Maschinenbau: Inlandsaufträge im Februar deutlich unter Vorjahresniveau

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im Februar 2015 um drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Inlandsgeschäft sank um sieben Prozent, das Auslandsgeschäft stagnierte, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am Mittwoch vergangener Woche in Frankfurt mit.
vdma_maschinenbau

Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag im Februar 2015 um drei Prozent unter dem Vorjahresniveau. Das Inlandsgeschäft sank um sieben Prozent, das Auslandsgeschäft stagnierte, teilte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) am vergangenen Mittwoch in Frankfurt mit.

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2014 bis Februar 2015 stieg der Bestelleingang im Vorjahresvergleich um vier Prozent. Die Inlandsaufträge stagnierten, die Auslandsaufträge lagen bei plus sechs Prozent.

„Im Februar enttäuschten die Inlandsorders abermals. Die Auslandsnachfrage konnte dagegen ihr Vorjahresniveau halten. Es zeigt sich immer klarer, dass die Auslandsnachfrage den Bestellungen aus dem Inland davonläuft. Die schwächelnde Inlandsnachfrage zeigt, dass wir uns nicht von den Rekordmeldungen im Export blenden lassen dürfen. Die schwachen Inlandszahlen sind ein Warnsignal an die Politik. Die Große Koalition steht zu sehr für Konsumieren und zu wenig für Investieren. Merkel und Gabriel müssen ihre übergroßen Mehrheiten endlich für ein Klima der Innovation nutzen“, kommentierte VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann das Ergebnis.

 

Bild: Auftragseingang im Maschinenbau. Quelle: VDMA

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

avatar
  Abonnieren  
Benachrichtige mich bei

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

Forscher der Hochschule Offenburg haben die „Eiserne Hand“ des Götz von Berlichingen nachgebaut. Und festgestellt, dass die 500 Jahre alte Technik keinesfalls zum alten Eisen gehört: Das Innenleben der „Eisernen Faust“ war ausgefeilter, als bisher angenommen. Die Hand des Götz könnte sogar spannende Impulse für die Entwicklung neuer künstlicher Handprothesen liefern.

Die niederländische Damen Shipyards Group arbeitet im Rahmen eines Konsortiums mit RAMLAB, Promarin, Autodesk und Bureau Veritas zusammen, um 3D-Druckverfahren im Schiffbau einen entscheidenden Schritt voranzubringen. Die Gruppe will die weltweit erste zugelassene 3D-gedruckte Schiffsschraube namens WAAMpeller entwickeln.

Werbung

Entdecken Sie weitere Magazine

Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.