Intelligente Produkte mit Autodesk Forge und Seebo entwickeln

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Der israelische Internet-of-Things-Spezialist Seebo hat eine Verknüpfung der Autodesk-Forge-Plattform mit der eigenen IoT-Plattform bekannt gegeben. Mit ihrer Hilfe sollen sich 3D-Produktdesigns in schlaue, vernetzte Produkte verwandeln. Die Integration folgt der strategischen Investitition von Autodesk in die Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) von Seebo.
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Der israelische Internet-of-Things-Spezialist Seebo hat eine Verknüpfung der Autodesk-Forge-Plattform mit der eigenen IoT-Plattform bekannt gegeben. Mit ihrer Hilfe sollen sich 3D-Produktdesigns in schlaue, vernetzte Produkte verwandeln. Die Integration folgt der strategischen Investitition von Autodesk in die Software-as-a-Service-Plattform (SaaS) von Seebo.

Durch diese Integration können Seebo-Kunden nun intelligente Produkte mit einer 3D-Produktdesign-Schnittstelle entwickeln. Und umgekehrt können Autodesk-Anwender, die an 3D-Modellen arbeiten, nun die Funktionen für IoT aus der Seebo-Plattform einsetzen. „Die verbundene Plattform erlaubt es Fertigungsunternehmen, effizient und kosteneffektiv in die Welt des IoT einzutreten“, sagt Lior Akavia, Mitgründer und CEO von Seebo.

Das Unternehmen stellt eine SaaS-Lösung bereit, mit der sich IoT-Systeme und smarte, vernetzte Produkte entwickeln lassen. Die Technologie verbindet Autodesks Konstruktionsanwendungen wie Fusion 360 und ermöglicht es den Anwendern, Komponenten wie Konnektivitäts-, Bewegungs- und Platzierungsmerkmale in ein Konstruktionsgerüst einzugliedern, um einfache in intelligente Produkte zu verwandeln.

Forge ist eine Entwicklerplattform, die für die Zukunft der Fertigung stehen soll. Sie bedient sich der Komponenten aus Autodesks umfangreicher Softwarepalette und offeriert sie in Form Cloud-basierter Bausteine.

Die Seebo-Plattform sorgt für die Grundlagen, um intelligente Produkte in einer einzigen Anwendung zu gestalten. Sie richtet sich an Start-ups genauso wie an große Unternehmenskunden und soll dazu verhelfen, intelligente Produkte schnell, effizient und kostengünstig auf den Markt zu bringen. Dafür umfasst sie Werkzeuge für die automatisierte Planung und für funktionales Design, eine Hardware Engine, die die zum Produktkonzept passenden Hardwarelösungen vorschlägt, Kalkulationstools und BOM-Erstellung, Cloud- und App-Integration, IoT-Simulation und einen Marktplatz für Drittanbieter.

Mit der Integration lassen sich 3D-Modelle nun direkt in Seebo’s IoT Creator hineinladen, in dem die Basis des funktionellen Produktdesigns erstellt wird. Mit der Möglichkeit, 3D-Modelle aus Autodesk Forge in Seebo IoT Creator hochzuladen, können die Anwender intelligentes Verhalten oder entsprechende Funktionen dem 3D-Modell direkt zuweisen und festlegen, an welcher Stelle die intelligenten Funktionen am Endprodukt Anwendung finden sollen. Das führt zu einer direkten Integration der beiden Systeme und gibt den Seebo-Anwendern präzise und nutzerfreundliche Werkzeuge beim Planen und Konzipieren intelligenter Produkte an die Hand.

Somit soll sich der Konstruktionsprozess intuitiver und flüssiger gestalten und es den Produktentwicklern ermöglichen, die smarten Funktionen und Sensoren exakt am 3D-Modell zu platzieren, und das in einer frühen Phase der Planung. Während des Produktlebenszyklus haben alle an der Entwicklung Beteiligten, vom Konstrukteur über Hardware-, Software- und Firmware-Entwickler bis hin zum Fertiger Zugang zur präzisen Auslegung des intelligenten Produktdesigns. Durch die Einbindung der Autodesk Forge Viewer API in die Plattform von Seebo können die Anwender die Modelle in einer 360-Grad-Umgebung so bearbeiten, dass das intelligente Produkt schnell und einfach Gestalt annimmt.

Nahtlose Entwicklung für IoT

Nachdem das Verhalten für das Produkt ausgewählt und dem 3D-Modell zugewiesen wurde, kann die Hardware Engine die entsprechenden Leistungsmerkmale in elektronische Designlösungen mit den zugehörigen Kostenaufschlüsselungen übersetzen. Die Anwender können Prototypen bestellen und haben Zugang zu Seebo’s IoT-Markt mit Firmware- und Hardware-Ingenieuren, App-Entwicklern und PCBA-Fabriken, um das intelligente Bauteil zu entwickeln und zu integrieren und das finale Produkt in die Massenfertigung überzuführen. Zu den Werkzeugen für die nahtlose IoT-Entwicklung gehören außerdem SDK- und Firmware-Bibliotheken sowie ein Smart-Device-Simulator, der für virtuelle Tests zum Einsatz kommt. Nachdem das Produkt auf den Markt gekommen ist, können die Nutzer der Seebo-Plattform auf die Partnerschaften des Anbieters mit Cloud-Providern zurückgreifen, etwa um die Performance des smarten Produkts zu verfolgen und zu verwalten. 

Bild: Intelligentes Produktdesign mit Drag & Drop im Seebo IoT Creator. Quelle: Seebo.com

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