Igus: Gleitlager aus dem 3D-Drucker

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Zur 3D-Druckmesse Fabcon 3.D (15. und 17. Mai 2014 in Erfurt) stellt die Kölner Firma Igus das weltweit erste Tribo-Filament für 3D-Drucker vor. Der Werkstoff eignet sich bestens als Material für Lagerstellen, da er bis zu 50 mal abriebfester als herkömmliche 3D-Druckmaterialien ist. Durch Kombination aktueller 3D-Druck-Technik und dem Tribo-Filament von igus sind bisher schwer umsetzbare Sonderformen von Gleitlagern möglich.

Dabei sieht Produktmanager Michael Hornung, zuständig bei Igus für den Bereich 3D-Druck, das neue 3D-Druck-Material nicht als Ersatz für das vorhandene, umfassende Gleitlagerprogramm, sondern eher als eine wichtige Ergänzung: „Im Bereich der sogenannten ‚motion plastics‘ – also Kunststoffkomponenten für bewegte Anwendungen – bieten wir allein 45 Gleitlager-Werkstoffe in Serie für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete an. Mit dem Tribo-Filament, aber auch den Halbzeugen oder dem neuen Tribo-Tape, machen wir diese schmierfreien Werkstoffe in weiteren Formen und Varianten verfügbar und geben dem Kunden damit mehr Freiheit in der Konstruktion seiner Lagerstellen“.

Igus bietet heute neben den 45 unterschiedlichen Hochleistungskunststoffen als Katalogwerkstoffe der Iglidur-Gleitlager zusätzlich über 100 Sonderwerkstoffe auf Kundenwunsch an. Mit dem neuen Filament haben Kunden in Zukunft zusätzlich noch mehr Freiheiten in den Konstruktionsformen ihrer Lagerstellen. So können auch Prototypen relativ kostengünstig und schnell produziert werden. Als Eingangsdaten für den 3D-Druck können die auf der Igus-Website bereits verfügbaren 3D-Modelle der igus-Produkte im STL-Format heruntergeladen und direkt genutzt werden.

Die Welt des 3D-Drucks in Erfurt

Auf der Fabcon 3.D (15. bis 17. Mai), Verbrauchermesse für 3D-Druck, stellen unter anderem Hersteller von 3D-Druckern, Anbieter von Filament und 3D-Scannern sowie 3D-Druck-Dienstleister ihre Neuheiten und Leistungen vor. Als Besucher werden fachlich interessierte Endverbraucher sowie Architekten, Modedesigner, Künstler, Modellbauer, Restauratoren sowie der Bildungssektor angesprochen.

Der industriellen Nutzung des 3D-Drucks, in zahlreichen Branchen wie Werkzeugmaschinen- und Fahrzeugbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Zahnmedizin und Medizintechnik, widmet sich die Fachmesse und Anwendertagung für Rapid-Technologie Rapid.Tech (14. und 15. Mai). Die Kongressmesse ist mit Teilnehmern aus über 15 Ländern seit über 10 Jahren eine der wichtigen europäischen Informationsveranstaltungen im Bereich der generativen Fertigungsverfahren.

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