Mensch und Maschine gibt vorläufige Zahlen für 2002 bekannt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Mensch und Maschine gibt vorläufige Zahlen für 2002 bekannt

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on xing
Share on whatsapp
Share on email
Share on print

Nach Vorlage der vorläufigen Konzernzahlen hat der CAD-Spezialist Mensch und Maschine Software AG (MuM) das Jahr 2002 deutlich besser abgeschlossen als nach dem Umsatzeinbruch im Q3 zu befürchten war. Der Umsatz im Q4 lag mit gut 36 Mio. EUR zwar erwartungsgemäß unter dem Vorjahreswert von 49 Mio. EUR, übertraf aber das vorhergehende Quartal Q3/02 um mehr als 40 Prozent. Auf Jahresbasis lag der vorläufige konsolidierte Konzernumsatz mit ca. 144 Mio. EUR nur 2 Prozent unter dem Vorjahresumsatz von 146,8 Mio. EUR. Der Rohertrag konnte sogar um ca. 20 Prozent von 40 Mio. EUR auf 48 Mio. EUR gesteigert werden, wozu das vierte Quartal gut 12 Mio. EUR (Vj 13,8) beitrug. Dies lag ebenfalls deutlich über dem in Q3/02 erzielten Rohertrag von 8,8 Mio. EUR.

Besonders erfreulich haben sich im vierten Quartal die Erlöse aus MuM-eigener Technologie und Dienstleistung entwickelt, die mehr als 7 Mio. EUR zum Rohertrag beisteuerten. Damit hat MuM auf Jahresbasis das Ziel einer Gleichverteilung zwischen den Geschäftsbereichen Value Added Distribution und MuM-Technologie erreicht. Zum Vergleich: Im Vorjahr wurden nur 21 Prozent des Rohertrags mit eigener Technologie erwirtschaftet, 1999 waren es sogar erst 10 Prozent.

„Diese gleichmäßige Abstützung unseres Geschäfts auf zwei Bereiche ist eine gute Basis für unsere künftige Drei-Säulen-Strategie, die wir nach dem Abschluss des Vertrags mit PTC im November eingeleitet haben“ sagt dazu der MuM-Vorstandsvorsitzende Adi Drotleff. „Das Ziel, bis 2004 das Geschäftsmodell über die drei Säulen MuM, Autodesk und PTC auszubalancieren, erscheint damit realistisch erreichbar.“

Auch bei der Reduzierung der Kosten und der Verschlankung der Bilanz, wie sie im Q3-Bericht angekündigt wurde, ist Mensch und Maschine ein gutes Stück vorangekommen. So sank die Mitarbeiterzahl im Konzern, die Ende Juni noch bei 477 und Ende September bei 471 lag, wie geplant auf weniger als 450 Beschäftigte zum 31.12.2002. Ebenso große Fortschritte wurden bei der Reduzierung des Vorratsvermögens erzielt, das von fast 19 Mio. EUR (30.6.) bzw. 14,5 Mio. EUR (30.9.) auf etwa 10 Mio. EUR heruntergefahren werden konnte. Damit sieht sich MuM gut gerüstet für die Zukunft, zumal ab 2003 auch in IAS die reguläre Abschreibung von Firmenwerten entfällt, so wie dies schon seit 1.1.2002 für US-GAAP gilt. Da Mensch und Maschine bisher Firmenwerte über den relativ kurzen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben hat, entlastet diese Regeländerung die MuM-Ertragsrechnung besonders stark, nämlich um etwa 2,7 Mio. EUR netto pro Jahr. Um hierfür optimal gerüstet zu sein, wird der MuM-Vorstand die Bewertung des Goodwill und anderer immaterieller Vermögensgegenstände zum 31.12.2002 einer besonders kritischen Prüfung unterziehen und ggf. Sonderabschreibungen vornehmen, damit ab 2003 keine Impairments in diesem Bereich drohen.

In einer am 20. Januar 2003 veröffentlichten Studie bescheinigen die Analysten von Independent Research der Mensch und Maschine Software AG erhebliches Potential und sprechen die Empfehlung „Spekulativ Kaufen“ aus. Independent Research erwartet für MuM in 2004 einen Gewinn pro Aktie von 1,09 Euro, was beim gegenwärtigen Kursniveau einem KGV von nur 3 bis 4 entspricht. MuM-Chef Drotleff schließt sich dieser Einschätzung an: „Die Marke von einem Euro pro Aktie haben wir für 2004 fest im Visier. Deshalb sind die wichtigsten internen Ziele für uns derzeit Profitabilität und ein möglichst hoher freier Cashflow.“ Und er ergänzt: „Ich persönlich bin mit meinem gesamten Management-Team fest davon überzeugt, dass sich dies früher oder später auch im Kurs niederschlagen wird. Denn die derzeitige Marktkapitalisierung von etwa 15 Millionen Euro passt überhaupt nicht zu einem Unternehmen wie MuM, das im schwierigen Jahr 2002 einen Rohertrag von 48 Millionen Euro erwirtschaften konnte.“ Der testierte Geschäftsbericht 2002, der von den oben genannten Zahlenangaben abweichen kann, wird voraussichtlich am 24. März 2003 veröffentlicht.
Die erwähnte Unternehmensstudie von Independent Research finden Sie unter www.mum.de im Bereich Investor Relations.

Share on facebook
Facebook
Share on twitter
Twitter
Share on linkedin
LinkedIn
Share on xing
XING
Share on whatsapp
WhatsApp
Share on email
E-Mail
Share on print
Drucken

Ihre Meinung zum Artikel

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
guest
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments

Andere Leser haben sich auch für die folgenden Artikel interessiert

XJet Ltd., der Spezialist für additive Fertigung, öffnete  heute die Türen eines neuen hochmodernen additiven Fertigungszentrums.. An der großen Eröffnung nahmen XJet-Stakeholder teil, darunter lokale Partner, globale Kunden und das mehr als 100-köpfige Team des Unternehmens. Mit einer Investition von über 10 Millionen US-Dollar ist das 743 m² große Zentrum im Rehovot Science Park Heimat eine der größten Sammlungen von 3D-Druckern für Metall und Keramik.

Redaktionsbrief

Tragen Sie sich zu unserem Redaktionsbrief ein, um auf dem Laufenden zu bleiben.

Wir wollen immer besser werden!

Deshalb fragen wir SIE, was Sie wollen!

Nehmen Sie an unserer Umfrage teil, und helfen Sie uns noch besser zu werden!

zur Umfrage

Aktuelle Ausgabe

Topthema: Neue Konzepte für Brückeninspektionen Mehr Sicherheit mit Drohne und digitalem Zwilling

Neue Konzepte für Brückeninspektionen

Mehr erfahren

Tragen Sie sich jetzt kostenlos und unverbindlich ein, um keinen Artikel mehr zu verpassen!

    * Jederzeit kündbar

    Entdecken Sie weitere Magazine

    Schön, dass Sie sich auch für weitere Fachmagazine unseres Verlages interessieren.

    Unsere Fachtitel beleuchten viele Aspekte der Digitalen Transformation entlang der Wertschöpfungskette und sprechen damit unterschiedliche Leserzielgruppen an.