Industrie 4.0: China auf der Überholspur

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Das Fraunhofer IAO analysiert im Rahmen seines Forschungsprojekts »China TechWatch« chinesische Technologieentwicklungen. Das erste Whitepaper des Forschungsprojekts zeigt, dass China besonders bei Patenten von Basistechnologien für die Industrie 4.0 die Nase vorn hat.
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Das Fraunhofer IAO analysiert im Rahmen seines Forschungsprojekts »China TechWatch« chinesische Technologieentwicklungen. Das erste Whitepaper des Forschungsprojekts zeigt, dass China besonders bei Patenten von Basistechnologien für die Industrie 4.0 die Nase vorn hat. Hinsichtlich der Patentquantität hat China die USA und Deutschland bereits weit hinter sich gelassen.

Im März dieses Jahres verkündete Chinas Regierung das strategische Programm »Made in China 2025«. Das sollte die hiesige Industrie aufhorchen lassen: Denn mit einem nationalen Maßnahmenplan will das Land gezielt Technologien der »Industrie 4.0« vorantreiben. An den Basistechnologien für die Industrie 4.0 hat China seit Jahren fleißig gearbeitet. Von 2013 bis 2015 haben chinesische Erfinder auf diesem Gebiet über 2500 Patente angemeldet und liegen somit deutlich vor den USA mit 1’065 und Deutschland mit 441 Anmeldungen.

»China TechWatch« liefert Input für Technologie- und Vertriebsstrategie

Allerdings sagt die bloße Zahl chinesischer Anmeldungen nicht viel über die tatsächliche Innovationskraft aus: Experten schätzen, dass nur rund 35 Prozent davon den Kriterien der Patentfähigkeit genügen. Die Herausforderung für westliche Unternehmen besteht darin, mit vertretbarem Aufwand die hochwertigen Erfindungen zu identifizieren. »Die sorgfältige Analyse chinesischer Patente dient zwei Zwecken: Zum einen kann man daraus passende Wettbewerbsstrategien und ggf. Umgehungslösungen entwickeln. Zum anderen enthalten Patente wichtige Informationen über den zukünftigen Technologiebedarf chinesischer Unternehmen, die im Hinblick auf die Vertriebsstrategie berücksichtigt werden sollten«, so Truong Le, Patent- und Innovationsexperte am Fraunhofer IAO. Im Rahmen des Forschungsprojekts »China TechWatch« hat das Institut neue Bewertungsmethoden entwickelt, um die Qualität chinesischer Patente sowie die Technologiekompetenz chinesischer Player semi-automatisch zu analysieren.

Studien beleuchten chinesische Technologieaktivitäten detailliert

Basierend auf dieser Methodik veröffentlicht das Fraunhofer IAO in den nächsten zwölf Monaten die vierteilige Studie »Aktuelle Entwicklungen von Industrie 4.0 in China«. Der erste Teil zum Thema »Patentanalyse« zeigt, dass China nicht nur im Hinblick auf die Anzahl der Patente führend ist, sondern auch hochinnovative Erfindungen entwickelt hat, vor allem auf den Gebieten energieeffizienter drahtloser Sensornetzwerke sowie Netzwerkstrukturen. Chinesische Forschungsinstitutionen leisten in diesen Bereichen momentan einen nennenswerten Beitrag. Der erste Teil der Studie kann als Whitepaper kostenlos heruntergeladen werden.

Parallel dazu veröffentlicht das Fraunhofer IAO ab Juni 2015 halbjährlich die digitale Technologiestudie »Chinese Industry 4.0 Patents«. Hierbei werden rund 1’000 chinesische Patente ausgewertet und dabei die Technologien der 50 wichtigsten chinesischen Patentveröffentlichungen eines Halbjahrs qualitativ analysiert, übersetzt und in leicht verständlichen Steckbriefen zusammengefasst. Die Technologiestudie kann über den angegebenen Kontakt zum Preis von 2’000 Euro bestellt werden. Die Lieferung erfolgt jeweils zum 15. Juni und 15. Dezember des Jahres.

 

Bild: Bernd Müller, ©Fraunhofer IAO/traffic_analyzer -iStock

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