03.05.2023 – Kategorie: Fertigung & Prototyping

KI-gestützte Simulation für die additive Fertigung: Warum PhysicsX und Velo3D kooperieren

Velo3D und PhysicsX arbeiten zusammenQuelle: REDPIXEL/stock.adobe.com

Metall-3D-Druckspezialist Velo3D gibt eine strategische Partnerschaft mit PhysicsX im Rahmen seines technischen Partnerprogramms bekannt.

  • PhysicsX und Velo3D kooperieren, um Ingenieuren Simulation mit künstlicher Intelligenz zur Verfügung zu stellen
  • Durch die Partnerschaft erhalten Velo3D-Kunden Zugang zu KI-gestützten physikalischen Simulations- und Optimierungsfunktionen.
  • PhysicsX-Kunden profitieren andererseits von größerer Flexibilität in der Fertigung, um ihre Konzepte in die Tat umzusetzen.

Velo3D, Inc., Anbieter in der additiven Fertigung von Metallteilen, arbeitet mit PhysicsX im Rahmen seines technischen Partnerprogramms zusammen. Im Zuge dieser Partnerschaft erhalten Velo3D-Kunden Zugang zu den PhysicsX-Workflows mit künstlicher Intelligenz (KI). Somit können sie Simulationsschleifen beschleunigen, die Simulationstreue verbessern und zur komplexe Designräume algorithmisch erkunden. Darüber hinaus erhalten PhysicsX-Kunden Zugang zu den aktuellen additiven Fertigungsverfahren für Metalle, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind. Daher können sie neuartige, hoch optimierte Bauteildesigns einfach herstellen.

Beginn der Zusammenarbeit: Velo3D optimiert Gasfluss in der Baukammer eines Druckers

„Wir begannen die Zusammenarbeit mit PhysicsX, als wir den Sapphire XC-Drucker bauten, weil wir den Gasfluss in der Baukammer des Druckers optimieren mussten, um Rußablagerungen um die Laserfenster des Systems zu vermeiden“, sagte Benny Buller, Gründer und CEO von Velo3D. „Wir haben schnell erkannt, dass die Fähigkeiten von PhysicsX für viele unserer Kunden, die an die Grenzen der Designleistung stoßen, ein großer Segen sein könnten. Nachdem wir in den letzten zwei Jahren eng mit PhysicsX zusammengearbeitet haben, haben wir unsere Partnerschaft formalisiert, um den Kunden die technischen Synergien zu zeigen, die durch die Kombination der Technologien beider Unternehmen entstehen.“

Traditionelles computergestütztes Engineering und maschinelles Lernen

Simulation for Additive Manufacturing (SFAM) ist eine Schlüsselkomponente der PhysicsX-Prozesse, die bisher unerreichbare Teile- und Systemleistungen erreichbar und herstellbar macht. Durch den Einsatz von Multiphysik-Simulationen mit ultraschnellen Deep-Learning-Modellen optimiert die Lösung Konstruktionen, um deren Leistung zu maximieren. Ingenieure und Wissenschaftler können somit schnell ihre Entwürfe verbessern und die Prozesse von der Entwicklung bis zur Produktion straffen. Das betrifft zum Beispiel die Optimierung der Verbrennungseffizienz oder die Produktionsausbeute.

PhysicsX kombiniert traditionelles computergestütztes Engineering (CAE) mit maschinellem Lernen, um die Physik verschiedener realer Umgebungen nachzubilden. Im Vergleich zu herkömmlichen CAE-Simulatoren kann die KI-gestützte Technologie die Anzahl der in einem bestimmten Zeitrahmen möglichen Konstruktionszyklen deutlich erhöhen. Sie vermag zudem, die Lücken der numerischen Simulation besser mit realen Daten zu füllen. Dies ermöglicht es Ingenieuren, einen komplexen Entwurfsraum umfassend zu durchsuchen, ohne vereinfachte Entwurfsannahmen zu treffen. Gleichzeitig jedoch haben sie die Gewissheit, dass diese Entwürfe zuverlässig und in hoher Qualität herstellbar sind.

Kunden in den wichtigsten Branchen

„PhysicsX unterstützt Kunden in einigen der wichtigsten Branchen unserer Zeit, darunter Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Nachhaltigkeit und erneuerbare Energien“, sagte Robin Tuluie, PhysicsX-Gründer und Co-CEO. „Unsere Technologie kann eingesetzt werden, um die Leistung in einer Vielzahl von Kategorien zu bewerten, wie zum, Beispiel Systemleistung, Effizienz, Gewicht, Lärm und andere Kriterien. Mithilfe von PhysicsX haben Ingenieure die Emissionen von Flugzeugen und Straßenfahrzeugen reduziert, Weltmeisterschaften in der MotoGP gewonnen und die Leistung von Wind- und Wasserturbinen erhöht. Wir freuen uns über diese Partnerschaft und darüber, dass unsere Kunden durch die Zusammenarbeit mit PhysicsX und Velo3D in der Lage sein werden, in kürzester Zeit unvergleichliche Leistungssteigerungen für ihre Produkte zu erzielen, ohne Kompromisse bei der Zuverlässigkeit oder der additiven Fertigungsqualität einzugehen.“

Partnerprogramm von Velo3D

Velo3D arbeitet mit einer Vielzahl von Partnern zusammen, darunter Auftragsfertiger, kommerzielle Händler, Software- und Simulationsanbieter, Nachbearbeitungslösungen und akademische Einrichtungen. Somit können Kunden die jeweils benötigten Teile fertigen, die Entwicklung beschleunigen und die Produktkosten senken. Das technische Partnerprogramm von Velo3D ist darauf ausgerichtet, den Kunden leistungsstarke Technologien und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Sie ergänzen die vollständig integrierte Lösung für die additive Fertigung, so dass die Kunden leichter optimierte, gebrauchsfertige Teile herstellen können.

Mehr über die Partnerprogramme finden Sie hier.

Erfahren Sie hier mehr über die verteilte Fertigung mit Metall-3D-Druck.

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