18.08.2016 – Kategorie: Fertigung & Prototyping, Hardware & IT

Industrie 4.0: Verbundprojekt mecPro² liefert Ergebnisse

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Das Industrie 4.0-Verbundprojekt mecPro² unter Beteiligung von Contact Software steht vor dem Ziel: einen modellbasierten Entwicklungsprozess für cybertronische Produkte und Produktionsanlagen zu gestalten und PLM-gestützt zu führen. Nun lädt das Konsortium unter Leitung von Schaeffler Technologies zur Ergebniskonferenz ein. Sie findet direkt im Anschluss an den Tag des Systems Engineering 2016 in Herzogenaurach statt.

Das Industrie 4.0-Verbundprojekt mecPro² unter Beteiligung von Contact Software steht vor dem Ziel: einen modellbasierten Entwicklungsprozess für cybertronische Produkte und Produktionsanlagen zu gestalten und PLM-gestützt zu führen. Nun lädt das Konsortium unter Leitung von Schaeffler Technologies zur Ergebniskonferenz ein. Sie findet direkt im Anschluss an den Tag des Systems Engineering 2016 in Herzogenaurach statt.

Cybertronische Systeme, die sich durch ein adaptives und autonomes Verhalten auszeichnen, sind eine Voraussetzung für Industrie 4.0. Eingebettete Software und Elektronik sorgen für eine intelligente Vernetzung in der Produktion. Sie ermöglichen Produkten und Fertigungsanlagen, über das Internet der Dinge zu kommunizieren und Daten auszutauschen. Solche Systeme erfordern eine umfassende Kompetenz zur sicheren Durchführung interdisziplinärer Entwicklungsprozesse. Das Management der darin anfallenden Systemmodelle in einem durchgängigen PLM-Prozess ist mit herkömmlichen IT-Lösungen nur begrenzt möglich. Das Verbundprojekt „Modellbasierter Entwicklungsprozess cybertronischer  Produkte und Produktionssysteme“ (mecPro²) liefert dazu belastbare Konzepte.

mecPro² wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Im Projekt arbeiten drei  Forschungsinstitute der TU Kaiserslautern und eines der TU Berlin mit namhaften Industrieanwendern, Beratungsunternehmen und Softwareherstellern zusammen: CONTACT Software, Continental, Daimler, :em engineering methods, Siemens, Unity und Konsortialführer Schaeffler Technologies. Das fachlich exzellent besetzte Konsortium hat neue Verfahren entwickelt, die das modellbasierte Systems Engineering mit PLM zusammenführen. „Ein Beispiel dafür ist die Verwaltung von Systemmodellen der Modellierungssprache SysML im PDM-System“, erklärt Dr. Patrick Müller, Produktmanager PLM bei CONTACT.

Zwei Anwendungsszenarien

Auf der Abschlussveranstaltung bei Schaeffler erläutern die Konsortialpartner, wie ihre Forschungsergebnisse für eine effizientere Umsetzung von Industrie 4.0 genutzt werden können. Der Transfer in die Praxis wird zudem anhand von zwei Anwendungsszenarien demonstriert. CONTACT Software zeigt mit den Konsortialpartnern am Beispiel „Autonomes Parken“, wie ein Fahrzeug, das vernetzt mit einem Parkhaus interagiert, systematisch mit SysML modelliert werden kann. Dabei werden durch CIM DATABASE PLM modell-  und prozessorganisierende Kernfunktionen, wie bspw. Konfigurationsmanagement oder Engineering Change Management, dem Anwender bereitgestellt.

Die Ergebniskonferenz findet am Freitag, den 28. Oktober 2016, im fränkischen Herzogenaurach statt. Interessierte Unternehmen können sich sowohl mit als auch ohne Teilnahme am diesjährigen Tag des Systems Engineering direkt auf der TdSE-Homepage für die kostenlose mecPro²-Abschlussveranstaltung anmelden und finden dort auch weitere Informationen zum Programm.

Bild: Verschiedene Analysesysteme, ein automatischer Schmierstoffgeber, ein Ölpartikelzähler und ein Drehmomentmessmodul kennzeichnen den Antriebsstrang 4.0. (Bild: Schaeffler AG)


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