statt, um weitere Interessenten zu gewinnen.

In der Zusammenarbeit mit Architekten und Bauplanern spielt BIM, die digitale Bauwerksmodellierung, eine immer bedeutendere Rolle. Allerdings fehlen in Europa noch einheitliche Standards und praxistaugliche Implementierungsansätze. Um hier aktiv mitzuarbeiten, haben Hersteller von Bauprodukten 2017 die Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ gegründet. Das Ziel der Initiative ist die Sicherstellung der praxisnahen Umsetzung von digitalen Herstellerinformationen, um die digitalen Prozesse für Planer, Verarbeiter, Produkthersteller und Betreiber von Gebäuden voranzutreiben. Mitglieder bisher sind die Unternehmen dormakaba, Hilti, Hörmann, Jansen Building Systems, Knauf, Schüco, Xella und Forbo Flooring.

Am 16. März fand eine Informationsveranstaltung in Steinhagen bei Hörmann statt, um weitere Interessenten zu gewinnen. Hinter der Herstellerinitiative steht die Erkenntnis, dass sich die digitalen Chancen gemeinsam besser erschließen lassen. So geht es um einen ganzheitlichen Ansatz, nicht nur um einzelne Produkte. Die Herstellerinitiative, Teil des Bundesverbandes Bausysteme e. V., will praxiskonforme digitale Produktdaten und Services gestalten, Informationen und Erfahrungen untereinander austauschen, Hersteller und Kunden vernetzen und digitale Wertschöpfungsketten erweitern. 

Ziel: Durchgängige digitale Planungsmethode

So hat man das Ziel, die Entwicklung von den meist noch klassischen, noch nicht durchgängig digital unterstützten Abläufen hin zu einer durchgängigen Methode BIM erfolgreich mitzugestalten. Dazu müssen reale Produkt- und Planungsdaten erstellt und anwendergerecht bereitgestellt werden. Es gilt dabei, die Vorteile ihrer Verwendung herauszuarbeiten, so dass die Anwender der Planungsdaten diese gut verstehen und nutzen können. Zwischen den beteiligten Akteuren in Planung, Bauen und Betrieb, aber auch zwischen den verschiedenen Gewerken, müssen klare Arbeitsweisen und Regeln zur Nutzung der Produktinformationen etabliert werden.

Übergeordnetes Ziel der Herstellerinitiative „Bauprodukte Digital“ ist es, dem jeweils Verantwortlichen einen optimalen Umgang mit den Bauprodukten während Planung, Ausführung und Bewirtschaftung zu ermöglichen. Alle Teilnehmer stellen sich den Herausforderungen der Digitalisierung und blicken gemeinsam in die Richtung einheitlicher Produktdaten, einfacher Zugänglichkeit und praxisnaher Gestaltung. Mit dem Label „productsforbim“ steht die neue Initiative konsequent für die Nutzung der Methode BIM, im konkreten Bezug zu den realen Produkten. Mit den gemeinsamen Erfahrungen will man auch viel zukünftiges Neuland von BIM erkunden und die aktive Mitarbeit an der erfolgreichen Entwicklung von BIM mit den Produktdaten der Hersteller fördern.

Bei der Informationsveranstaltung am 16. März stellte sich die Herstellerinitiative mit ihren Zielen und Projekten interessierten Unternehmen vor. Auch die Vorteile der Mitgliedschaft im Bundesverband Bausysteme kamen dabei zur Sprache. 

Bild: Die Herstellerinitiative “Bauprodukte Digital” hat sich zum Ziel gesetzt, die digitalen Prozesse hat sich zum Ziel gesetzt, die digitalen Prozesse weiter voranzutreiben und einheitliche Produktdaten für die Nutzung von BIM zu erstellen. Foto: Hörmann
 

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