Hochleistungskunststoffe erfüllen neue EU-Richtlinie

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Seit Anfang des Jahres gilt die erweiterte EU-Richtlinie 2011/65/EU (RoHS II) und verschärft zulässige Grenzwerte für Gefahrstoffe in immer mehr Bereichen. So stehen ab dem 22. Juli Produkte mit unzulässig hohen Konzentrationen, wie etwa bleihaltige Gleitlager, auch in der Medizintechnischen Industrie vor dem Aus.

Eine RoHs-konforme Alternative könnten iglidur-Polymer-Gleitlager von igus sein. Der Hersteller verspricht Rechts- wie Funktionssicherheit und gefahrlosen Gebrauch und Entsorgung.

Seit Mitte der 1990er Jahre gelten für Elektro- und Elektronikgeräte sowie deren Komponenten europaweit Beschränkungen hinsichtlich der Verwendung umweltgefährdender Stoffe. Diese unter der Abkürzung „RoHS“ (Restriction of (the use of certain) Hazardous Substances) stetig verschärften Richtlinien setzen Grenzwerte für den Einsatz von industriell-notwendigen, aber potentiell gesundheitsschädlichen Stoffen wie Chrom, Blei, Quecksilber oder Brom fest. Mit der neuen RoHS II-Norm wird für die meisten ein Höchstwert von 0,1% des Gesamtgewichtes festgelegt. Viele Produzenten mussten bereits in der Vergangenheit ihre Produktionsverfahren dementsprechend umstellen und weitere müssen jetzt reagieren, da Ausnahmeregelungen, wie beispielsweise für die Medizin- und Kontrolltechnik, mit diesem Monat auslaufen. Da auch in Ländern wie den USA, Japan oder China ähnliche Regularien in Kraft gesetzt werden, müssen diese Standards zunehmend global erfüllt werden. Metallische Verbundlager besitzen jedoch häufig Legierungen, die nicht RoHS-konform sind.

Planungs- und Novellen-sicher

Kunden, die die RoHS-Konformität berücksichtigen, haben mit iglidur Lagern eine direkte Alternative. Denn die in der Richtlinie erfassten Substanzen spielen bei diesem aus thermoplastischen Kunststoffcompounds bestehendem Werkstoff grundsätzlich keine Rolle. Die auf dem Prinzip der inkorporierten Trockenschmierung beruhende iglidur Lagertechnik benutzt für die Compounds aus tribologisch optimierten Basispolymeren, Festschmier- und Füllstoffen ausschließlich nicht-metallische und RoHS-unbedenkliche Inhaltsstoffe.

Die Bestimmungen der RoHS-Richtlinie unterliegen darüber hinaus einer permanenten Überprüfung und somit der Möglichkeit zukünftiger Revisionen der gesetzlichen Vorgaben. Hersteller, deren Geräte und Komponenten heute noch die zulässigen Grenzwerte erfüllen oder zur Zeit sogar noch von den Normen ausgenommen sind, müssen mit einer weiteren Verschärfung rechnen. iglidur Polymergleitlager geben bereits heute Planungssicherheit. Denn neben ihren „traditionellen“ Vorteilen der Wartungs- und Schmiermittelfreiheit kommen alle igus Produkte prinzipiell ohne gefährliche Substanzen aus. RoHS-Konformität ist deshalb eine der natürlichen Eigenschaften von iglidur Gleitlagern. igus Gleitlager sichern aber nicht nur hinsichtlich des Gesetzgebers ab. Durch die Möglichkeit der Lebensdauer-Berechnung und der Konfiguration mit Online-Tools lassen sich RoHS-konforme Metalllager durch iglidur Gleitlager unkompliziert und schnell austauschen.

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