02.07.2021 – Kategorie: Konstruktion & Engineering

Indy Autonomous Challenge: Mit Simulation und KI bestens im Rennen

Indy Autonomous Challenge: Simulationslösungen und KI von AnsysQuelle: Ansys

Lösungen für Simulation und künstliche Intelligenz von Ansys machten das virtuelle, autonome Rennen als Teil der Indy Autonomous Challenge (IAC) möglich.

  • In dem von Ansys gesponserten Simulationsrennen der Indy Autonomous Challenge traten siebzehn Teams mit digitalen Nachbildungen ihrer Fahrzeuge auf der virtuellen Strecke gegeneinander an
  • Das Rennen war ein wichtiger Teil der IAC und ermöglichte es den Teams, ihre bisher entwickelte Software in einer sicheren Umgebung zu testen.
  • Ansys kürte den Sieger des Rennens PoliMOVE mit einem Preisgeld in Höhe von 100’000 US-Dollar und den Zweitplatzierten TUM Autonomous Motorsport mit 50’000 US-Dollar.
  • Im IAC-Rennen, das für den 23. Oktober 2021 geplant ist, warten noch 1,3 Millionen US-Dollar Preisgeld

Ansys simulierte in Zusammenarbeit mit den Organisatoren der Indy Autonomous Challenge (IAC), Energy Systems Network (ESN), und dem Indianapolis Motor Speedway (IMS) mehrere autonome Rennen. Das Finale mit sieben Teams wurde auf der digital nachgebildeten Strecke des IMS durchgeführt. Das Siegerteam PoliMOVE der Universität Politechnico di Milano (POLIMI), Italien, erhielt 100’000 US-Dollar Preisgeld von Ansys. Das zweitplatzierte Team TUM Autonomous Motorsport der Technischen Universität München wurde mit 50’000 US Dollar belohnt.

Indy Autonomous Challenge: Teams programmieren autonomes Rennfahrzeug

Die IAC ist ein universitärer Wettbewerb, in dem die teilnehmenden Teams ein autonomes Rennfahrzeug programmieren. Das Ansys IAC Simulation Race war ein wichtiger Meilenstein der IAC. Im finalen Rennen, das aktuell für den 23. Oktober 2021 geplant ist, werden die vollautonomen Dallara AV-21-Rennfahrzeuge auf dem IMS ihr Können unter Beweis stellen und um das verbleibende Preisgeld in Höhe von 1,3 Millionen US-Dollar kämpfen. Angesichts der kurzen Zeitspanne und der komplexen technischen Herausforderungen ist Simulation ein entscheidender Faktor für die Teams, um ihre Steuerungen sicher, schnell und kosteneffizient rechtzeitig für das Rennen im Oktober zu entwickeln. 

Die 17 antretenden Teams mussten sich in vier Phasen beweisen: Zeitfahren, Validierung, Halbfinale und Finale. Das Finalrennen umfasste zehn Runden für die verbleibenden sieben Fahrzeuge. Das Rennen wurde in derselben virtuellen Ansys-Simulationsumgebung durchgeführt, in der die Teams die Ortungs-, Wahrnehmungs-, Vorhersage-, Planungs- und Steuerungsalgorithmen entwickelten, die zusammen als Rennwagensteuerung dienen. So konnten die Teams testen, wie ihre Steuerungen auf der Strecke navigieren, Kollisionen vermeiden und strategische Rennmanöver ausführen.

Virtuelle Simulationsumgebung von Ansys

„An der IAC teilzunehmen und mit führenden Unternehmen wie Ansys zusammenzuarbeiten ist eine großartige Gelegenheit“, so Professor Sergio Savaresi, Leiter des PoliMOVE-Teams der Universtität Politecnico di Milano. „Wir sammeln praktische Erfahrungen mit den gleichen Tools, die große Unternehmen für die Entwicklung autonomer Fahrzeuge (AV) verwenden. Den ersten Platz zu belegen ist unglaublich. Zudem haben wir Erkenntnisse über unsere Steuerung gewonnen, mit der wir unsere Software optimieren werden und im Oktober hoffentlich das gleiche Ergebnis erzielen.“

Die Indy Autonomous Challenge startete 2019 mit 40 Universitäten aus der ganzen Welt, die sich in mehr als 30 Teams zusammengefunden haben. Eine Reihe von Qualifikationsrunden reduzierte die Anzahl der Teams, die im Oktober antreten werden.

„Simulation ermöglicht es den Teams, die Software für die Steuerung ihres physischen Rennwagens zu entwickeln“, so Matt Peak, Managing Director bei ESN. „Sie haben die Freiheit, die komplexen Herausforderungen kreativ und agil anzugehen. Wir haben uns mit Ansys zusammengetan, weil es weltweit das führende Unternehmen für Simulation ist. Ohne die Lösungen, das Talent und die Leidenschaft, die sie in die IAC einbringen, wäre das nicht möglich.“ 

Technische Herausforderungen bei autonomen Fahrzeugen mit Simulationen meistern

Bevor AVs auf öffentlichen Straßen fahren werden, müssen viele bedeutende technische Herausforderungen gelöst werden. Wie viele große OEMs hat auch ESN die Bedeutung von Simulation für die Überwindung dieser Hürden erkannt und Ansys als exklusiven Simulations-Sponsor der Indy Autonomous Challenge gewonnen. Im Rahmen dieser Rolle stellt Ansys allen Teams moderne Schulungen und Produkte seiner Ansys Autonomy Suite kostenfrei zur Verfügung. Ansys erstellte außerdem digitale Nachbildungen der Rennfahrzeuge sowie des IMS und leitete drei Hackathons, um die Teams bei der Weiterentwicklung ihrer Software zu unterstützen.

„Die Zusammenarbeit mit der akademischen Gemeinschaft in Wettbewerben wie der IAC ermöglicht es Ansys, die nächste Generation von Ingenieuren zu fördern, um die Kommerzialisierung von autonomen Fahrzeugen zu beschleunigen“, so Rick Mahoney, Senior Vice President of Worldwide Sales, Marketing and Customer Excellence bei Ansys. „Die Teams haben unsere Lösungen nicht nur mit technischem Einfallsreichtum genutzt, sondern dies auch unter den pandemiebedingten schwierigen Bedingungen getan. Wir können nicht genug betonen, wie beeindruckt wir von dem sind, was die Teams bisher erreicht haben.“

Bild oben: Als Sieger des Ansys Indy Autonomous Challenge-Simulationsrennens geht das Team PoliMOVE hervor. Bildquelle: Ansys

Das Rennen in voller Länge können Sie hier anschauen.

Erfahren Sie hier mehr über die Strömungsdynamik der Schäume.

Lesen Sie auch: „Kompaktachsen: Erweitertes Portfolio für Industrieanwendungen“


Teilen Sie die Meldung „Indy Autonomous Challenge: Mit Simulation und KI bestens im Rennen“ mit Ihren Kontakten:

Zugehörige Themen:

Simulation

Scroll to Top