Industrie 4.0: Verbundprojekt mecPro² liefert Ergebnisse

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Das Industrie 4.0-Verbundprojekt mecPro² unter Beteiligung von Contact Software steht vor dem Ziel: einen modellbasierten Entwicklungsprozess für cybertronische Produkte und Produktionsanlagen zu gestalten und PLM-gestützt zu führen. Nun lädt das Konsortium unter Leitung von Schaeffler Technologies zur Ergebniskonferenz ein. Sie findet direkt im Anschluss an den Tag des Systems Engineering 2016 in Herzogenaurach statt.
mecpro2_schaeffler

Das Industrie 4.0-Verbundprojekt mecPro² unter Beteiligung von Contact Software steht vor dem Ziel: einen modellbasierten Entwicklungsprozess für cybertronische Produkte und Produktionsanlagen zu gestalten und PLM-gestützt zu führen. Nun lädt das Konsortium unter Leitung von Schaeffler Technologies zur Ergebniskonferenz ein. Sie findet direkt im Anschluss an den Tag des Systems Engineering 2016 in Herzogenaurach statt.

Cybertronische Systeme, die sich durch ein adaptives und autonomes Verhalten auszeichnen, sind eine Voraussetzung für Industrie 4.0. Eingebettete Software und Elektronik sorgen für eine intelligente Vernetzung in der Produktion. Sie ermöglichen Produkten und Fertigungsanlagen, über das Internet der Dinge zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Solche Systeme erfordern eine umfassende Kompetenz zur sicheren Durchführung interdisziplinärer Entwicklungsprozesse. Das Management der darin anfallenden Systemmodelle in einem durchgängigen PLM-Prozess ist mit herkömmlichen IT-Lösungen nur begrenzt möglich. Das Verbundprojekt „Modellbasierter Entwicklungsprozess cybertronischer  Produkte und Produktionssysteme“ (mecPro²) liefert dazu belastbare Konzepte.

mecPro² wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Projekt arbeiten drei  Forschungsinstitute der TU Kaiserslautern und eines der TU Berlin mit namhaften Industrieanwendern, Beratungsunternehmen und Softwareherstellern zusammen: CONTACT Software, Continental, Daimler, :em engineering methods, Siemens, Unity und Konsortialführer Schaeffler Technologies. Das fachlich exzellent besetzte Konsortium hat neue Verfahren entwickelt, die das modellbasierte Systems Engineering mit PLM zusammenführen. „Ein Beispiel dafür ist die Verwaltung von Systemmodellen der Modellierungssprache SysML im PDM-System“, erklärt Dr. Patrick Müller, Produktmanager PLM bei CONTACT.

Zwei Anwendungsszenarien

Auf der Abschlussveranstaltung bei Schaeffler erläutern die Konsortialpartner, wie ihre Forschungsergebnisse für eine effizientere Umsetzung von Industrie 4.0 genutzt werden können. Der Transfer in die Praxis wird zudem anhand von zwei Anwendungsszenarien demonstriert. CONTACT Software zeigt mit den Konsortialpartnern am Beispiel „Autonomes Parken“, wie ein Fahrzeug, das vernetzt mit einem Parkhaus interagiert, systematisch mit SysML modelliert werden kann. Dabei werden durch CIM DATABASE PLM modell-  und prozessorganisierende Kernfunktionen, wie bspw. Konfigurationsmanagement oder Engineering Change Management, dem Anwender bereitgestellt.

Die Ergebniskonferenz findet am Freitag, den 28. Oktober 2016, im fränkischen Herzogenaurach statt. Interessierte Unternehmen können sich sowohl mit als auch ohne Teilnahme am diesjährigen Tag des Systems Engineering direkt auf der TdSE-Homepage für die kostenlose mecPro²-Abschlussveranstaltung anmelden und finden dort auch weitere Informationen zum Programm.

Bild: Verschiedene Analysesysteme, ein automatischer Schmierstoffgeber, ein Ölpartikelzähler und ein Drehmomentmessmodul kennzeichnen den Antriebsstrang 4.0. (Bild: Schaeffler AG)

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Die Optimierung komplexer Kabelbaumdesigns auf Basis von Schaltplänen aus heterogenen Quellen ermöglicht E³.WiringSystemLab, eine neue Softwarelösung von Zuken. Das Produkt kann Verbindungsinformationen aus einer Vielzahl von Quellen importieren und mit 3D-Topologiedaten konsolidieren.

Werbung

Top Jobs

Projektmanager Vertrieb (m/w/d)
NTI Kailer GmbH, Villingen-Schwenningen, Wendlingen od. Lahr
CAD / PDM Applikationsingenieur (m/w/d)
NTI Kailer GmbH, Villingen-Schwenningen, Wendlingen od. Lahr
Softwareentwickler (m/w/d)
NTI Kailer GmbH, Villingen-Schwenningen, Wendlingen, Lahr od. Magdeburg
IT- Administrator (m/w/d)
NTI Kailer GmbH, Villingen-Schwenningen, Lahr oder Wendlingen
› weitere Top Jobs

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Fotorealistisches Rendering in Echtzeit

NVIDIA Quadro RTX Grafikkarten

Mehr erfahren

Specials

Schulungen für Konstrukteure und Architekten

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.