Laserscanning-Software: Revit-Tragwerkselemente modellieren

Faro, Anbieter von 3D-Messtechnik und Bildgebungslösungen, hat die Einführung von PointSense 18.5 bekannt gegeben. Die neue Version verfügt über erweiterte Werkzeuge zur beschleunigten Punktwolkenmodellierung in AutoCAD und Revit. AEC-Experten stehen nun neue Fitting- und Deformationsanalysewerkzeuge, eine verbesserte Softwareergonomie und eine nahtlosere Workflowintegration zur Verfügung. In PointSense for Revit 18.5 können Nutzer erstmals Tragwerkselemente, wie Stahlträger und Stützen, schnell und präzise in die Punktwolke einpassen. 

Passgenaue Bauteile können mit Hilfe intelligenter Algorithmen automatisch vorselektiert und eingefügt werden, bei voller Nutzerkontrolle des Prozesses. Zusätzlich ist das Überführen von Scandaten von Scene 7.1 nach PointSense for Revit 18.5 einfacher. Eine neue SendToRevit App ermöglicht die nahtlose Überführung von Koordinaten aus der Scanansicht nach Revit. Der Umweg des Exports und Bearbeitens in VirtuSurv entfällt.

“Mit der erweiterten Fitting Funktionalität in PointSense for Revit gestaltet sich das Überführen von Gebäudebestandsdaten in BIM-Modelle für unsere Kunden erneut umfassender,“ kommentiert Andreas Gerster, Vice President, Global Construction BIM-CIM. „Die direkte Scene-Anbindung an PointSense for Revit macht die Arbeit mit Faro Scene-Punktwolkendaten noch effizienter. Ob für die Modellierung von Türen, Wänden, Dächern, Rohrleitungen oder Trägern, die nahtlose Überfügung von Punktwolkenkoordinaten in die BIM-Software stellt eine unmittelbare Wertsteigerung für unsere Softwarenutzer sicher.“

Neue und erweiterte Deformationswerkzeuge in PointSense for AutoCAD gestatten es Architekten und Ingenieuren, designte Geometrien mit realen Bedingungen noch genauer und kundenspezifischer zu analysieren. Die verbesserte Visualisierung von Abweichungen nach definieren Toleranzen gibt den Akteuren sowohl für die Auslieferung als auch den Empfang von 3D-Modellen eine dokumentierte Qualitätssicherung an die Hand.

Anlagenbauer profitieren von einer beachtlichen Zeitersparnis beim Angleichen von Stahlkomponenten (bis zu dreimal schneller als in der Version 18.0), Fitting von 3D-Körpern und gebogenen Rohren an die Punktwolke. Die Gesamteffizienz bei der Digitalisierung und Modellierung komplexer Anlagen und Fabrikhallen wird somit entschieden gesteigert.

 

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