Lieferketten: Wie sie sich in der Baubranche sicher verbinden lassen

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Lieferketten: Wie sie sich in der Baubranche sicher verbinden lassen

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Die neue Plattform OpenBuilt von IBM, Red Hat und Cobuilder soll die fragmentierten Lieferketten der Bauindustrie sicher verbinden.
Lieferketten in der Baubranche verbinden: OpenBuilt

Quelle: PopTika/Shutterstock.com

  • IBM, Red Hat und Cobuilder haben eine globale Zusammenarbeit zur gemeinsamen Entwicklung von OpenBuilt bekannt gegeben.
  • Die daraus resultierende Plattform soll dazu beitragen, die fragmentierten Lieferketten der Bauindustrie sicher zu verbinden.
  • Sie basiert auf Red Hat OpenShift und läuft in der IBM Cloud.
  • Die Plattform umfasst digitale Lösungen, die Bauprojekte nachhaltiger und sicherer machen.

Ein branchenübergreifendes Ökosystem aus fünf Partnern wird zusammen mit IBM, Red Hat und Cobuilder eine wichtige Rolle im Entwicklungsprozess von OpenBuilt spielen, darunter Cemex, EDIN Network, Backe, Sol Services und Element. Die neue Plattform soll dazu beitragen, die fragmentierten Lieferketten der Bauindustrie sicher zu verbinden.

Die Bauindustrie hat seit langem mit Projektverzögerungen, Kostenüberschreitungen sowie Materialverschwendung zu kämpfen, die oft aus unzusammenhängenden Prozessen und schlecht koordinierten Aktivitäten und Ressourcen herrühren. Unternehmen aus der gesamten Baubranche, darunter Architekten, Baustofflieferanten, Hersteller, Bau- und Ingenieurbüros, wollen diese Probleme angehen und beschleunigen den Ausbau ihrer digitalen Strategie. Die Abkehr von weitgehend manuellen Prozessen versetzt die Branche in der Lage sein, effektivere Arbeitsweisen auzuprobieren. OpenBuilt soll es Unternehmen in der globalen Bauindustrie ermöglichen, ihre aktuellen Technologieplattformen und digitalen Lösungen über einen einzigen Integrationsknotenpunkt sicher mit Partnern, Lieferanten oder Subunternehmern in ihren Lieferketten zu verbinden. Mit einer Basis auf Red Hat OpenShift, die auf der IBM Cloud läuft, soll die Plattform dabei helfen, die Kommunikation zu verbessern und Daten innerhalb der Lieferketten sicher auszutauschen. Unternehmen haben dann Zugriff auf die neuesten Anwendungen und Services von Technologieanbietern, um ihre digitalen Plattformen ohne komplexe, maßgeschneiderte Softwareentwicklung zu erweitern.

Über einen einzigen Integrationsknoten: OpenBuilt verbindet Lieferketten

Mark Farmer, CEO von Cast Consultancy und unabhängiger Experte für moderne Baumethoden im Wohnungsbau für die britische Regierung, kommentierte:

„Bei der Verfolgung des weitreichenden Ziels der Transformation der Bauindustrie ist es entscheidend, die unergründlichen Silos und die Fragmentierung aufzubrechen, die sich darin zeigen, wie wir Design-, Herstellungs-, Bau- und Betriebsprozesse organisieren und betreiben. Dies gilt auch für die aufkommende Herausforderung der Digitalisierung“

„Was IBM und seine Partner mit Open Built anbieten, ist die Möglichkeit, als digitaler Integrator auf internationaler und branchenweiter Ebene zu agieren und den zunehmend fragmentierten digitalen Markt für Bautechnologielösungen zusammenzuhalten. Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorne, der ein großes Potenzial hat, unsere Branche effizienter zu machen.“

„Die globale Baulandschaft entwickelt sich weiter und erfordert einen neuen Ansatz für branchenweite Technologieplattformen mit einem neuen Maß an Offenheit, Innovation und Zusammenarbeit. Gemeinsam mit unseren Partnern schaffen wir OpenBuilt, um die Bauindustrie in die Lage zu versetzen, ihre Silos mit intelligenten Workflows aufzubrechen und eine aktive Rolle bei der Gestaltung und Förderung ihrer eigenen Transformation zu spielen. Erfolgreiche Unternehmen in der gesamten Lieferkette des Baugewerbes schließen sich zusammen. Si wollen eine zielen auf eine digitale Zukunft, nutzen die Kraft eines offenen Hybrid-Cloud-Ansatzes und führen neue Technologien ein, um einen echten Wettbewerbsvorteil zu erlangen. Wir wollen andere Unternehmen dazu inspirieren, sich uns anzuschließen und den Weg zu einer wirklich digitalen Bauindustrie zu beschleunigen“, sagt Jon O’Donnell, Managing Partner, IBM Global Business Services EMEA.

Entwicklung konzentriert sich zunächst auf drei Schlüsselbereiche

1. Aufbau der Plattform unter Verwendung von Red Hat OpenShift. Die Lösung läuft in der IBM Cloud und ermöglicht Bauunternehmen, einen hybriden Cloud-Ansatz zu verfolgen und ihre Lieferkette zu vernetzen. Weiterhin Zugang zu einer breiten Bibliothek vorintegrierter Anwendungen von vertrauenswürdigen Unternehmen und Lösungsanbietern, die in Baubranche tätig sind. Diese Grundlage aus Open-Source-Software, Sicherheit und einer Infrastruktur in Unternehmensqualität soll Unternehmen unterstützen, die geschäftskritische Workloads — wie ERP-Systeme — auf der Plattform hosten. Um eine konsistente technische Sprache beizubehalten, wird OpenBuilt die Datenvorlagen von Cobuilder nutzen, um alle Daten so zu strukturieren, dass sie maschinenlesbar und mit bestehenden und zukünftigen Systemen interoperabel sind. Benutzer können intelligente Workflows über eine intuitive Drag-and-Drop-Oberfläche erstellen und einsetzen, wodurch die Anwendungsentwicklung für die Branche wesentlich zugänglicher wird.

2. Integration von unabhängigen Softwareanbietern, um Software und Services zugänglich zu machen. IBM-Lösungen wie Watson, Maximo, TRIRIGA, das KITT-Wörterbuch der nächsten Generation und IBM Blockchain sowie offene APIs von Salesforce werden während der Entwicklung in die Plattform integriert, damit Benutzer Funktionen in ihre intelligenten Arbeitsabläufe einbauen können. Es können Branchenintegrationen entwickelt werden, die von Building Information Modeling und Digital Twins Lösungen mit 3D Repo, digitalen Projektmanagementlösungen mit Asite, datengesteuerten Gebäudebetriebs- und Wartungsdiensten mit Facilio bis hin zum Finden und Recherchieren von Bauprodukten für die Spezifikation mit SpecifiedBy und auf künstlicher Intelligenz basierender Gesundheits- und Sicherheitsberatung von Intuety reichen.

3. Entwicklung neuer Referenzanwendungen, darunter einer Lösung, die es Unternehmen ermöglicht, technische Daten von Bauprodukten zu suchen, zu filtern und zu sortieren. Damit können Unternehmen schnell Materialien mit der richtigen Spezifikation finden, um Gebäude zu entwerfen, zu bauen oder zu warten, die den Industrierichtlinien wie Funktions-, Sicherheits- und Umweltleistungsanforderungen entsprechen. Cobuilders Data-Dictionary-Lösung Define wird zu den grundlegenden Technologien gehören, die die Verwendung einer gemeinsamen Sprache innerhalb der ersten OpenBuilt-Flaggschiff-Anwendungen ermöglichen.

„Interoperabilität und Standardisierung des Datenaustauschs stehen im Mittelpunkt der Dienstleistungen von Cobuilder. Wir sind begeistert, dass die Branche zusammenkommt und glauben fest daran, dass OpenBuilt die Konnektivität und die gemeinsame Sprache bringen wird, die notwendig sind, um das Bauwesen auf die nächste Stufe der digitalen Transformation zu bringen“, so Lars Fredenlund, CEO von Cobuilder.

OpenBuilt: Angetrieben durch ein Ökosystem

Ökosysteme sind entscheidend, um die digitale Transformation voranzutreiben. Neben IBM Global Business Services (GBS), Red Hat und Cobuilder hat sich ein branchenübergreifendes Ökosystem aus fünf Partnern zusammengefunden, um die Richtung von OpenBuilt aktiv mitzugestalten, mit dem Ziel, die Bauindustrie zu transformieren. Dies umfasst alle Formen von Gebäuden (Wohn-, Industrie-, Gewerbebauten, Krankenhäuser, Schulen), die gesamte wirtschaftliche Infrastruktur (Tiefbauinfrastruktur, ober- und unterirdisch) und den urbanen Raum und die Landschaft zwischen und um Gebäude und Infrastruktur.

Das Ökosystem repräsentiert Bereiche aus der gesamten globalen Bauindustrie und kann seine Erfahrungen und Erkenntnisse nutzen, um eine Reihe von Möglichkeiten zu entwickeln, wie Unternehmen die Leistungsfähigkeit von OpenBuilt nutzen können:

  • CEMEX: ein globales Unternehmen für Baustoffe, das digitale Lösungen, Produkte und Dienstleistungen anbietet, um die Bauanforderungen von Kunden auf der ganzen Welt zu erfüllen.
  • EDIN ist ein globales Netzwerk von Händlern, Herstellern und Dienstleistern, das seinen Mitgliedern hilft, neue Kunden zu finden, die Kosten für die Kundenakquise zu senken und zukünftige Trends durch ihre Veranstaltungen, Workshops und den Technologie-Inkubator zu nutzen.
  • Sol Services wurde 2003 gegründet und hat sich von seinen Ursprüngen als regionaler Spezialist für Mechanik, Elektrik und Innenausbau stetig weiterentwickelt. Das Unternehmen bietet eine breite Palette von Bau-, Sanierungs- und Wartungslösungen an.
  • Backe ist ein Bau- und Immobilienentwicklungsunternehmen in Familienbesitz, das in ganz Norwegen tätig ist. Backe setzt sich für die Reduzierung von Emissionen in der norwegischen Bau- und Immobilienbranche ein und investiert in Technologien, um einen nachhaltigen Betrieb in seiner gesamten Wertschöpfungskette zu gewährleisten.
  • Element Materials Technology ist ein Anbieter von Prüf-, Inspektions- und Zertifizierungsdienstleistungen für eine Vielzahl von Materialien, Produkten und Technologien in modernen industriellen Lieferketten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Video: https://www.youtube.com/watch?v=9ohG-0fNbT0

Erfahren Sie hier mehr über eine verbesserte Modellkoordination.

Lesen Sie auch: „So steigert Steingross Feinmechanik die Auslastung seiner Maschinen“

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