Moderne Energieeinsparung

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NORRES_Schlauchtechnik_300dpi

NORRES Schlauchtechnik überzeugt an seinem Hauptsitz am Gelsenkirchener Stadthafen mit moderner und umweltschonender Gebäudetechnik.

Energieeinsparung findet bei NORRES auf jeder Ebene statt: So schonen die zentral gesteuerte Klimatechnik und die Produktion mit Wärmerückgewinnung durch Energieeinsparungen die Umwelt. Damit verfolgt das Unternehmen konsequent und zukunftsorientiert die Nachhaltigkeits-Strategie. Nachhaltigkeit gilt bei der NORRES Schlauchtechnik nicht nur im Bezug auf Haltbarkeit und eine lange Standzeit der Schläuche und Produkte.

Eine optimale Wärmedämmung, Isolierglasfenster, die zentral gesteuerte Klimatechnik mit Kalt-Wasser-Satz und die Produktion mit Wärmerückgewinnung schonen die Umwelt optimal: Seit dem Umzug 2009 in das neue und vollständig sanierte Gebäude Am Stadthafen in Gelsenkirchen konnte NORRES den Wasser-, Strom- und Heizenergieverbrauch drastisch reduzieren – und dies obwohl sich die Nutzfläche fast vervierfacht hat. Die Außendämmung des Gebäudes ist als bauaufsichtlich zugelassenes Wärmedämmverbundsystem mit einer ausgeführt worden.

Bei der Außendämmung kam statt des preiswerteren Dämmstoffes mit WLG 0,40 der teurere Dämmstoff mit zur Ausführung. Denn je niedriger der Rechenwert der Wärmeleitfähigkeit ist, umso höher ist die Wärmedämmung. Ein Wärmedämmverbundsystem ist eine besondere Art der Wärmedämmung der Außenwand von außen. Eine Außendämmung hat gegenüber einer Dämmung an der Innenwand den Vorteil, dass Wärmebrücken weitgehend vermieden werden und die wirksame thermische Speichermasse des Gebäudes erhalten bleibt. Wärmedämmungen reduzieren somit gezielt den Wärmestrom von der warmen zur kälteren Seite eines Bauteiles und sparen dadurch Energie und Kosten. Der Wärmedämmstoff, die Anbringung der Putzträger und die Verkleidung ergeben dabei ein aufeinander abgestimmtes System, dass die Räume am Gelsenkirchener Stadthafen wärmetechnisch optimal dämmt. Energie wird erfolgreich und effizient gespart.

Innerhalb des Gebäudes reguliert eine umweltfreundliche Gasheizung die Temperatur. Ein modulierender Brenner mit Computersteuerung passt sich stufenlos an und spart gezielt Energie und Kosten. Der modulierende Brenner verbessert deutlich die Energienutzung, denn Stillstandzeiten der Gasheizung werden reduziert und gleichzeitig werden Auskühlverluste vermieden. In der Produktion wird die Abwärme der Produktionsanlagen zum Beheizen der Produktionsräumlichkeiten genutzt. Bei der Abwärme handelt es sich um Wärme, die von einer technischen Anlage während des Betriebs erzeugt, aber von diesen nicht genutzt wird. Die Gasheizung kommt im Bereich der NORRES Produktionshallen nur dann zum Einsatz, wenn die Abwärme nicht genügen sollte, um ausreichend zu heizen. Bei genügend Abwärme fährt die zentral gesteuerte Gasheizung im Bereich der Produktion ihre Leistung runter. Dank modernster Technik wird auch hier Energie effizient gespart. Die Heizenergie, gemessen in Kilowattstunde, konnte am neuen Standort im vergleich zum alten Hauptsitz pro Quadratmeter um 65 Prozent gesenkt werden.

Die Lüftungsanlage im Gebäude funktioniert ebenso energiesparend wie die Heizung. Die Abluft aus dem Gebäude oder die Abwärme der abgesaugten Raumluft wird zur Vorwärmung der Frischluftversorgung im Gebäude genutzt. Der Wasserkreislauf funktioniert als in sich geschlossener Kreislauf. Das Produktionswasser der Maschinen gelangt in die zentrale Aufbereitung und wird anschließend der Nutzung wieder zugeführt. Das Prozesswasser, das zum Betrieb oder der Aufrechterhaltung der industriellen Prozesse in der Produktion notwendig ist, wird auf Ventilatorbasis gekühlt.

Im Zeitraum von Spätsommer bis zum späten Frühling jeden Jahres wird die Außenluft zur ökologischen Kühlung des Wassers genutzt. Im Gegensatz zu klassischen Kältemaschinen, stellen die Kaltwassersätze das Kältemedium in Form von Wasser zur Verfügung. Kaltwassersätze nutzen das ungefährliche und schnell verfügbare Wasser als Zwischenmedium zur Kühlung. Dem Prozesswasser wird über einen Kältekreislauf die Wärme entzogen. Diese freigesetzte Wärme leitet der Kaltwassersatz mittels Ventilatoren zur Luftkühlung an die Außenluft ab.

Ein Kühlkompressor kommt zusätzlich nur ausschließlich dann zum Einsatz, wenn die Temperatur der Außenluft zu hoch und eine Kühlung des Wassers nicht mehr möglich ist. So verläuft auch die Kühlung der Produktion und der Produkte energiesparend und umweltschonend. Der Wasserverbrauch, gemessen in Kubikmeter, ist am neuen Standort pro Quadratmeter um 92 Prozent gesenkt worden. Absolut betrachtet ist der Wasserverbrauch um 72 Prozent gesunken. Die Einsparungen wurden außerdem durch moderne Sanitärtechnik mit Selbstschlussarmaturen durch Urinalspülungen mit berührungsloser Infraroterfassung und durch optimierte WC-Spültechnik realisiert. Zusätzlich sind Selbstschlussarmaturen an Waschbecken und Duschen installiert worden und geben den Wasserdurchfluss nur für einen genau definierten Zeitraum frei und schließen dann den Durchfluss selbsttätig.

Im gesamten NORRES-Gebäudekomplex sind rund 3.700 Lampen im Einsatz. Diese sind meist Leuchtstoffröhren in energiesparender Ausführung: In Verbindung mit entsprechenden Lampenspiegeln und elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) führen sie, im Gegensatz zur Ausführung konventioneller Röhren ohne Spiegel und mit konventionellen Vorschaltgeräten (KVG), zu einer Energieersparnis von ca. 50 Prozent. Außerdem gibt es ein Lichtmanagementsystem, das zum Beispiel selten genutzte Bereiche über Bewegungsmelder nur dann beleuchtet, wenn dies wirklich erforderlich ist.

Außerdem wurden im gesamten Gebäude alle herkömmlichen Glühbirnen durch energiesparende Leuchtmittel ersetzt. Im Bürobereich werden durchweg Leuchtstofflampen verwendet. Dies sind Niederdruck-Gasentladungslampen, bei denen die im Entladungsraum erzeugte, für das menschliche Auge unsichtbare ultraviolette (UV-) Strahlung mit Hilfe von Leuchtstoffen in sichtbare Strahlung, also Licht, umgewandelt wird. Die Energieeinsparung ist damit begründet, dass damit sogenannte T5-Lampen zum Einsatz kommen im Gegenzug der davor eingesetzten T8-Lampen.

Der Stromverbrauch wird so stark reduziert und die Strategie der Nachhaltigkeit konsequent verfolgt. So schont und entlastet NORRES im gesamten Gebäude die Umwelt durch das Einsparen von Energie. Auch die Steuerung der Lichtwerbung, der Parkplatzbeleuchtung sowie der Allgemeinbeleuchtung erfolgt über Dämmerungsschalter, so dass die Beleuchtung erst dann aktiviert wird, wenn es wirklich erforderlich ist. Die Lichtwerbung auf dem Dach des Hauptgebäudes ist in LED-Technik ausgeführt worden.

Dies bringt neben einer erheblichen Energieersparnis den weiteren Vorteil mit sich, dass die gesamte Anlage nicht, im Gegensatz zu einer konventionellen Neonreklame, in Zeitabständen von rund fünf Jahren neu konditioniert, also demontiert, neu mit Gas befüllt und wieder montiert, werden muss. Hier werden langfristig und nachhaltig gesehen sowohl wertvolle Ressourcen als auch Unterhaltungskosten eingespart. Der Stromverbrauch (Kilowattstunde) konnte somit am neuen Standort pro Quadratmeter insgesamt sogar um 73 Prozent gesenkt werden.

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