Mensch und Maschine stellt auf direkten Vertrieb um

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Distributionsgeschäft wird für rund 25 Millionen Euro verkauft / Neues Segment „Systemhaus Europa“ startet ab 2012 / Mittelfristig zweistellige EBITDA-Rendite im Konzern geplant


Der CAD/CAM-Spezialist Mensch und Maschine Software SE (MuM – ISIN DE0006580806) setzt seine im deutschsprachigen Raum seit 2009 erfolgreiche Marktoffensive nun auch in Europa fort und stellt in allen Ländern von Distribution auf Systemhausgeschäft, also von indirektem auf direkten Vertrieb um.

Hierzu wurde jetzt mit der Tech Data – Gruppe (NASDAQ: TECD) ein Kaufvertrag zur Übernahme des kompletten Distributionsgeschäfts von MuM unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt rund 25 Millionen Euro, wovon rund 2/3 fix in 2011/2012 und etwa 1/3 in Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung der nächsten drei Jahre gezahlt werden (siehe entsprechende Meldung auf dieser Seite).

Die Auslandstöchter in Frankreich, Italien, England, Belgien, Polen und Rumänien verbleiben zusammen mit rund 70 ihrer derzeit 113 Mitarbeiter/innen im MuM-Konzern und dienen als Basis für den Aufbau des Systemhausgeschäfts, das nach dem Vorbild im deutschsprachigen Raum teilweise über die Akquisition bisheriger Vertriebspartner ergänzt werden soll.

Für 2012 ist ein Startumsatz des neuen Segments „Systemhaus Europa“ von rund EUR 30-40 Millionen geplant, der bis 2015 etwa verdoppelt werden soll, bei einer Ziel-Umsatzrendite (EBITDA) von 10 Prozent wie im deutschsprachigen Raum. Einschließlich der Akquisitionen ist bis Ende 2012 eine Mitarbeiterzahl von etwa 150 geplant, die bis 2015 auf rund 200 steigen soll. Im MuM-Konzern dürften dann deutlich mehr als 800 Mitarbeiter/innen beschäftigt sein (30.6.2011: 639).

Nach Vollzug des Vertrages, der noch von verschiedenen Bedingungen wie z.B. der Zustimmung der Kartellbehörden abhängig ist und für Ende Oktober erwartet wird, sowie nach Abwicklung und Übergabe des Distributionsgeschäfts an den Käufer, wird die Eigenkapitalquote auf rund 40 Prozent (31.12.2010: 26,4 Prozent) steigen und die Netto-Bankverschuldung auf etwa Null sinken (31.12.2010: EUR 11,9 Mio).

Der in 2011 zu verbuchende Sonderertrag aus dem Verkauf des Distributionsgeschäfts dürfte in der Größenordnung von 20 Cent pro Aktie liegen. Damit erhöht sich die Zielzone für den Gewinn pro Aktie auf 40-50 Cent (Vj -3). Die geplante Dividendenverdopplung auf 20 Cent kann damit als gesichert gelten.

MuM-CEO Adi Drotleff freut sich über die Weiterentwicklung der Konzernstruktur: “Über den Verkauf unserer Distributionsaktivitäten und durch das Ausrollen des Systemhausgeschäfts auf das nicht-deutschsprachige Europa bauen wir unser Geschäftsmodell konsequent in Richtung höhere Wertschöpfung und Umsatzrendite um. Mit den Segmenten Software, Systemhaus DACH und Systemhaus Europa wird sich die Konzern-Rohertragsquote, die 2008 noch bei 25% lag, bereits 2012 auf rund 50% verdoppelt haben, und die EBITDA-Rendite, für die der bisherige Rekordwert von 5,8% in 2008 erzielt wurde, dürfte schon ab 2013 nachhaltig zweistellig werden. Unser mittelfristiges Ziel für 2014 liegt bei einem Rohertrag oberhalb von EUR 100 Mio (2010: 66,2) und einem EBITDA zwischen EUR 20 und 25 Mio sowie einem Gewinn pro Aktie oberhalb von 75 Cent, von dem aufgrund der schuldenfreien Bilanz mehr als die Hälfte ausgeschüttet werden kann.“

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