Material Data Management Consortium (MDMC) geht in Phase IV

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Phase (IV) konzentriert sich auf den Einfluss von Materialdatenmanagement auf die Bereiche Material- und Produktentwicklung sowie Forschung: Granta Design gab kürzlich den Start der vierten Phase des Material Data Management Consortium (MDMC) bekannt. In dieser Phase konzentrieren sich die Mitglieder unter dem Titel “Managing data for maximum impact in material and product research and development” auf den Einfluss des Datenmanagements auf die Bereiche Material- und Produktentwicklung sowie Forschung. Die Bekanntmachung fand im Anschluss an das Augusttreffen des Konsortiums statt, das diesmal bei der United Technologies Corp. Niederlassung Pratt & Whitney, in East Hartford, CT stattfand. Darüber hinaus heißt das Konsortium GKN Aerospace als neuestes Mitglied willkommen. Eine Übersicht der in Phase IV involvierten Unternehmen finden Sie in Tabelle 1.

Das MDMC wurde 2002 auf Betreiben von ASM International, der NASA, und Granta Design gegründet. Seine Mission ist die Entwicklung und Anwendung der Materialinformationstechnologie. Das Projekt hatte dazu geführt, dass sich Granta Design entschlossen hat GRANTA MI zu entwickeln. GRANTA MI ist heute der Industriestandard im Bereich Materialmanagement, der es Unternehmen ermöglicht, ihre unternehmenseigenen Materialinformationsdaten abzubilden, zu verwalten und zu kontrollieren. Darüber hinaus können die Unternehmen mit diesem System Informationen sicher und nachvollziehbar in ihre Simulations- und Entwicklungsprojekte einbinden. Mit dieser Technologie konnten bereits viele Unternehmen ihre Millionenschweren Investitionen in Materialdaten sichern, so führt sie zum Beispiel zu einer erhöhten Produktivität im Materialengineering, verhindert den Verlust von wertvollen Daten, hilft dabei doppelte Tests zu vermeiden und reduziert Risiken in Entwicklungs- und Designprozessen. Darüber hinaus ermöglicht das System Zeiteinsparungen in der Entwicklung und vereinfacht die Einhaltung von Regularien.

Tabelle 1: MDMC Konsortiumsmitglieder zu Beginn der Phase IV

Airbus Helicopters

GE – Aviation

Northrop Grumman

ASM International

GE – Energy

Oak Ridge NL

AWE

GKN Aerospace

Raytheon

Baker Hughes

Granta Design

Rolls-Royce

Boeing

Lockheed Martin

Sandia National Labs

Doosan Babcock

Los Alamos NL

United Technologies Corp.

Embraer

NASA Glenn Research Center

US Army Research Labs

Honeywell Aerospace

NASA Marshall SFC

 

Die letzte Phase (2009 -2013) des MDMC brachte neue Werkzeuge für den Einsatz von Materialdaten in Design und Simulation sowie neue Funktionen für die Verwaltung von Informationen zu Verbundwerkstoffen und anderen hochentwickelten Materialien hervor. In Phase IV konzentriert sich das Konsortium nun auf weitere Verbesserungen des Materialdatenmanagements und auf die Unterstützung seiner Mitglieder bei der effektiven Anwendung dieser Daten in ihren Entwicklungsprozessen. Insbesondere die Generierung und Nutzung der Daten in CAD und FEA sind für die Mitglieder von besonderem Interesse. Zu den wichtigsten Zielen gehören:

  • die weitere Optimierung der Anwendbarkeit in den Arbeitsprozessen der Mitglieder
  • weitere Verbesserungen der Herangehensweise und der Technologie für Verbundwerkstoffe
  • eine erweitere Unterstützung der Bereiche Korrosion, Tribologie, Verschleiß, Fügen und additive Fertigung (“3D-Druck”)
  • die Erstellung und Anwendung von Daten für die virtuelle Produktentwicklung
  • die Unterstützung von Integrated Computational Materials Engineering (ICME)

Auch in Phase IV steht das Konsortium weiteren Mitgliedern offen. Ein wichtiger Vorteil der Mitgliedschaft ist die Möglichkeit, ein sich ständig weiterentwickelndes und aktuelles Materialinformationsmanagementsystem, das genau auf die Bedürfnisse der Mitglieder hin weiterentwickelt wird, nutzen zu können. Im Vergleich zu einem selbst entwickelten, internen Projekt fällt so nur ein Bruchteil der Kosten an.

„In Phase IV wird das MDMC seine einzigartige Arbeit bei der Identifizierung der besten Arbeitsweisen und der Unterstützung seiner Mitglieder beim Aufbau eines umfassenden, vollständig verfolgbaren Systems, zur Sicherung der unternehmenseigenen Materiadaten aus Experimenten und Simulationen auf allen sachbezogenen Ebenen weiter fortsetzen”, bestätigt Dr. Steven M. Arnold, Multiscale and Multiphysics Modeling Technical Lead in der Struktur- und Materialabteilung des NASA Glenn Research Center, und Vorsitzender des MDMC. „Dies wird ihnen helfen, genaue Vorhersagen der Materialleistung auf Basis der vollständigen Material- und Modellierungsherkunft an jeder Stelle eines Bauteils zu machen.”

 

Bild: Zugriff auf Materialdaten im CAD-System — eine wichtige Funktionalität, die durch die Arbeit des Konsortiums gefördert wird.

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