Lösungsforum für konkrete Industrie-4.0-Anwendungen

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Industrie 4.0 und die digitale Transformation sind die Trendthemen unserer Zeit. Inzwischen geht es immer öfter um den praktischen Nutzen und die schnelle Umsetzung entsprechender Projekte in der Produktion. Daher wurde der Marktplatz Industrie 4.0 ins Leben gerufen, der als zentraler Bestandteil des Automatisierungstreffs den Schwerpunkt auf konkrete Use Cases für Industrie 4.0 und IoT legt.

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Industrie 4.0 und die digitale Transformation sind die Trendthemen unserer Zeit. Inzwischen geht es immer öfter um den praktischen Nutzen und die schnelle Umsetzung entsprechender Projekte in der Produktion. Daher wurde der Marktplatz Industrie 4.0 ins Leben gerufen, der als zentraler Bestandteil des Automatisierungstreffs den Schwerpunkt auf konkrete Use Cases für Industrie 4.0 und IoT legt.

Der Marktplatz Industrie 4.0 richtet sich an Anwender, Praktiker und Macher, welche die digitale Transformation in den Unternehmen voranbringen. Das Forum ergänzt in idealer Weise den Automatisierungstreff, die etwas andere, innovative Kommunikationsplattform für die Präsentation und Diskussion neuer Technologien und Trends. Die Veranstaltung findet vom 28. bis 30. März 2017 wieder in der Kongresshalle in Böblingen statt.

Plattform für Ideen und praktische Lösungen

„Industrie 4.0 jetzt“ heißt die Devise. Die Vorteile der Lösungen rund um die Digitalisierung müssen klar dargestellt werden. Der Marktplatz Industrie 4.0 ermöglicht es, den ganzheitlichen Ansatz von Industrie 4.0 und IIoT zu verstehen und den Wert des Ganzen zu erkennen. Nur durch das nahtlose Zusammenspiel von allen Ressourcen einer Fabrik vom kleinen Sensor in der Produktion bis zur Management-Software in der Geschäftsführung wird die Grundlage für eine signifikant, höhere Wertschöpfung erreicht. „Der Marktplatz Industrie 4.0 liefert keine weiteren technischen Präsentationen von Teilbereichen, sondern eine Plattform zur Vorstellung von Ideen und praktischen Lösungen, die aus der Nutzung von Industrie 4.0 echten Mehrwert generieren“, betont Sybille Strobl, Geschäftsführerin des Veranstalters Strobl GmbH. „Unser Marktplatz basiert komplett auf einem applikationsbezogenen Konzept.“

Zielgruppe technisches und kaufmännisches Management

Zur Zielgruppe des Marktplatzes Industrie 4.0 gehören technisches und kaufmännisches Management, welches die gewinnbringende Anwendung von Industrie 4.0 im Fokus hat, IT-Fachleute, die die Daten der Produktionsebene als Basis zur Entwicklung intelligenter Software-Funktionen benötigen, Technische Leiter und Projektierer, die sich effizientere Verfahren zur Verbesserung der Produktionsabläufe wünschen, Anlagenplaner in der Automotive-Industrie, die große Anlagen effizienter verwalten müssen und mit Hilfe der IT flexibler machen wollen, sowie- Service- und Instandhaltungs-Techniker, die eine automatische Selbstüberwachung aller Geräte wünschen und mehr Effizienz bei der Wartungsplanung erreichen wollen. Das Ziel: der Anwender kommt mit einer Aufgabenstellung auf den Marktplatz Industrie 4.0 und entdeckt eine Industrie 4.0-Anwendung, die eine Lösung für seine Aufgabe ist. Oder er findet eine Idee für eine Lösung.

Konkrete Use Cases

Der neue Marktplatz Industrie 4.0 ist eine Plattform, auf der Anbieter verschiedener Produkte und Disziplinen dem Marktbesucher an einem Ort ihre verfügbaren Use Cases für seine Anforderungen vorstellt. Die Teilnehmer zeigen konkrete Use Cases. Bei übergreifenden Aufgabenstellungen können auch zwei oder mehrere Teilnehmer ihre Anwendungen vorstellen. Jeder Use-Case beinhaltet eine konkrete, nachvollziehbare Aufgabenstellung und stellt den Lösungsweg mit I4.0/IIoT-Funktionalität vor. „Interessierte kommen mit konkreten und klaren Applikationsanfragen zum Marktplatz“, betont Stefan Körte, Bereichsleiter bei der Hilscher Gesellschaft mbH und Teilnehmer auf dem Marktplatz Industrie 4.0. „Für uns Aussteller stellt es einen sportlichen Ehrgeiz dar, für die Anfragen der Besucher die bestmögliche Lösung zu finden.“ Laut Stefan Körte reicht es bei Industrie 4.0 nicht mehr aus, „tolle Kisten zu zeigen, sondern es müssen passende Ansätze präsentiert werden, um solch ein komplexes Thema voranzubringen“. „Als Aussteller auf einer Messe kann immer nur ein Element einer Lösung gezeigt werden“, schließt der Hilscher-Manager an. „Auf dem Marktplatz Industrie 4.0 wird hingegen die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Ausstellern gefördert.“ Für ihn ist die Technologie für Industrie 4.0 nun einsatzbereit: „Reale Use Cases sind entwickelt und umgesetzt.“ Der Marktplatz Industrie 4.0 wird solche Use Cases vorstellen. Unter anderem wird Hilscher zusammen mit IBM Deutschland Use Cases zeigen. Beide Unternehmen haben zum Beispiel bei John Deere in Mannheim bereits eine Industrie-4.0-Implementierung realisiert.

Unabhängiger Beirat überprüft Use Cases

Um sicher zu stellen, dass die Use Cases für den Marktplatz Industrie 4.0 den hohen Anforderungen der Besucher gerecht werden und zu der Vision sowie dem Charakter des neuen Forums passen, überprüft ein unabhängiger Beirat die Use Cases, die vorher mit einer Kurzbeschreibung eingereicht werden. „Die bisher vorhandene kleine Ausstellung auf dem Automatisierungstreff wird es nicht mehr geben“, erläutert S. Strobl. „Wir konzentrieren uns neben dem vielfältigen Angebot der praxisorientierten Workshops komplett auf den Marktplatz Industrie 4. 0.“ Sie ergänzt: „Ab Mitte Februar bieten wir eine Besucher-Koordinierung an. Besucher können sich Gesprächstermine auf dem Marktplatz Industrie 4.0 für die sie interessierenden Use Cases reservieren lassen.“

Für Anwender wie Angelo Bindi, CIO bei Aperam, ist der Marktplatz Industrie 4.0 genau der richtige Ansatz, um gute Ideen zu generieren. Ein Dreh- und Angelpunkt stellen für ihn herstellerunabhängige Kommunikationslösungen von der Feldebene bis zur Cloud dar: „Marktplätze sind seit Jahrtausenden bekannt“, betont er. „Der Marktplatz Industrie 4.0 wird helfen, die richtigen Fragen zu stellen, um das Thema Industrie 4.0 transparenter zu gestalten.“

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