Kooperation: Umsetzung von BIM im Verkehrswegebau

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Der international tätige Baukonzern STRABAG und die Münchner Softwareentwickler von ProVI haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Synergien aus der Planung auf der einen Seite und dem Bau von Verkehrswegen auf der anderen Seite zu nutzen.

Der international tätige Baukonzern STRABAG und die Münchner Softwareentwickler von ProVI haben eine strategische Partnerschaft vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist es, Synergien aus der Planung auf der einen Seite und dem Bau von Verkehrswegen auf der anderen Seite zu nutzen.

ProVI ist ein auf AutoCAD und BricsCAD basierendes, graphisch-interaktives Programmsystem für Verkehrs- und Infrastrukturplanungen in den Bereichen Straße, Schiene und Kanal.

Gemeinsame Diskussionen haben gezeigt, dass bei der Anwendung von BIM noch eine Lücke zwischen der Planung und den operativen Anforderungen besteht. Die Übergabe von digitalen Daten aus der Planung heraus zu den wesentlichen operativen Prozessen – Arbeitsvorbereitung, Kalkulation und Realisierung – muss noch verbessert werden. Ziel dieser Kooperationsvereinbarung ist es, dieses Verbesserungspotential zu identifizieren und mit baupraktischen Lösungen zu beleben, um letztendlich diese „digitale Lücke“ zu schließen.

Bei dieser Zusammenarbeit bindet ProVI die Zentrale Technik der STRABAG AG in Wien in den Entwicklungsprozess der Software eng mit ein. Im Gegenzug stellt STRABAG Fachwissen und Erfahrungswerte zum Thema BIM und 5D im Verkehrswegebau zur Verfügung und begleitet die Programmentwicklung.

„Nachdem unsere Software zu den führenden Werkzeugen bei der Planung von Infrastrukturmaßnahmen zählt, ist es jetzt unser Ziel, die Software noch stärker in die Bauabwicklung einzubinden“ sagt Thomas Kreißl von OBERMEYER. „Wir haben hier in der STRABAG AG den optimalen Partner gefunden, der uns mit seiner internationalen Erfahrung dabei hilft, unsere Software weiter zu entwickeln.“

„3D-Modelle stellen heute auch im Verkehrswegebau die wesentliche Ausgangsbasis für alle auf die Planung folgenden BIM-Prozesse dar. Daher sieht STRABAG in der Kooperation mit ProVI eine große Chance, ein heute bereits innovatives Planungswerkzeug auf die neuen und zukünftig wachsenden Anforderungen praxisgerecht auszurichten.“ sagt Jens Hoffmann von der Zentralen Technik der STRABAG AG.

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Es gibt viel zu tun für die Bauindustrie: Schätzungen zufolge werden im Jahr 2050 zwei Drittel der Weltbevölkerung in Metropolen leben. Gleichzeitig steht die Branche davor, sich durch Makrotrends wie Elektromobilität, Digitalisierung und Assistenzsysteme massiv zu wandeln. 

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