Konstruktionsbauteile: Teleskophubsäulen — schnell und kompakt

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Zur LogiMAT 2018 präsentiert Columbus McKinnon Engineered Products eine neue Version der Phoenix-Teleskophubsäule. Bei der einstufigen Ausführung der überarbeiteten Hubsäule ermöglichen jetzt Kugelgewindespindeln und Schnellhubgetriebe noch höhere Verstellgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/min. Die mehrstufige Ausführung ist sehr kompakt. 

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Zur LogiMAT 2018 präsentiert Columbus McKinnon Engineered Products eine neue Version der Phoenix-Teleskophubsäule. Bei der einstufigen Ausführung der überarbeiteten Hubsäule ermöglichen jetzt Kugelgewindespindeln und Schnellhubgetriebe noch höhere Verstellgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/min. Die mehrstufige Ausführung ist sehr kompakt.

Die Teleskophubsäulen erreichen bei einer Grundbauhöhe von nur 1’030 mm eine Hubhöhe von 2’000 mm und sorgen dank ihrer spielarmen Gleitführungen auch voll ausgefahren für die absolute Stabilität schwerer Lasten. Die hohe Hublast von bis zu 25 kN kann auch außermittig aufgebracht werden, der Schwerpunkt der Last muss also nicht mittig auf der Kopfplatte liegen. Im neuen Linearantriebe-Katalog von Columbus McKinnon, der zur Logimat vorliegen wird, sind aktualisierte Leistungs- und Auswahltabellen sowie Einbaulagen und Antriebsschemata übersichtlich dargestellt.

Synchronisation mehrerer Hubsäulen in Mehrspindelhubanlagen

Die Telekophubsäule Phoenix kann sowohl als Einzelantrieb eingesetzt als auch zu Mehrspindelanlagen kombiniert werden. Die Synchronisation erfolgt elektrisch oder mechanisch, das heißt, mehrere Hubsäulen können mittels Kegelradgetriebe und Gelenkwellen miteinander verbunden und durch einen zentralen Motor angetrieben werden. Das ermöglicht eine gleichmäßige Verfahrgeschwindigkeit auch bei ungleicher Lastverteilung.

Die Präzision beim Hubvorgang und ihre Variabilität in der Einbauweise – vertikal, horizontal oder kopfüber – qualifizieren die aktuellen Phoenix-Hubsäulen für verschiedene Aufgaben. Sie kommen unter anderem bei ergonomisch höhenverstellbaren Arbeitsplätzen zum Einsatz, etwa bei der Motorenmontage in der Automobilproduktion, zur Positionierung von Bauteilen im Taktbetrieb von Produktionsstraßen sowie zum Anheben großer und schwerer Bauteile mit variabler Geometrie, zum Beispiel bei der Flügelmontage im Flugzeugbau.

Aufgrund ihres optisch ansprechenden Designs kann die Phoenix-Hubsäule auch für Anwendungen außerhalb der Industrie eingesetzt werden, etwa in der Theatertechnik, wenn Projektoren oder andere Lasten zu verfahren sind.

Individuelle Konfiguration dank vieler Optionen

Für die Teleskophubsäule sind zahlreiche Optionen verfügbar, darunter Handantriebe, Sicherheitsmuttern, induktive Endschalter, Getriebeendschalter sowie Flansche für den direkten Motor- und Geberanbau. Für die Sicherung der Last bei Stillstand sorgt die Selbsthemmung der Trapezgewindespindel. Eine Sicherheitsmutter zeigt — bei Trapez- und AGS-Gewinden standardmäßig — den Verschleißzustand des Gewindes an.

Das geschlossene Außengehäuse aus robusten Aluminium-Profilrohren machen die Phoenix unempfindlich gegen groben Schmutz und somit auch wartungsarm. Optional ist auch eine individuelle Konfiguration der Teleskophubsäulen, beispielsweise mit kundenspezifischen Kopf- und Fußplatten, Grundbauhöhen und Verfahrgeschwindigkeiten.

Live zu sehen ist die neue Teleskophubsäule auf der Logimat in Stuttgart noch bis 15. März in Halle 7 am Stand D51. Hier zeigt Columbus McKinnon als Mitaussteller von Stahl Cranes und Columbus McKinnon Industrial Products seine Neuerungen. Am Messestand wird ebenfalls der neue Linearantriebe-Katalog verfügbar sein.

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